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venerdì 10 aprile 2020

lgn45: Donnerstag, 7. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4446.
Donnerstag, 7. Mai 2020.
45./lgn/7-5-20.
Indici+Et.: Netanjahu 1 - Irak  2 - Polen  3 -  EU 4 - Berlin 5 - Indien 6 - Fußball 7 -

Nachrichten von Donnerstag, 07.05.2020

1. Oberstes Gericht stellt sich hinter Netanjahu
In Israel hat das Oberste Gericht die geplante Notregierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Ex-Armeechef Benny Gantz gebilligt. Das Kabinett soll nach Angaben von Netanjahu und Gantz nun am 13. Mai vereidigt werden. In der Anhörung vor Gericht ging es unter anderem darum, ob Netanjahu trotz seiner Korruptionsanklage wieder Ministerpräsident werden kann. Die Richter überprüften zudem die Koalitionsvereinbarung zwischen Netanjahus konservativer Likud-Partei und dem Mitte-Bündnis Blau-Weiß von Gantz. (45./lgn/7-5-20.)

2. Neue Regierung im Irak vom Parlament bestätigt
Nach fünfmonatigem Machtvakuum hat der Irak eine neue Regierung. Das Parlament in Bagdad stimmte der neuen Kabinettsbesetzung unter Führung von Ministerpräsident Mustafa Kadhemi zu. Der Ex-Geheimdienstchef war Anfang April als Regierungschef nominiert worden. Danach gab es schwierige Verhandlungen um die Kabinettsbildung, die auch weiterhin nicht abgeschlossen sind. Im Amt sind 15 Minister, sieben Posten sind dagegen noch unbesetzt, darunter die Schlüsselposten des Außen- und Ölministers. Vor Kadhemi hatten bereits zwei andere Anwärter vergeblich versucht, eine Regierung zu bilden. (45./lgn/7-5-20.)

3. Präsidentenwahl in Polen wird wegen Corona verschoben
Nach massiven Protesten wird die für Sonntag geplante Präsidentenwahl in Polen verschoben. Dies teilte die regierende nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) mit. PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski hielt bis zuletzt an der Abstimmung am 10. Mai fest. Er schlug wegen der Corona-Pandemie eine Briefwahl vor, was von der Opposition abgelehnt wurde, da sie keinen Wahlkampf machen konnte. Ihren Kurswechsel begründete die PiS nun damit, dass die Abstimmung ohnehin wohl vom Obersten Gericht annulliert worden wäre. Der Kandidat der PiS, Präsident Andrzej Duda, führt in den Umfragen. (45./lgn/7-5-20.)

4. Kein schneller EU-Beitritt für Westbalkan-Staaten
Die Europäische Union macht den sechs Westbalkan-Ländern weiter nur vage Hoffnung auf eine Aufnahme. Bei einer Video-Konferenz bestätigten die Staats- und Regierungschefs zwar ihre uneingeschränkte Unterstützung für die europäische Perspektive des westlichen Balkans. Ein Zeithorizont für eine mögliche EU-Erweiterung fehlt allerdings in der Abschlusserklärung. Stattdessen betonen die EU-Staaten, dass zusätzliche Unterstützung für den Balkan abhängig sei von spürbaren Fortschritten in der Rechtsstaatlichkeit und bei der Einhaltung von EU-Werten. (45./lgn/7-5-20.)

5. Wieder Fernsehteam in Berlin angegriffen
Bei einer nicht genehmigten Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen ist vor dem Reichstagsgebäude in Berlin ein ARD-Kamerateam angegriffen worden. Ein Mann hatte versucht, einen Tonassistenten zu treten. Laut Polizei traf er dabei aber die Mikrofon-Angel, die gegen den Kopf des Kameramanns schlug. Der 46-jährige Tatverdächtige habe versucht zu flüchten, sei dann aber von Polizisten festgenommen worden. Dem ARD-Team sei nichts passiert, hieß es. ARD-Chefredakteur Rainald Becker twitterte, wer Journalisten angreife und an ihrer Arbeit hindere, greife die Demokratie an. (45./lgn/7-5-20.)

6. Sechs Tote und 300 Verletzte bei Gasunglück in Indien
Mindestens sechs Menschen sind bei einem Gasunglück in einer Chemiefabrik in Indien ums Leben gekommen. Rund 300 Menschen mussten mit Atembeschwerden und Augenproblemen in Krankenhäuser gebracht werden. Das Unglück ereignete sich in einem Kunststoff-Unternehmen in der Nähe der Hafenstadt Visakhapatnam im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh. Anwohner in einem Radius von drei Kilometern um die Fabrik wurden nach Behördenangaben in Sicherheit gebracht. Besitzer des Werks ist der südkoreanische Hersteller LG Polymers. Darin wird Plastik für Konsumgüter wie Spielsachen hergestellt. (45./lgn/7-5-20.)

