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venerdì 10 aprile 2020

lgn43: Dienstag, 5. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4244.
Dienstag, 5. Mai 2020.
43./lgn/5-5-20.
Indici + Et: US 1 - Corona  2 - Deutschland  3 -  Polen 4 - Venezuela 5 - Bolsonaro 6 - Pulitzer, New York Times 7 -

Nachrichten von Dienstag, 05.05.2020 –

1. US-Behörden prognostizieren starken Anstieg der Corona-Toten
US-Behörden warnen einem Medienbericht zufolge vor einem starken Anstieg der Zahl der täglichen Coronavirus-Toten in dem Land. Die "New York Times" berichtet über eine Prognose, wonach die Zahl der Toten bis Anfang Juni auf bis zu 3000 täglich ansteigen könnte. Derzeit sterben in den USA bis zu 2000 Menschen täglich an COVID-19. Die Zahl der Neuinfektionen könnte der Prognose zufolge von derzeit bis zu 30.000 auf 200.000 täglich anwachsen. Das Weiße Haus sprach von einem "internen Dokument" der Gesundheitsbehörde CDC, das aber nicht mit anderen Behörden abgestimmt worden sei. (43./lgn/5-5-20.)

2. Mehr als eine Viertelmillion Coronavirus-Tote weltweit
An der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind nach Angaben der US-Universität Johns Hopkins inzwischen weltweit mehr als 250.000 Menschen gestorben. Die Universität verzeichnet zudem knapp 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus. Mit 1,2 Millionen Infizierten und rund 69.000 Opfern sind die USA demnach von der Pandemie am stärksten betroffen. Für Deutschland meldet Johns Hopkins mehr als 166.000 Infizierte und fast 7000 Tote. Die Zahlen der Universität sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden. (43./lgn/5-5-20.)

3. Deutschland verlängert Grenzkontrollen erneut
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark um weitere elf Tage bis zum 15. Mai verlängert. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, gilt die Verlängerung auch für Reisende, die mit Flügen aus Spanien und Italien nach Deutschland kommen. Mit den Grenzkontrollen "sollen die Infektionsgefahren durch das Coronavirus weiter erfolgreich eingedämmt werden", so das Ministerium. Seehofer hatte die Grenzkontrollen Mitte März angeordnet und im April bis zum 4. Mai verlängert. (43./lgn/5-5-20.)

4. Polnisches Reparationsgutachten wird unter Verschluss gehalten
Eine polnische Parlamentskommission hat ihren Bericht zu den von Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg angerichteten Kriegsschäden fertigstellt. Er wird aber bis auf weiteres unter Verschluss gehalten. Die Arbeit sei abgeschlossen, er wolle sich aber noch nicht zu Details äußern, sagte der bisherige Kommissionsleiter aus der Regierungspartei PiS, Arkadiusz Mularczyk, der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Die Parlamentskommission war 2017 eingesetzt worden, um die Kriegsschäden in dem 1939 von Deutschland überfallenen und bis 1945 besetzten Polen festzustellen. (43./lgn/5-5-20.)

5. Venezuela meldet Festnahme von zwei US-Bürgern
Die venezolanischen Sicherheitskräfte haben nach Angaben von Staatschef Nicolás Maduro zwei US-Bürger festgenommen, die an einer versuchten Invasion des Landes beteiligt gewesen sein sollen. Die Männer im Alter von 34 und 41 Jahren gehörten zum Sicherheitspersonal von US-Präsident Donald Trump, sagte Maduro in einer im Fernsehen ausgestrahlten Ansprache. Insgesamt seien bei dem Versuch der Invasion am Sonntag und Montag 15 Menschen von Armee und Polizei an der Küste gefasst worden. Die Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt Oppositionschef Juan Guaidó, den Angriff auf die Regierung organisiert zu haben. (43./lgn/5-5-20.)

6. Bolsonaro macht Vertrauten seines Wunschkandidaten zum Polizei-Chef
Nach einem erbitterten Streit mit der Justiz hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro mit Rolando de Souza einen neuen Chef der Bundespolizei ernannt. De Souza arbeitete bisher als enger Vertrauter von Bolsonaros Wunschkandidaten, Alexandre Ramagem, beim Geheimdienst. Dessen Ernennung zum obersten Bundespolizisten hatte Brasiliens oberstes Gericht gestoppt, nachdem der damalige Justizminister Sergio Moro dem Präsidenten politische Einflussnahme auf die Bundespolizei vorgeworfen hatte. Bolsonaro hatte zuvor deren Chef, einen Vertrauten Moros, entlassen. Moro war daraufhin zurückgetreten. (43./lgn/5-5-20.)

