venerdì 23 marzo 2018

Nagl: Deutsche Sprachlehre für Mittelschulen: I. Laut- und Silbenlehere samt Rechtschreibung. § 7. Weitere Beispiele.

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§ 6.  ↔︎ § 8.
I. Abschnitt: Formenlehre. 
I. Laut- und Silbenlehre samt Rechtschreibung.
A. Selbstlaute (Vokale). 

§§: 1: Laute - 2: Die Selbstlaute. - 3: Der mittlere Selbstlaute. - 4:  ä und e - 5: Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e) - 6: “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes. - 7: Weitere Beispiele - 8: Einfache Selbstlaute - 9: Die Doppellaute - 9a: Ausprache von äu und eu - 10: ae ei - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47.

Testo online: IA.
§ 7. Weitere Beispiele. - | B. T. E. | Weitere Beispiele:

a)  Echtes Umlauts-ä: ähnlich, bähen, Gebärde, blähen, verbrämen, fächeln, Fächer, fähig, ungefähr, Färse, 1) (gäng und) gäbe, Gräte, gräßlich, häkeln, hämisch, krähen, Lärche, Lärm, Mägdlein, Märchen, mäkeln, nähen, prägen, Säbel, säen, Säge, Sänfte, Schacher, Geschäft, Schärpe, schmähen, schmälen, spät, träge, Träne, wähnen, Zähre.

b) Unechtes Umlauts-ä (statt e): Ähre, Ärmel, hätscheln, Käfig, Mähne, Mähte (Pferd), Säckel. Unechtes ä für einfaches „ ursprüngliches” e: Bär, gähnen, gären, jäten, plärren, rächen, Schwäher, spähen, Strähne, -wärts.

c) Echtes Umlauts-e: emsig, Esche, behende, ausmerzen (im März  ausscheiden), abspenstig, widerspenstig.

d) Unechtes Umlauts-e: Espe, Grenze, Krempe, überschwenglich, welsch. —

e) Echtes („ursprüngliches”) e: dreschen, essen, lesen, gewesen, Recht, schlecht. Echtes altes §: Reh, Ehre, Ehe, ehe, echt, 2) Lerche.

Über heutige Kürze oder Länge s. unten B. — Man unterscheide: Färse (ju nge  Kuh) und Ferse, Lärche (Baum) und Lerche (Vogel), währen (dauern), gewähren (gestatten), Währung, bewähren (wahr) und (sich) wehren (verteidigen). 

1) Nd. = junge Kuh; das Nd. kennt nicht den stärkeren Umlaut sein.
2) Für “eh-haft” = “treuhaft”, wahrhaft.

ESERCIZI E LETTERATURA
a.

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Nagl: Deutsche Sprachlehre für Mittelschulen: I. Laut- und Silbenlehere samt Rechtschreibung. § 6. “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes.

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§ 5.  ↔︎ § 7.
I. Abschnitt: Formenlehre. 
I. Laut- und Silbenlehre samt Rechtschreibung.
A. Selbstlaute (Vokale). 

§§:  1: Laute - 2: Die Selbstlaute. - 3: Der mittlere Selbstlaute. - 4:  ä und e - 5: Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e) - 6: “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes. - 7: Weitere Beispiele - 8: Einfache Selbstlaute - 9: Die Doppellaute - 9a: Ausprache von äu und eu - 10: ae ei - - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47.

Testo online: IA.
§ 6. “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes. - | B. T. E. 

a)  (Alte Kürzen oder ë): Stern (Gestirne).<sup>1</sup> 1) Feld (Gefilde). wert (Würde – statt “Wirde”). melken (Milch). gelb (vergilbt). keck, Quecksilber (erquicken). gesessen (sitzt). gelten (giltig). helfen (hilft). messen (Mißt). Erde (irdisch). Herde (Hirte). beten (bitten). begehren (begierig). Feder (Gefieder). nehmen (nimmst). treten (tritt). geben (Gift, gibst).

b) (Alte Längen oder ë): Lehen (leihen), Schnee (schneien). See 2) (seihen). Klee 3): (Kleie; vgl. auch “Spelze” und “Spelt”).

