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venerdì 8 maggio 2020

lgn58: Mittwoch, 20. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  5759.
Mittwoch, 20. Mai 2020
58./lgn/20-5-20.
Indici+Etichette: Indien, Bangladesch 1; Niger 2; Mahmud Abbas, Israel, Us 3; Weltbank 4; Facebook 5; Deutschland 6.

Nachrichten von Mittwoch, 20.05.2020 –

1. Zyklon "Amphan" nähert sich Indien und Bangladesch
Einer der stärksten Tropenstürme der Geschichte bedroht Bangladesch und das indische Westbengalen samt der Millionenstadt Kalkutta. Hunderttausende Menschen sind aus der Küstenregion in Sicherheit gebracht worden. Um dabei in Corona-Zeiten für genügend Abstand zu sorgen, nutzen die Behörden auch Schulen und Regierungsgebäude als provisorische Notunterkünfte. Beim Auftreffen auf Land im Grenzgebiet von Indien und Bangladesch drohen an diesem Mittwoch eine extreme Sturmflut, Winde um 200 Kilometer pro Stunde und bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter. (58./lgn/20-5-20.)

2. Militante Islamisten greifen Armeestützpunkt im Niger an
Mutmaßliche Kämpfer der Terrorgruppe Boko Haram haben im Südosten des Niger einen Stützpunkt der Streitkräfte überfallen. Mindestens zwölf Soldaten wurden getötet und viele verwundet, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Zudem seien rund 20 Angreifer getötet worden. Der Stützpunkt Blabrine liegt nahe der Stadt Diffa in der Grenzregion zu Nigeria. Boko Haram terrorisiert vor allem die Bevölkerung im Nordosten Nigerias, greift aber auch immer wieder Zivilisten und Sicherheitskräfte in Kamerun, Tschad und Niger an. (58./lgn/20-5-20.)

3. Abbas kündigt Abkommen mit Israel und USA auf
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat alle Abkommen mit Israel und den USA für ungültig erklärt. Seine Regierung sei "ab heute" von all diesen Vereinbarungen entbunden, sagte Abbas nach einem Treffen der Palästinenserführung in Ramallah. Dies gelte auch für die Kooperation in Sicherheitsfragen. Er reagierte damit auf Pläne des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, die jüdischen Siedlungen sowie das wirtschaftlich bedeutende Jordantal im besetzten palästinensischen Westjordanland zu annektieren. (58./lgn/20-5-20.)

4. Weltbank befürchtet Zunahme extremer Armut durch Corona
Die Weltbank hat vor einer deutlichen Zunahme der extremen Armut als Folge der Corona-Pandemie gewarnt. Nach Schätzungen könnten durch die Pandemie bis zu 60 Millionen Menschen in bitterste Not abrutschen. Weltbank-Direktor David Malpass erläuterte, man gehe davon aus, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um fünf Prozent schrumpfe. Dies treffe die ärmsten Länder besonders hart. Er nannte die Wiederbelebung des Tourismus einen wichtigen Faktor, um Entwicklungsländern bei der Bewältigung der Krise zu helfen. (58./lgn/20-5-20.)

5. Facebook startet Plattform für Online-Shops
Das Online-Netzwerk Facebook steigt in den Internethandel ein. Wie das Unternehmen mitteilte, können Händler künftig über eine neue Funktion unkompliziert Online-Shops erstellen. Das Projekt solle vor allem kleineren Firmen helfen, in der Corona-Krise zu überleben, erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Beobachter trauen der neuen Plattform zu, sich zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für große Online-Marktplätze wie Amazon und eBay zu entwickeln. (58./lgn/20-5-20.)

6. Mediziner für schnellere Öffnung von Schulen und Kitas
Mehrere medizinische Fachgesellschaften fordern ein Ende des Notbetriebs in deutschen Kindergärten und Schulen sowie eine umgehende und unbeschränkte Wiederöffnung der Einrichtungen. In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte trotz der Corona-Pandemie zu dem Schritt auf. Der Schutz von Lehrern, Erziehern, Betreuern und Eltern und die allgemeinen Hygieneregeln stünden dem nicht entgegen, heißt es in dem Papier. Dagegen seien die sozialen und gesundheitlichen Folgen der Schließung gravierend. (58./lgn/20-5-20.)

lgn52: Donnerstag, 14. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  5153.
Donnerstag, 14 Mai 2020
52./lgn/14-5-20.
Indici+Et.: Italien 1; Trump 2; Frankreich 3; Spanien 4; US, Kuba 5; Boeing 6.