7. Drei Pulitzer-Preise für die "New York Times"
Mit Auszeichnungen in drei Kategorien ist die "New York Times" das erfolgreichste Medium bei der diesjährigen Vergabe des Pulitzer-Preises. Die Tageszeitung gewann die renommierte Auszeichnung in den Kategorien Auslandsberichterstattung, Investigativer Journalismus und Kommentar. Fotopreise gingen an die britische Nachrichtenagentur Reuters für Bilder von den Protesten in Hongkong sowie an die US-Agentur AP für eine Bilderserie über das Leben in der zwischen Indien und Pakistan umstrittenen Region Kaschmir. Wegen der Corona-Krise wurden die Preisträger erstmals per Livestream bekanntgegeben. (43./lgn/5-5-20.)

lgn40: Samstag, 2. Mai 2020.

B. Home. Lektion  3941.
Samstag, 2. Mai 2020.
40./lgn/2-5-20.
Indici + Et: US, Covid 1 - Spanien, Österreich, Corona  2 - Guterres, Corona  3 -  Berlin, Hamburg 4 - Kim Jong 5 - Trump, Kayleigh McEnany 6 - 

Nachrichten von Samstag, 02.05.2020 –

1. USA erlauben begrenzten Einsatz von Corona-Wirkstoff Remdesivir
Die USA gestatten den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei COVID-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie "in Lichtgeschwindigkeit" zustande gekommen, sagte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, Stephen Hahn. Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Corona-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. (40./lgn/2-5-20.)

2. Spanien und Österreich lockern Corona-Auflagen
Erstmals seit sieben Wochen dürfen die Spanier von diesem Samstag an ihre Häuser verlassen. Sport im Freien und Spaziergänge mit Angehörigen eines Haushaltes sind wieder erlaubt. Spanien ist eines der am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder, es starben bereits mehr als 24.800 Menschen. Seit dem 14. März gilt in dem Land die europaweit schärfste Ausgangssperre, sie wurde bis zum 9. Mai verlängert. In Österreich dürfen ab sofort alle Geschäfte sowie Dienstleistungsbetriebe wie Friseure wieder öffnen. Es gelten strenge Hygiene-Vorschriften und Abstandsregeln. (40./lgn/2-5-20.)

3. Guterres mahnt zu Achtung alter Menschen in Corona-Pandemie
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie alte Menschen nicht zu vernachlässigen. Vor allem die über 80-Jährigen seien nicht nur am stärksten von der Pandemie betroffen, für sie bestehe auch "ein höheres Risiko von Armut, Diskriminierung und Isolation", warnte Guterres. Die 193 Mitgliedstaaten der UN müssten in ihrer Reaktion auf die Pandemie "die Rechte und die Würde der alten Menschen respektieren". (40./lgn/2-5-20.)

4. Unerlaubte Proteste zum 1. Mai in Berlin und Hamburg
Trotz Corona-Verbots haben sich am 1. Mai jeweils Hunderte Menschen in Berlin und Hamburg zu unerlaubten Demonstrationen versammelt. In Berlin-Kreuzberg waren mehr als 1000 Personen dicht an dicht auf Straßen und Plätzen unterwegs, nach Einbruch der Dunkelheit kam es zu Rangeleien mit Polizisten. Es gab rund 50 Festnahmen. Größere Ansammlungen von Menschen sind wegen der Pandemie verboten. Die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen wird als Straftat gewertet. (40./lgn/2-5-20.)

5. Machthaber Kim taucht wieder auf
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich einem Bericht zufolge erstmals seit knapp drei Wochen in der Öffentlichkeit gezeigt. Kim habe eine Düngemittel-Fabrik eröffnet, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Kim war seit dem 11. April nicht mehr öffentlich aufgetreten und hatte bei den Feierlichkeiten zu Ehren seines verstorbenen Großvaters, Staatsgründer Kim Il Sung, gefehlt. Dies führte zu Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. US-Medien mutmaßten über eine Herz-Operation Kims. (40./lgn/2-5-20.)

6. Trumps neue Sprecherin will stets die Wahrheit sagen
Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Kayleigh McEnany, hat mit ihrer ersten Pressekonferenz eine mehr als ein Jahr lang unterbrochene Tradition wieder aufgenommen. Die 31-Jährige beantwortete im Weißen Haus die Fragen von Journalisten - und versprach den Reportern, sie nie anzulügen. Traditionell stellen sich Sprecher des Weißen Hauses regelmäßig den Fragen von Journalisten. Unter Präsident Trump hatte es eine solche Veranstaltung aber zuletzt im März 2019 gegeben. (40./lgn/2-5-20.)

lgn39: Freitag, 1. Mai 2020.

B. Home. Lektion  3840.
Freitag, 1. Mau 2020.
39.39/lgn/1-5-20.
Indici + Et: Deutschland 1 - Merkel  2 - Türkei, corona  3 -  Trump 4 - Óscar Chávez 5 - Paris 6 - Zentralafrikanische Republik 7 -

Nachrichten von Freitag, 01.05.2020 –

1. Krankschreibungen in Deutschland dramatisch erhöht
Die Zahl der krankgeschriebenen Arbeitnehmer in Deutschland ist im Laufe der Corona-Krise stark angestiegen. Die Gesetzliche Krankenversicherung verzeichnete im April um 43 Prozent mehr Krankschreibungen als im März, wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet. Demnach stieg die Zahl der gesetzlich Versicherten, die im April arbeitsunfähig geschrieben waren, auf 2,13 Millionen. Einen noch höheren Krankenstand hatte es der Zeitung zufolge nach der schweren Grippewelle 2017/2018 gegeben.(39/lgn/1-5-20.)
 