Anmerkung. Man erkennt also in vielen Fällen das “ursprüngliches” (nicht aus a umgelautete) e an dem Wechsel mit i oder ei.

a) gebären (eine Lüge gebiert die andere). währen (langwierig). schwären (die Wunde schwiert). Käfer (Kiefer).

b) Mädchen 4) (statt Maidchen, ai in allen obd. Dialekten, nicht äg). Schädel 5) (vgl. Scheitel).

Anmerkung. Es wird also ä öfters gesetz, wo gar kein Umlaut von a vorliegt.

1)  Über den Wechsel von e und i, o und u (Tonerhöhung und Brechung) s. S 37 f.
2) Vgl. “Seeg-Wiese” statt “Seewiese” bei Tulbing in N-Ö.
3) * Von einem ahd. *klîwan = spalten; von jungerem * kliuwan, klioban, samm (“Wäsche-)Kluppe” und “Kluft”. Vgl. “klei-n” und “Klötze” (ahd. kliuyan). – Bazr. “Klee” = Spalhuf.
4) “Mädchen” wäre buchstäblich eine kleine, zarte Made.
5) * Dürfte aus dem Niederdeutschen herausgenommen sein.

ESERCIZI E LETTERATURA
a.

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Nagl: Deutsche Sprachlehre für Mittelschulen: I. Laut- und Silbenlehere samt Rechtschreibung. § 5. Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e).

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§ 4.  ↔︎ § 6.
I. Abschnitt: Formenlehre. 
I. Laut- und Silbenlehre samt Rechtschreibung.
A. Selbstlaute (Vokale). 

§§: 1: Laute - 2: Die Selbstlaute. - 3: Der mittlere Selbstlaute. - 4:  ä und e - 5: Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e) - 6: “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes. - 7: Weitere Beispiele - 8: Einfache Selbstlaute - 9: Die Doppellaute - 9a: Ausprache von äu und eu - 10: ae ei - - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47.

Testo online: IA.
§ 5. Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e). - | B. T. E. |

a) Unechtes Umlats-e (statt ä): (Alte Kürzen:)1) Gemse 3) (von mhd. gampen = springen). herbe.  Hering. 4),  Herling. setzen (Sprünge machen).  Ente. Spengler.  Alte Längen:)1), Wildbret, Wurstbret.stet. selig. drehen. wehen. Drechsler.

b) Unechtes Umlauts-ä (statt e) (Durchaus alte Kürzen:)1): Äste. Gäste. Kräfte. Städte. Stärke. Wärme. Ärmel. März. Jänner. tränken. drängen. zählen. wählen. schälen. schräg. Mähre (Pferd).

1) Diese Rubriken in Klammern bracuchen vom Anfänger nicht beachtet zu werden.
3) * Mundartlich Gámpßsetz ahd. *gampaz(a), unecht* Gampiz(a) stswf. voraus.
4) “Herber” d.i. stark gesalzener Fisch.



ESERCIZI E LETTERATURA
a.

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Nagl: Deutsche Sprachlehre für Mittelschulen: I. Laut- und Silbenlehere samt Rechtschreibung. § 4. ä und e.

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§ 3.  ↔︎ § 5.
I. Abschnitt: Formenlehre. 
I. Laut- und Silbenlehre samt Rechtschreibung.
A. Selbstlaute (Vokale).

§§:  1: Laute - 2: Die Selbstlaute. - 3: Der mittlere Selbstlaute. - 4:  ä und e - 5: Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e) - 6: “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes. - 7: Weitere Beispiele - 8: Einfache Selbstlaute - 9: Die Doppellaute - 9a: Ausprache von äu und eu - 10: ae ei -- 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47.

Testo online: IA.
§ 4. ä und e. (2) - | B. T. E. | Diese beiden Zeichen können in der heutigen Schriftsprache sowohl für den Umlaut (3) von a, als für echtes ë oder ê der älteren Sprache stehen. Da wir die letzteren E-Laute schon im frühen Althochdeutsch vorfinden, bezeichnen wir sie, im Gegensatz zum Umlaute von a, als (relativ) ursprüngliche e.

(2) *Vgl. Nagl “Über die Schreibung der e u nd a” in der “Deutschen Schulzeitung”. Wien. II. Jahrg. S. 395 ff.
(3) Über den “Umlaut” s. § 56 f. (eine Wirkung des i der Nachsilbe). 


Umlaut von a.
4) Diese Rubriken in Klammern brauchen vom Anfänger nicht beachtet zu werden.