Nachrichten von Donnerstag, 14.05.2020 –

1. Rom billigt milliardenschweres Corona-Hilfspaket
Nach längerer Verzögerung hat Italien sein 55 Milliarden Euro schweres Hilfspaket auf den Weg gebracht, das Wirtschaft und Privatleute in der Corona-Krise unterstützen soll. Das Kabinett habe dem Vorhaben zugestimmt, teilte Regierungschef Giuseppe Conte mit. "Wir haben Tag und Nacht daran gearbeitet", berichtete der parteilose Politiker in Rom. Auch das Gesundheitssystem und die Schulen sollen gestärkt werden. Streit in der wackeligen Regierungskoalition hatte die Verabschiedung des Pakets wiederholt verzögert. (52./lgn/14-5-20.)

2. Trump drängt auf baldige Öffnung von Schulen
US-Präsident Donald Trump hat ein rasches Ende der Schulschließungen in den USA gefordert. Er sei in der Frage völlig anderer Meinung als sein Chefberater in der Corona-Krise, Anthony Fauci, sagte Trump in einem Interview des Fernsehsenders Fox Business Network. Fauci hatte zuvor in einer Senatsanhörung vor einer schnellen Wiederöffnung der Schulen gewarnt. Trump bezeichnete die Äußerungen des international anerkannten Epidemiologen als inakzeptabel. (52./lgn/14-5-20.)

3. Frankreich geht härter gegen Hasskommentare vor
Das französische Parlament hat ein Gesetz zur Löschung von Hassbotschaften in Onlinenetzwerken verabschiedet. Nach deutschem Vorbild werden große Internet-Plattformen und Suchmaschinen darin verpflichtet, "offenkundig" illegale Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach einer Nutzermeldung zu entfernen. Dazu gehören die Aufstachelung zu Hass und Gewalt sowie rassistische oder religiöse Beleidigungen. Bei Zuwiderhandlung drohen den Betreibern der Portale Geldstrafen von bis zu 1,25 Millionen Euro. (52./lgn/14-5-20.)

4. Spanien veröffentlicht neue Coronavirus-Studie
In Spanien deutet eine aktuelle Studie darauf hin, dass sich dort bereits 2,3 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Das wären zehnmal mehr als bisher bekannt. Nach offiziellen Angaben gibt es etwa 230.000 Corona-Fälle in dem westeuropäischen EU-Land. Bei der Ende April gestarteten Studie seien 90.000 Personen in 36.000 Haushalten überprüft worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Dabei habe sich gezeigt, dass sich hochgerechnet schon fünf Prozent der Einwohner Spaniens angesteckt hätten. (52./lgn/14-5-20.)

5. Neue Spannungen zwischen USA und Kuba
Die Vereinigten Staaten haben Kuba auf ihre schwarze Liste der Länder gesetzt, die nicht vollständig bei der Terrorbekämpfung kooperieren. Das Außenministerium in Washington wies zur Begründung auf den Aufenthalt von Mitgliedern der linksgerichteten kolumbianischen ELN-Rebellen in dem sozialistischen Karibikstaat hin. Diese seien 2017 nach Havanna gereist, aber nicht nach Kolumbien zurückgekehrt. Neben Kuba stehen mit Iran, Syrien, Nordkorea und Venezuela vier weitere Staaten auf der aktuellen schwarzen Liste der USA. (52./lgn/14-5-20.)

6. Boeing ergattert große Rüstungsaufträge
Der krisengeschüttelte Boeing-Konzern hat zwei Rüstungsaufträge aus Saudi-Arabien erhalten. Die Verträge über die Lieferung mehr als tausend neuer Luftabwehr- und Anti-Schiff-Raketen sowie die Modernisierung bereits vorhandener Raketen haben ein Volumen von mehr als zwei Milliarden Dollar, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Boeing vereinbarte auch mit Brasilien, Katar und Thailand die Lieferung von Raketen zum Einsatz gegen Schiffe. Raketenzubehör werde an Indien, Japan, Südkorea und die Niederlande geliefert, hieß es. Das Gesamtvolumen aller Aufträge betrage 3,1 Milliarden Dollar. (52./lgn/14-5-20.)

lgn51: Mittwoch, 13. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  5052.
Mittwoch, 13. Mai 2020
51./lgn/13-5-20.
Indici+Et.: Wuhan 1; US 2; Twitter 3; EU 4; EU 5; Mike Pompeo, Afghanistan, Taliban 6; US-Opposition, Venezuela;

Nachrichten von Mittwoch, 13.05.2020 –

1. Wuhan will alle elf Millionen Einwohner auf Coronavirus testen
Die zentralchinesische Stadt Wuhan will alle ihre elf Millionen Einwohner in einer Rekordzeit von zehn Tagen einem Coronavirus-Test unterziehen. Das berichten mehrere Medien in der Volksrepublik. Demnach entschieden sich die Behörden zu der Maßnahme, nachdem in einem Wuhaner Wohngebiet sechs neue Infektionen festgestellt wurden. Wuhan war die weltweit erste Stadt, die wegen des Virus wochenlang komplett abgeschottet war. Von den mehr als 80.000 offiziell gemeldeten Infektionen in China waren 50.000 allein in der Metropole. Mehr als 2500 Bewohner starben an der Lungenkrankheit Covid-19. (51./lgn/13-5-20.)