7. Fußball-Bundesliga soll am 15. Mai starten
In der Fußball-Bundesliga soll nach mehr als zwei Monaten Zwangspause am übernächsten Wochenende wieder der Ball rollen. Das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga will am 15. Mai mit dem Spieltag starten, wie der Liga-Verband bestätigte. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer hatten zuvor grünes Licht für "Geisterspiele" vor leeren Rängen gegeben. Die Bundesliga wäre damit die erste der wichtigen Fußball-Ligen in Europa, die den Spielbetrieb in der Coronakrise wieder aufnimmt. In der aktuellen Saison stehen noch neun Spieltage aus. (45./lgn/7-5-20.)

lgn40: Samstag, 2. Mai 2020.

B. Home. Lektion  3941.
Samstag, 2. Mai 2020.
40./lgn/2-5-20.
Indici + Et: US, Covid 1 - Spanien, Österreich, Corona  2 - Guterres, Corona  3 -  Berlin, Hamburg 4 - Kim Jong 5 - Trump, Kayleigh McEnany 6 - 

Nachrichten von Samstag, 02.05.2020 –

1. USA erlauben begrenzten Einsatz von Corona-Wirkstoff Remdesivir
Die USA gestatten den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei COVID-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie "in Lichtgeschwindigkeit" zustande gekommen, sagte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, Stephen Hahn. Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Corona-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. (40./lgn/2-5-20.)

2. Spanien und Österreich lockern Corona-Auflagen
Erstmals seit sieben Wochen dürfen die Spanier von diesem Samstag an ihre Häuser verlassen. Sport im Freien und Spaziergänge mit Angehörigen eines Haushaltes sind wieder erlaubt. Spanien ist eines der am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder, es starben bereits mehr als 24.800 Menschen. Seit dem 14. März gilt in dem Land die europaweit schärfste Ausgangssperre, sie wurde bis zum 9. Mai verlängert. In Österreich dürfen ab sofort alle Geschäfte sowie Dienstleistungsbetriebe wie Friseure wieder öffnen. Es gelten strenge Hygiene-Vorschriften und Abstandsregeln. (40./lgn/2-5-20.)

3. Guterres mahnt zu Achtung alter Menschen in Corona-Pandemie
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie alte Menschen nicht zu vernachlässigen. Vor allem die über 80-Jährigen seien nicht nur am stärksten von der Pandemie betroffen, für sie bestehe auch "ein höheres Risiko von Armut, Diskriminierung und Isolation", warnte Guterres. Die 193 Mitgliedstaaten der UN müssten in ihrer Reaktion auf die Pandemie "die Rechte und die Würde der alten Menschen respektieren". (40./lgn/2-5-20.)

4. Unerlaubte Proteste zum 1. Mai in Berlin und Hamburg
Trotz Corona-Verbots haben sich am 1. Mai jeweils Hunderte Menschen in Berlin und Hamburg zu unerlaubten Demonstrationen versammelt. In Berlin-Kreuzberg waren mehr als 1000 Personen dicht an dicht auf Straßen und Plätzen unterwegs, nach Einbruch der Dunkelheit kam es zu Rangeleien mit Polizisten. Es gab rund 50 Festnahmen. Größere Ansammlungen von Menschen sind wegen der Pandemie verboten. Die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen wird als Straftat gewertet. (40./lgn/2-5-20.)

5. Machthaber Kim taucht wieder auf
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich einem Bericht zufolge erstmals seit knapp drei Wochen in der Öffentlichkeit gezeigt. Kim habe eine Düngemittel-Fabrik eröffnet, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Kim war seit dem 11. April nicht mehr öffentlich aufgetreten und hatte bei den Feierlichkeiten zu Ehren seines verstorbenen Großvaters, Staatsgründer Kim Il Sung, gefehlt. Dies führte zu Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. US-Medien mutmaßten über eine Herz-Operation Kims. (40./lgn/2-5-20.)

6. Trumps neue Sprecherin will stets die Wahrheit sagen
Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Kayleigh McEnany, hat mit ihrer ersten Pressekonferenz eine mehr als ein Jahr lang unterbrochene Tradition wieder aufgenommen. Die 31-Jährige beantwortete im Weißen Haus die Fragen von Journalisten - und versprach den Reportern, sie nie anzulügen. Traditionell stellen sich Sprecher des Weißen Hauses regelmäßig den Fragen von Journalisten. Unter Präsident Trump hatte es eine solche Veranstaltung aber zuletzt im März 2019 gegeben. (40./lgn/2-5-20.)