Anmerkung 1. In der älteren Sprache wurden die links eingereihten Wörter sehr nahe dem a, 2) die rechts stehenden nur mit wirklichem, engem e ausgesprochen. Aus diesem Unterschiede der Aussprache erfloß der noch heute bestehende Schreibunterschied zwisöhen ä und e des Umlautes.

Anmerkung 2. Die heutige Schriftsprache hält den Unterschied der Aussprache zwischen altem ä und altem e nicht mehr ein, daher erscheinen in der Schreibung Verwechslungen; besonders wird statt e häufig ein ä geschrieben, wo die Ableitung yon a sehr leicht und schon bei geringen Sprachkenntnissen möglich war: → § 5.
 
*) Diese Rubriken in Klammern brauchen vom Anfänger nicht beachtet zu werden.
2) * Die Schüler mögen an bäuerisches „Fässer”, „Säckl”, „Dächl», „Gländer” usw. erinnert werden
.

ESERCIZI E LETTERATURA
a.

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Nagl: Deutsche Sprachlehre für Mittelschulen: I. Laut- und Silbenlehere samt Rechtschreibung. § 3. Der mittlere Selbstlaute.

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§ 2.  ↔︎ § 4.
I. Abschnitt: Formenlehre. 
I. Laut- und Silbenlehre samt Rechtschreibung.
A. Selbstlaute (Vokale).

§§: 1: Laute - 2: Die Selbstlaute. - 3: Der mittlere Selbstlaute. - 4:  ä und e - 5: Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e) - 6: “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes. - 7: Weitere Beispiele - 8: Einfache Selbstlaute - 9: Die Doppellaute - 9a: Ausprache von äu und eu - 10: ae ei -  - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47.

Testo online: IA.
§ 3. Der mittlere Selbstlaute. - | B. T. E. | Der mittlere Selbstlaut, von dem aus man durch Übergangslaute sowohl zum u als zum i vordringen kann, ist a. Seine Aussprache ist eine höhere oder dumpfere: die lettere ist den meisten deutschen Volksstämmen von jeher eigen.

ESERCIZI E LETTERATURA
a.

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x
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Nagl: Deutsche Sprachlehre für Mittelschulen: I. Laut- und Silbenlehere samt Rechtschreibung. § 2. Die Selbstlaute.

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§ 1. ↔︎ § 3.
I. Abschnitt: Formenlehre. 
I. Laut- und Silbenlehre samt Rechtschreibung.
A. Sebstlaute (Vokale).

§§: 1: Laute - 2: Die Selbstlaute. - 3: Der mittlere Selbstlaute. - 4:  ä und e - 5: Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e) - 6: “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes. - 7: Weitere Beispiele - 8: Einfache Selbstlaute - 9: Die Doppellaute - 9a: Ausprache von äu und eu - 10: ae ei - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47.

Testo online: IA.
§ 2. Die Selbstlaute. - | § 1. ↔︎ § 3. | B. T. E. | In der deutschen Sprache haben wir folgende Selbstlaute (1):

Einfache: u, o, a, e, i.
— Umlaute: ü, ö, ä.
Doppellaute (Diphthonge): au, eu, ei (ai).
— Umlaut: äu.

(1)* In mundartlich gehaltenen Eigennamen (z. B. Nagl, Ertl, Aichpüchl) und Wörtern wie „Büchl" erscheint auch l als Silbe, ist also sein eigener Selbstlaut.
* Anmerkungen mit * (auch im Text) sind an den Lehrer gerichtet, der zu entscheiden hat, ob und inwieweit sie seinen Schülern erklärt werden können.
 
Entsprechend den Hauptartikulationsstellen der fünf einfachen Selbstlaute im Sprachorgane wäre deren Anreihung durch folgende Zeichnung zu versinnlichen, welche allerdings nur eine Ruhestellung des Organs vorführt:
Fig. 1. u: Lippenwölbung; o, i, e: Engen zwischen Zungenrücken und Gaumen, a: flache Zunge, fast von der Wurzel an.