2. Expertenprognose: Bis Ende Juli fast 150.000 Corona-Tote in den USA
US-Wissenschaftler gehen in einer aktualisierten Modellrechnung davon aus, dass es in den Vereinigten Staaten bis Ende Juli fast 150.000 Corona-Tote geben wird. Die höhere prognostizierte Opferzahl liege unter anderem an der in vielen Landesteilen beginnenden Lockerung der Corona-Auflagen, erklärten die Forscher des Instituts IHME in Seattle. Das IHME findet in den USA viel Beachtung. Die Regierung von Präsident Donald Trump hat mehrfach das Institut zitiert, um die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu erklären. (51./lgn/13-5-20.)

3. Twitter-Mitarbeiter dürfen "für immer" von zu Hause aus arbeiten
Twitter stellt sich auf einen dauerhaften Umbruch der Arbeitswelt durch die Corona-Krise ein. Beschäftigte, die von zu Hause aus arbeiten können und wollen, brauchen nie wieder ins Büro zurück, entschied die US-Firma. Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass die Zusammenarbeit von Menschen an verschiedenen Orten funktionieren würde, erklärte der Kurznachrichtendienst zur Begründung. Twitter hat nach eigenen Angaben rund 4900 Beschäftigte. (51./lgn/13-5-20.)

4. EU-Kommission erarbeitet Empfehlungen zu Tourismus und Grenzkontrollen
Die EU-Kommission will an diesem Mittwoch eine Reihe von Beschlüssen fassen, um Tourismus und Reisen trotz der Corona-Pandemie wieder möglich zu machen. Dazu gehören Vorgaben für Sicherheitsabstände in Hotels, Gaststätten und Verkehrsmitteln. Mit Blick auf die wegen der Pandemie von den Mitgliedstaaten eingeführten Grenzkontrollen will die Kommission eine schrittweise Aufhebung empfehlen. Die Beschränkungen sollen zunächst in Gegenden abgeschafft werden, in denen es eine vergleichbar günstige Entwicklung der Corona-Fallzahlen beiderseits der Grenze gibt. (51./lgn/13-5-20.)

5. Zahl der Asylanträge in der EU ist rückläufig
Die Zahl der Asylanträge in der EU ist laut einem Zeitungsbericht in den ersten vier Monaten dieses Jahres zurückgegangen. In der EU sowie der Schweiz und Norwegen sei die Zahl der Asylanträge zwischen Januar und April um 25 Prozent gesunken, berichtet die "Welt" unter Berufung auf noch unveröffentlichte Zahlen der EU-Asylbehörde Easo. Die meisten Asylanträge wurden der Zeitung zufolge in Spanien gestellt; es waren 37.471. Deutschland war damit nicht mehr das wichtigste EU-Zielland für Asylbewerber. Es rangiert laut "Welt" mit 33.714 Asylanträgen auf Platz zwei. (51./lgn/13-5-20.)

6. Pompeo fordert afghanische Regierung und Taliban zu Zusammenarbeit auf
Nach zwei blutigen Anschlägen auf eine Entbindungsklinik und eine Beerdigungsgesellschaft in Afghanistan hat US-Außenminister Mike Pompeo die Regierung in Kabul und die radikalislamischen Taliban zur Zusammenarbeit aufgefordert. Es müsse eine politische Lösung geben, sonst bleibe Afghanistan anfällig für Terrorismus. Die USA und die Taliban hatten im Februar ein Abkommen unterzeichnet. Es soll den Weg für Frieden in Afghanistan ebnen. Allerdings steht seine Zukunft nach den Anschlägen vom Dienstag mit mindestens 38 Toten noch mehr in Frage als ohnehin schon. (51./lgn/13-5-20.)

7. US-Opposition will Auskunft über angeblichen Invasions-Versuch in Venezuela
Die oppositionellen US-Demokraten verlangen von der Regierung Auskunft über eine angeblich gescheiterte Invasion in Venezuela. Der Kongress müsse wissen, ob Bürger oder Firmen der USA mit Aktivitäten in dem südamerikanischen Land die Gesetze gebrochen hätten, erklärte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Repräsentantenhaus, Eliot Engel. Auch müsse geklärt werden, ob Präsident Donald Trump von derartigen Aktivitäten gewusst habe. Venezuela hatte vor einigen Tagen mitgeteilt, einen Angriff von "Söldnern" abgewehrt zu haben. Demnach wurden auch zwei frühere US-Soldaten festgenommen. (51./lgn/13-5-20.)

lgn47: Samstag, 9. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  4648.
Samstag, 9. Mai 2020
47./lgn/9-5-20.
Indici+Et: Elizabeth II. 1;  ESM 2; US, UN 3;  Mike Pence 4; Google, Facebook 5; Magier Roy Horn 6; Amazona 7.

