giovedì 5 luglio 2018

gIII22: B2. Abs. 5: Langsam Gesprochene Nachricheten. Folge 1:

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NACHRICHTEN
von Donnerstag, 05.07.2018 –
Langsam gesprochene = 5.47.
Originaltempo = 3.57.
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

1. Österreich wehrt sich gegen Rücknahme von Flüchtlingen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer will heute beim österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz für den Unions-Kompromiss im Asylstreit werben. Es geht darum, ob Wien über Österreich gekommene Migranten aus deutschen Transitzentren zurücknimmt, die der eigentlich für das Asylverfahren zuständige Staat nicht aufnehmen will. Österreichs SPÖ-Chef Christian Kern sagte dem Bayerischen Rundfunk, er sehe hier weder eine Rechtsgrundlage noch die praktische Durchführbarkeit.

2. UNHCR sieht deutsche Transitzentren für Flüchtlinge kritisch.

Für das UN-Flüchtlingshilfswerk ist es nur die allerletzte Lösung, Asylsuchende in geschlossenen Transitzentren in Gewahrsam zu nehmen. Das sagte der UNHCR-Vertreter in Deutschland, Dominik Bartsch, in einem Interview. Grundsätzlich müsse es dem Einzelnen erlaubt sein, solche Zentren zu verlassen. Kanzlerin Angela Merkel erklärte inzwischen, Asylbewerber sollten maximal 48 Stunden unter Aufsicht der Polizei in den geplanten Transitzentren an der deutsch-österreichischen Grenze bleiben. Das gebe das Grundgesetz vor. Danach müssten die Schutzsuchenden in normale Einrichtungen gebracht werden.

3. Britisches Paar in Südengland durch Nowitschok vergiftet.

Bei den beiden neuen Vergiftungsfällen in Großbritannien ist nach Angaben der Polizei das Nervengift Nowitschok nachgewiesen worden. Es lägen keine Hinweise darauf vor, dass die lebensbedrohlich erkrankten Opfer gezielt ins Visier genommen worden seien, teilte die Anti-Terror-Behörde mit. Die Frau und der Mann seien mit dem Kampfstoff nahe der Stadt Salisbury in Kontakt geraten, wo im März der frühere russische Doppelagent Sergej Skripal und dessen Tochter vergiftet worden waren. Für den Anschlag auf Skripal hatte Großbritannien die russische Regierung verantwortlich gemacht, was diese zurückwies.

4. Trump wollte Invasion in Venezuela.

Als Reaktion auf US-Medienberichte, wonach US-Präsident Donald Trump auf einen Einmarsch in Venezuela gedrängt haben soll, hat Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro die Armee des Landes zur Wachsamkeit angewiesen. Es gelte, "das Leben in Frieden" zu verteidigen, sagte Maduro. Laut Medienberichten befragte Trump im vergangenen August seine außenpolitischen Berater zur Möglichkeit eines Einmarschs in Venezuela. Dem Sender CNN zufolge lehnten diese ebenso wie Staats- und Regierungschefs anderer lateinamerikanischer Länder Trumps Vorstoß ab.

5. WM-Aus für deutschen Schiedsrichter.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist für Felix Brych beendet. Die FIFA schickt den Schiedsrichter nach nur einem WM-Einsatz nach Hause, offenbar wegen Protesten Serbiens. Brych werde nicht mehr für die weiteren Partien in der K.o.-Runde berücksichtigt, teilte der Fußball-Weltverband mit. So wenige Einsätze hatte ein deutscher Schiedsrichter bei einer WM zuletzt vor 36 Jahren. Brych hatte das Vorrundenspiel zwischen der Schweiz und Serbien geleitet und war danach wegen eines nicht gegebenen Elfmeters von Seiten des serbischen Fußballverbandes scharf angegriffen worden.

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