Die Selbstlaute haben eine äußere (Lippen-) und eine innere (Zungenrücken-) Artikulation. Beim u ist die äußere ausschlaggebend, beim o tritt sie gegen die innere zurück, beim t und e ist sie fast nur mehr negativ, die innere also die ausschlaggebende; beim a hat das Senken des Unterkiefers den Zweck, den schon beim Übergang des Luftstromes aus der Bachenhöhle in die Mundhöhle fertigen Laut ungefärbt hinaustreten zu lassen.

Doch zieht man diese krumme und bei a eingebogene Linie gerne gerade und macht die beiden Äste gleich lang:

Auch ein Selbstlautdreieck hat man konstruiert mit den wichtigsten Selbstlauten a, u, i als Eckpunkten:

Durch Projektion auf die Grundlinie erhält man dieselbe Vokallinie wie oben: u, o, a, e, i. (1)

(1) Durch “Ablaut” entsteht aus a einerseits o und u, anderseits e und t, z. B. von “sprach” einerseits “gesprochen” und “Spruch”, anderseits “sprechen” und “spricht”. — In “Fluß” oder “Ritt” hingegen sind u und t ursprünglich, nicht aus a abgelautet.  

ESERCIZI E LETTERATURA
a.

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giovedì 22 marzo 2018

Nagl: Deutsche Sprachlehre für Mittelschulen: I. Laut- und Silbenlehre samt Rechtschreibung. § 1. Die Laute.

B. E. HS. Home. - § 1. ↓
§ 0.  ↔︎ § 2.
I. Abschnitt: Formenlehre. 
I. Laut- und Silbenlehre samt Rechtschreibung.

§§: 1: Laute - 2: Die Selbstlaute. - 3: Der mittlere Selbstlaute. - 4:  ä und e - 5: Unechtes Umlauts-e (statt ä) / Unechtes Umlauts-ä (statt e) - 6: “Ursprüngliches” e, d.i. nicht Umlaut aus a entstandenes. - 7: Weitere Beispiele - 8: Einfache Selbstlaute - 9: Die Doppellaute - 9a: Ausprache von äu und eu - 10: ae ei - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38 - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47.

Testo online: IA.
§ 1. Die Laute. - | § 0.  ↔︎ § 2. | B. T. E. |  Die einfachsten Bestandteile der menschlichen Rede sind die Laute; aus einem oder mehreren Lauten werden Silben, aus einer oder mehreren Silben wieder Wörter, aus einem oder mehreren Worten endlich Sätze gebildet.

Die Laute werden durch Buchstaben bezeichnet, deren übliche Reihenfolge man das ABC oder Alphabet nennt. Das deutsche ABC ist folgendes: a (und ä), b, c, d, e, f, g, h, i, j, k, l, m, n, o (und ö) y p, q, r, ƒ, s, ß, t, u (und ü), v, w, x, y, z.

Das menschliche Sprachorgan besteht aus zwei Instrumenten: zunächst aus einem Saiteninstrument, d. i. den Stimmbändern im Kehlkopfe. Diese erzeugen die musikalischen Töne, höhere und tiefere; sie bewirken also den Unterschied z. B. zwischen dem Selbstlaute a in verschiedenen Tonhöhen; sie beeinflussen durch das Singen der Rede das Gemüt. Ferner besteht das Sprachorgan aus einem Rohr- oder Pfeifeninstrument, d. i. der Mund- und Rachenhöhle von den Lippen bis zum Kehlkopf. Gleich verschieden geformten Flaschen gibt die in verschiedenen Zungen-, Lippen- und Weichgaumenstellungen wechselnde Mund- und Rachenhöhlenform beim Durchstreichen der Luft verschiedene Geräusche und heisere Halle von sich: sie erzeugt die Mit- und Selbstlaute auch ohne Mitwirkung der Stimmbänder beim Flüstern; sie wendet sich mit ihren Lautzeichen ausschließlich an den Verstand.

Laute, die selbständig als Silbe erscheinen können, nennt man Selbstlaute (Vokale); solche Laute, die nur mit Selbstlauten verbunden zur Silbenbildung verwendet werden, Mitlaute (Konsonanten).

Die Selbstlaute sind die eigenartigen Halle der verschiedenartig gestaltbaren Mund- und Rachenhöhle (mit oder ohne Mitwirkung der Stimmbänder, d. i. laut oder geflüstert); die Mitlaute sind die Geräusche der Mund- und Rachenhöhle, s. unten § 21 Fig. 2.

ESERCIZI E LETTERATURA
a.

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