Nachrichten von Samstag, 09.05.2020 – 

1. Britische Königin Elizabeth II. erinnert an Kriegsende
Die britische Königin Elizabeth II. hat in einer Ansprache im Fernsehen und im Internet des Endes des Zweiten Weltkriegs gedacht. "Niemals aufgeben, niemals verzweifeln", das sei die Botschaft des Victory in Europe Day gewesen, sagte die Queen. Sie erinnerte an die vielen Menschenleben, die der furchtbare Konflikt gefordert habe. Die beste Anerkennung für die Opfer sei, dass einst verfeindete Länder jetzt Freunde seien, betonte die Monarchin. Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte. (47./lgn/9-5-20.)

2. Eurogruppe macht Corona-Hilfen über Rettungsfonds ESM klar
Die Finanzminister der Eurozone haben sich auf die Bedingungen für Corona-Hilfen durch den Rettungsfonds ESM geeinigt. Sie umfassen bis zu 240 Milliarden Euro und sollen schon Ende nächster Woche bereitstehen. Die Durchschnittslaufzeit der Kredite soll zehn Jahre betragen. Die Vereinbarung muss noch von einigen Parlamenten wie dem Bundestag gebilligt werden. Der letzte Schritt sei ein formaler Beschluss des ESM am 15. Mai, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno. Auf Vorschlag der EU-Kommission wird auf eine scharfe Überwachung der Haushaltsführung der Staaten verzichtet, die Hilfen beantragen. (47./lgn/9-5-20.)

3. USA blockieren UN-Resolution zu Coronavirus-Pandemie
Die USA haben im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zum Coronavirus verhindert. Die Vetomacht blockierte eine Prozedur, die den Weg für eine Abstimmung über den Resolutionstext freigemacht hätte, den Frankreich und Tunesien vorgelegt haben. Darin wird zu Waffenruhen in allen Konfliktgebieten weltweit aufgerufen, um den Kampf gegen das Coronavirus zu erleichtern. Zudem sollten alle UN-Organisationen unterstützt werden, die am Kampf gegen die Pandemie beteiligt sind. Das würde auch die Weltgesundheitsorganisation WHO einschließen. Die USA werfen ihr Versagen in der Corona-Krise vor. (47./lgn/9-5-20.)

4. Sprecherin von US-Vizepräsident Mike Pence mit Coronavirus infiziert
Es ist der zweite Corona-Fall im Weißen Haus binnen zwei Tagen: Die Sprecherin von US-Vizepräsident Mike Pence, Katie Miller, wurde nach Angaben von US-Regierungsvertretern positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Ihr Ehemann Stephen Miller ist ein enger Berater von Präsident Donald Trump. Dessen Sprecherin versicherte, man habe die nötigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Katie Miller hatte am Donnerstag an einer Veranstaltung im Rosengarten des Weißen Hauses teilgenommen. Anwesend waren neben Trump auch First Lady Melania Trump und die Ehefrau von Pence. (47./lgn/9-5-20.)

5. Mitarbeiter von Google und Facebook bis Jahresende im Homeoffice
Die US-Internetkonzerne Google und Facebook verlängern ihre Regelungen zur Heimarbeit wegen der Corona-Krise bis zum Jahresende. Die meisten Beschäftigten sollen weiterhin von zu Hause aus arbeiten, wie Google-Chef Sundar Pichai ankündigte. Wer vor Ort gebraucht werde, könne unter Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen im Juni oder Juli in sein Büro zurückkehren. Der Großteil der Belegschaft werde aber den Rest des Jahres im Homeoffice arbeiten. Google beschäftigt weltweit mehr als 100.000 Mitarbeiter. Für Facebook arbeiteten Ende 2019 rund 45.000 Menschen. (47./lgn/9-5-20.)

6. Magier Roy Horn in Las Vegas an COVID-19 gestorben
Der "Siegfried & Roy"-Magier Roy Horn ist tot. Der 75-Jährige sei in Las Vegas an den Folgen von COVID-19 gestorben, sagte Sprecher Dave Kirvin der Deutschen Presse-Agentur. Der in Nordenham bei Bremen geborene Dompteur und sein Partner Siegfried Fischbacher waren für ihre Auftritte mit weißen Tigern und Löwen weltbekannt. Ihre Karriere endete im Oktober 2003, als ein Tiger Horn bei einer Vorstellung schwer verletzte. Von dem schweren Blutverlust, Schlaganfällen und einer Gehirnoperation nach dem Unfall konnte sich Horn nie mehr vollständig erholen. (47./lgn/9-5-20.)