2. Merkel: Spielplätze und Museen sollen wieder öffnen
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Bundesländer haben sich auf weitere Lockerungen der Einschränkungen in der Corona-Krise verständigt. Nach Angaben der Kanzlerin sollen unter Auflagen wieder Spielplätze sowie Kultureinrichtungen wie Museen, Gedenkstätten, Zoos und Botanische Gärten öffnen können. Unter Einschränkungen, die die Religionsgemeinschaften selbst vorgeschlagen haben, sollen auch Gottesdienste bundesweit wieder möglich sein. Die konkreten Regelungen müssen die Bundesländer umsetzen. In Sachsen und Thüringen sind religiöse Zusammenkünfte schon jetzt erlaubt. (39/lgn/1-5-20.)

3. Türkei verhängt wegen Corona-Pandemie wieder Ausgangssperren
In 31 türkischen Städten und Provinzen gilt seit Mitternacht (Ortszeit) wegen der Corona-Pandemie für drei Tage eine weitere weitgehende Ausgangssperre übers Wochenende. Betroffen sind auch die Metropole Istanbul sowie die Hauptstadt Ankara. Supermärkte sind noch bis Freitag 14.00 Uhr geöffnet. Außerdem bleiben Kliniken, Apotheken und andere als wichtig eingestufte Dienstleister offen. Für die meisten Menschen unter 20 Jahren, chronisch Kranke sowie alle Menschen über 65 galten schon vorher Ausgehverbote. Die Türkei hat offiziell bislang rund 120.200 Corona-Fälle und 3200 Tote registriert. (39/lgn/1-5-20.)

4. Trump will Beweise für Coronavirus-Herkunft gesehen haben
US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Hinweise darauf, dass die Corona-Pandemie ihren Ursprung in einem chinesischen Forschungslabor in der Stadt Wuhan genommen haben könnte. Das bestätigte er auf eine Journalisten-Frage im Weißen Haus in Washington. Die Regierung in Peking sei "entweder nicht in der Lage oder nicht willens" gewesen, das Virus in ihrem Land einzudämmen. Dadurch habe die Welt "schwer gelitten". Trump ergänzte, er könne dafür "Strafzölle" gegen Peking verhängen. Der Weltgesundheitsorganisation WHO warf Trump vor, eine "PR-Agentur für China" zu sein. (39/lgn/1-5-20.)

5. Mexikanischer Protestsänger Óscar Chávez ist tot
Einer der bekanntesten Protestsänger Mexikos, Óscar Chávez, ist im Alter von 85 Jahren vermutlich an COVID-19 gestorben. Das Kulturministerium des lateinamerikanischen Landes bestätigte den Tod des Künstlers, gab aber keinen Kommentar zur Todesursache ab. Mitarbeiter von Chávez, der auch als Schauspieler Erfolg hatte, teilten per Twitter mit, dass er Mittwoch mit Symptomen der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit im Krankenhaus behandelt worden sei. Óscar Chávez war seit den 1960er-Jahren mit seiner in Folksongs gekleideten Kritik an der korrupten mexikanischen Politik-Elite bekannt geworden. (39/lgn/1-5-20.)

6. Künstler Christo verhüllt Pariser Triumphbogen erst 2021
Es sollte eines der spektakulärsten Pariser Kunstprojekte dieses Jahres werden - doch nun kann der Verpackungskünstler Christo den Triumphbogen erst im kommenden Jahr verhüllen. Wegen der Corona-Pandemie wird das für September geplante Projekt um ein Jahr aufgeschoben, wie das französische Denkmalamt mitteilte. Als neuer Termin ist der Zeitraum vom 18. September bis 3. Oktober 2021 geplant. Das vereinbarte der in New York lebende Künstler mit dem Denkmalamt und dem Kunstmuseum Centre Pompidou. Der Triumphbogen soll dann unter silbrigblauen Stoffbahnen verschwinden, die mit roter Schnur befestigt werden. (39/lgn/1-5-20.)

7. Viele Tote bei Unruhen in der Zentralafrikanischen Republik
In der Stadt Ndélé im Norden der Zentralafrikanischen Republik sind bei Zusammenstößen rivalisierender Milizen mindestens 25 Menschen getötet worden. Andere Quellen sprechen von 37 Opfern. Die meisten von ihnen seien Zivilisten gewesen, berichtete die Nachrichtenwebsite "Corbeaunews Centrafrique". Soldaten der UN-Mission MINUSCA sei es nicht gelungen, die Unruhen zu verhindern. Seit dem Sturz von Präsident François Bozizé im März 2013 kämpfen Dutzende Rebellengruppen um die Macht. Nach UN-Angaben sind rund 2,6 Millionen Menschen, die Hälfte der Bevölkerung, auf humanitäre Hilfe angewiesen. (39/lgn/1-5-20.)