7. Vernichtung von brasilianischen Regenwäldern erneut auf Rekordhoch
Die Vernichtung des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes ist in den ersten vier Monaten 2020 erneut im Rekordtempo fortgeschritten. Von Januar bis April wurden nach Angaben des Instituts für Weltraumforschung (Inpe) 1202 Quadratkilometer Urwald vernichtet. Das sind 55 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und der höchste Wert in den ersten vier Monaten seit Beginn der Datenerfassung 2015. Der rechtsgerichete Präsident Jair Bolsonaro ist wegen seiner Umweltpolitik international umstritten. Ihm wird vorgeworfen, die kommerzielle Ausbeutung von geschützten Amazonas-Gebieten zu befürworten. (47./lgn/9-5-20.)

venerdì 10 aprile 2020

lgn46: Freitag, 8. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4547.
Freitag, 8. Mai 2020
46./lgn/8-5-20.
Indici+Et.: Deutschland, NS 1 - Deutschland  2 - WHO, Afrika  3 -  António Guterres 4 - Merkel, Papst, Deutschland 5 - US, Michael Flynn 6 - Indien 7 -

Nachrichten von Freitag, 08.05.2020

1. Deutschland gedenkt der Befreiung vom NS-Terror
Deutschland gedenkt an diesem Freitag des Endes des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Nationalsozialismus vor 75 Jahren. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete am 8. Mai 1945 der von Hitler-Deutschland entfesselte Krieg in Europa. Hier und in Asien wurden nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 55 und mehr als 60 Millionen Menschen getötet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel legen an der Neuen Wache in Berlin, der zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, einen Kranz nieder. Im Anschluss hält Steinmeier eine Rede. (46./lgn/8-5-20.)

2. Exporte brechen so stark ein wie seit 1990 nicht mehr
Die deutschen Exporte sind wegen der Corona-Krise so drastisch eingebrochen wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Ausfuhren sanken im März im Vergleich zum Vormonat um 11,8 Prozent, wie das Statistsche Bundesamt mitteilte. Dies sei der "größte Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im August 1990". Bei den Importen gab es mit 5,1 Prozent das größte Minus zum Vormonat seit Januar 2009. Insgesamt exportierten die deutschen Unternehmen Waren im Wert von 108,9 Milliarden Euro in die Welt. Das ist ein Rückgang von 7,9 Prozent im Vergleich zum März des vergangenen Jahres. (46./lgn/8-5-20.)

3. WHO warnt vor bis zu 190.000 Corona-Toten in Afrika
In Afrika könnten laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen 83.000 und 190.000 Menschen im ersten Jahr der Corona-Pandemie sterben, falls die Maßnahmen zur Eindämmung scheitern sollten. Bis zu 44 Millionen Menschen könnten sich mit dem Coronavirus infizieren, teilte das WHO-Regionalbüro in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo, mit. In vielen Teilen des Kontinents würde die Zahl der Behandlungsbedürftigen die vorhandenen Kapazitäten überfordern. Demnach gibt es in 47 untersuchten Ländern in Afrika gerade einmal neun Intensivbetten pro eine Million Einwohner. (46./lgn/8-5-20.)

4. UN-Generalsektetär fordert Kampf gegen Verschwörungstheorien
Angesichts aufkeimender Verschwörungstheorien in der Corona-Krise hat UN-Generalsekretär António Guterres zu einem verstärkten Kampf gegen Falschnachrichten und Hass aufgerufen. Guterres äußerte sich in New York vor allem entsetzt über antisemitische Theorien sowie islamfeindliche Attacken im Zusammenhang mit der Pandemie. Zudem seien mancherorts Migranten und Flüchtlinge als "Quelle des Virus" verunglimpft und in der Folge nicht medizinisch behandelt worden. Erneut kritisierte der UN-Generalsekretär auch Angriffe auf die Pressefreiheit und Menschenrechte. (46./lgn/8-5-20.)

5. Merkel lädt Papst nach Deutschland ein
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat wegen der Coronavirus-Pandemie mit Papst Franziskus telefoniert. Dabei lud sie das Oberhaupt der katholischen Kirche zu einem Besuch nach Deutschland ein, "sobald dies wieder möglich ist", wie Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mitteilte. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die globale humanitäre und politische Situation angesichts der Corona-Krise. Merkel und Franziskus hätten die Bedeutung von Zusammenhalt und Solidarität in Europa und der Welt betont. Beide sprachen sich dafür aus, insbesondere ärmere Länder zu unterstützen. (46./lgn/8-5-20.)

6. US-Justiz lässt Vorwürfe gegen Ex-Sicherheitsberater Flynn fallen
Das US-Justizministerium lässt die Vorwürfe gegen den früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn fallen und hat beim Bundesgericht in Washington ein Ende des Verfahrens beantragt. Zur Begründung heißt es unter anderem, das Vorgehen der Bundespolizei FBI gegen Flynn sei unrechtmäßig gewesen. Nach nur 23 Tagen im Amt war Flynn im Februar 2017 als Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump zurückgetreten. Er räumte ein, im Zuge der Russland-Ermittlungen die Unwahrheit gesagt zu haben. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass das FBI Flynn seinerzeit bewusst schaden wollte. (46./lgn/8-5-20.)

7. Wieder tritt Gas aus indischer Fabrik aus
Aus einem indischen Chemiewerk des südkoreanischen Konzerns LG Chem ist wieder giftiges Gas ausgetreten. Ein Feuerwehrmann sprach von einer angespannten Lage. Aus einem Umkreis von fünf Kilometern um die Fabrik, die im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh liegt, würden die Menschen in Sicherheit gebracht. Am Donnerstag waren mindestens elf Menschen an den durch ein Leck ausströmenden Dämpfen gestorben. Mehr als 300 Menschen waren verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. (46./lgn/8-5-20.)

lgn44: Mittwoch, 6. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4345.
Mittwoch, 6. Mai 2020.
44./lgn/6-5-20.
Indici + Et: Deutschland 1 - Großbritannien  2 - Polen  3 -  Mali 4 - US, Venezuela 5 - VAE 6 - 

Nachrichten von Mittwoch, 06.05.2020 – 

1. Bundesregierung überlässt weitere Lockerungen den Bundesländern
Die Bundesregierung strebt beim weiteren Vorgehen in der Corona-Krise offenbar keine bundesweit einheitliche Linie an. Weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen sollen demnach weitgehend den Bundesländern überlassen werden. Die Regierung besteht aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab der wieder härtere Beschränkungen greifen müssen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf die Beschlussvorlage der Bundesregierung für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder an diesem Mittwoch. (44./lgn/6-5-20.)

2. Großbritannien hat die meisten Corona-Toten in Europa
In Großbritannien sind inzwischen mehr Menschen an COVID-19 gestorben als in irgendeinem anderen Land Europas. Laut der Statistik der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore starben im Vereinigten Königreich bislang mehr als 29.500 Menschen nach einer Ansteckung mit dem neuartigen Virus. Damit sind dort mehr Tote zu beklagen als in Italien, das in Europa lange Zeit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen war. In Italien waren bis Dienstag 29.315 Coronavirus-Opfer gemeldet worden. Kritiker werfen der britischen Regierung unter Premierminister Boris Johnson schlechtes Krisenmanagement vor. (44./lgn/6-5-20.)

3. Polens Senat lehnt Änderung des Wahlrechts ab
Wenige Tage vor der Präsidentenwahl in Polen hat die zweite Kammer des Parlaments in Warschau eine umstrittene Änderung des Wahlrechts abgelehnt. Der von der Opposition dominierte Senat stimmte gegen einen Gesetzentwurf, den die nationalkonservative Regierungspartei PiS eingebracht hatte. Er sieht vor, die für den 10. Mai geplante Präsidentenwahl wegen der Corona-Pandemie ausschließlich per Brief abzuhalten. Das letzte Wort über den Gesetzentwurf hat allerdings die erste Kammer des Parlaments, der Sejm. Dort hat die von der PiS angeführte Regierungskoalition die Mehrheit. (44./lgn/6-5-20.)

4. Kabinett befasst sich mit Ausweitung des Mali-Einsatzes
Die Bundesregierung will den Einsatz zur Stabilisierung in Mali und die Hilfen im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen deutlich ausweiten. Mit einem entsprechenden Vorschlag befasst sich das Kabinett an diesem Mittwoch. Nach Medienberichten soll die Zahl der für die EU-Ausbildungsmission EUTM tätigen Bundeswehr-Soldaten von derzeit bis zu 350 auf 450 erhöht werden. Geplant ist auch der Aufbau eines Ausbildungszentrums in Zentralmali sowie eine Erhöhung der Anzahl an Beratern. Erörtert werden soll zudem die Verlängerung des Mandats für die deutsche Beteiligung an der UN-Truppe MINUSMA. (44./lgn/6-5-20.)

5. USA bestreiten Verwicklung in angebliche Invasion in Venezuela
Die USA haben jede Verwicklung in eine angeblich versuchte "Invasion" in Venezuela bestritten. Damit habe die US-Regierung nichts zu tun, erklärte Präsident Donald Trump in Washington. Das Außenministerium warf der venezolanischen Regierung vor, eine großangelegte Desinformationskampagne zu fahren. Staatschef Nicolás Maduro hatte zuvor von der Festnahme zweier US-Bürger berichtet. Diese gehörten zu Trumps Sicherheitspersonal und seien an der Aktion beteiligt gewesen. Die Führung in Caracas hatte am Sonntag erklärt, Sicherheitskräfte hätten einen Angriff von "Söldnern" aus Kolumbien verhindert. (44./lgn/6-5-20.)

6. Wolkenkratzer im Emirat Schardscha geht in Flammen auf
In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist am Dienstagabend ein fast 200 Meter hoher Wolkenkratzer abgebrannt. Bei dem Feuer im Abbco Tower in der unweit von Dubai gelegenen Stadt Schardscha seien neun Menschen leicht verletzt worden, meldete die Nachrichtenseite Gulf News. Der Feuerwehr sei es mit einem Großeinsatz gelungen, den Brand in dem mehr als 40-stöckigen Gebäude unter Kontrolle zu bringen. Die Ursache ist noch unklar. (44./lgn/6-5-20.)

lgn43: Dienstag, 5. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4244.
Dienstag, 5. Mai 2020.
43./lgn/5-5-20.
Indici + Et: US 1 - Corona  2 - Deutschland  3 -  Polen 4 - Venezuela 5 - Bolsonaro 6 - Pulitzer, New York Times 7 -

Nachrichten von Dienstag, 05.05.2020 –

1. US-Behörden prognostizieren starken Anstieg der Corona-Toten
US-Behörden warnen einem Medienbericht zufolge vor einem starken Anstieg der Zahl der täglichen Coronavirus-Toten in dem Land. Die "New York Times" berichtet über eine Prognose, wonach die Zahl der Toten bis Anfang Juni auf bis zu 3000 täglich ansteigen könnte. Derzeit sterben in den USA bis zu 2000 Menschen täglich an COVID-19. Die Zahl der Neuinfektionen könnte der Prognose zufolge von derzeit bis zu 30.000 auf 200.000 täglich anwachsen. Das Weiße Haus sprach von einem "internen Dokument" der Gesundheitsbehörde CDC, das aber nicht mit anderen Behörden abgestimmt worden sei. (43./lgn/5-5-20.)

2. Mehr als eine Viertelmillion Coronavirus-Tote weltweit
An der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind nach Angaben der US-Universität Johns Hopkins inzwischen weltweit mehr als 250.000 Menschen gestorben. Die Universität verzeichnet zudem knapp 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus. Mit 1,2 Millionen Infizierten und rund 69.000 Opfern sind die USA demnach von der Pandemie am stärksten betroffen. Für Deutschland meldet Johns Hopkins mehr als 166.000 Infizierte und fast 7000 Tote. Die Zahlen der Universität sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden. (43./lgn/5-5-20.)

3. Deutschland verlängert Grenzkontrollen erneut
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark um weitere elf Tage bis zum 15. Mai verlängert. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, gilt die Verlängerung auch für Reisende, die mit Flügen aus Spanien und Italien nach Deutschland kommen. Mit den Grenzkontrollen "sollen die Infektionsgefahren durch das Coronavirus weiter erfolgreich eingedämmt werden", so das Ministerium. Seehofer hatte die Grenzkontrollen Mitte März angeordnet und im April bis zum 4. Mai verlängert. (43./lgn/5-5-20.)

4. Polnisches Reparationsgutachten wird unter Verschluss gehalten
Eine polnische Parlamentskommission hat ihren Bericht zu den von Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg angerichteten Kriegsschäden fertigstellt. Er wird aber bis auf weiteres unter Verschluss gehalten. Die Arbeit sei abgeschlossen, er wolle sich aber noch nicht zu Details äußern, sagte der bisherige Kommissionsleiter aus der Regierungspartei PiS, Arkadiusz Mularczyk, der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Die Parlamentskommission war 2017 eingesetzt worden, um die Kriegsschäden in dem 1939 von Deutschland überfallenen und bis 1945 besetzten Polen festzustellen. (43./lgn/5-5-20.)

5. Venezuela meldet Festnahme von zwei US-Bürgern
Die venezolanischen Sicherheitskräfte haben nach Angaben von Staatschef Nicolás Maduro zwei US-Bürger festgenommen, die an einer versuchten Invasion des Landes beteiligt gewesen sein sollen. Die Männer im Alter von 34 und 41 Jahren gehörten zum Sicherheitspersonal von US-Präsident Donald Trump, sagte Maduro in einer im Fernsehen ausgestrahlten Ansprache. Insgesamt seien bei dem Versuch der Invasion am Sonntag und Montag 15 Menschen von Armee und Polizei an der Küste gefasst worden. Die Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt Oppositionschef Juan Guaidó, den Angriff auf die Regierung organisiert zu haben. (43./lgn/5-5-20.)

6. Bolsonaro macht Vertrauten seines Wunschkandidaten zum Polizei-Chef
Nach einem erbitterten Streit mit der Justiz hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro mit Rolando de Souza einen neuen Chef der Bundespolizei ernannt. De Souza arbeitete bisher als enger Vertrauter von Bolsonaros Wunschkandidaten, Alexandre Ramagem, beim Geheimdienst. Dessen Ernennung zum obersten Bundespolizisten hatte Brasiliens oberstes Gericht gestoppt, nachdem der damalige Justizminister Sergio Moro dem Präsidenten politische Einflussnahme auf die Bundespolizei vorgeworfen hatte. Bolsonaro hatte zuvor deren Chef, einen Vertrauten Moros, entlassen. Moro war daraufhin zurückgetreten. (43./lgn/5-5-20.)

7. Drei Pulitzer-Preise für die "New York Times"
Mit Auszeichnungen in drei Kategorien ist die "New York Times" das erfolgreichste Medium bei der diesjährigen Vergabe des Pulitzer-Preises. Die Tageszeitung gewann die renommierte Auszeichnung in den Kategorien Auslandsberichterstattung, Investigativer Journalismus und Kommentar. Fotopreise gingen an die britische Nachrichtenagentur Reuters für Bilder von den Protesten in Hongkong sowie an die US-Agentur AP für eine Bilderserie über das Leben in der zwischen Indien und Pakistan umstrittenen Region Kaschmir. Wegen der Corona-Krise wurden die Preisträger erstmals per Livestream bekanntgegeben. (43./lgn/5-5-20.)

lgn40: Samstag, 2. Mai 2020.

B. Home. Lektion  3941.
Samstag, 2. Mai 2020.
40./lgn/2-5-20.
Indici + Et: US, Covid 1 - Spanien, Österreich, Corona  2 - Guterres, Corona  3 -  Berlin, Hamburg 4 - Kim Jong 5 - Trump, Kayleigh McEnany 6 - 

Nachrichten von Samstag, 02.05.2020 –

1. USA erlauben begrenzten Einsatz von Corona-Wirkstoff Remdesivir
Die USA gestatten den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei COVID-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie "in Lichtgeschwindigkeit" zustande gekommen, sagte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, Stephen Hahn. Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Corona-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. (40./lgn/2-5-20.)

2. Spanien und Österreich lockern Corona-Auflagen
Erstmals seit sieben Wochen dürfen die Spanier von diesem Samstag an ihre Häuser verlassen. Sport im Freien und Spaziergänge mit Angehörigen eines Haushaltes sind wieder erlaubt. Spanien ist eines der am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder, es starben bereits mehr als 24.800 Menschen. Seit dem 14. März gilt in dem Land die europaweit schärfste Ausgangssperre, sie wurde bis zum 9. Mai verlängert. In Österreich dürfen ab sofort alle Geschäfte sowie Dienstleistungsbetriebe wie Friseure wieder öffnen. Es gelten strenge Hygiene-Vorschriften und Abstandsregeln. (40./lgn/2-5-20.)

3. Guterres mahnt zu Achtung alter Menschen in Corona-Pandemie
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Corona-Pandemie alte Menschen nicht zu vernachlässigen. Vor allem die über 80-Jährigen seien nicht nur am stärksten von der Pandemie betroffen, für sie bestehe auch "ein höheres Risiko von Armut, Diskriminierung und Isolation", warnte Guterres. Die 193 Mitgliedstaaten der UN müssten in ihrer Reaktion auf die Pandemie "die Rechte und die Würde der alten Menschen respektieren". (40./lgn/2-5-20.)

4. Unerlaubte Proteste zum 1. Mai in Berlin und Hamburg
Trotz Corona-Verbots haben sich am 1. Mai jeweils Hunderte Menschen in Berlin und Hamburg zu unerlaubten Demonstrationen versammelt. In Berlin-Kreuzberg waren mehr als 1000 Personen dicht an dicht auf Straßen und Plätzen unterwegs, nach Einbruch der Dunkelheit kam es zu Rangeleien mit Polizisten. Es gab rund 50 Festnahmen. Größere Ansammlungen von Menschen sind wegen der Pandemie verboten. Die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen wird als Straftat gewertet. (40./lgn/2-5-20.)

5. Machthaber Kim taucht wieder auf
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich einem Bericht zufolge erstmals seit knapp drei Wochen in der Öffentlichkeit gezeigt. Kim habe eine Düngemittel-Fabrik eröffnet, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Kim war seit dem 11. April nicht mehr öffentlich aufgetreten und hatte bei den Feierlichkeiten zu Ehren seines verstorbenen Großvaters, Staatsgründer Kim Il Sung, gefehlt. Dies führte zu Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. US-Medien mutmaßten über eine Herz-Operation Kims. (40./lgn/2-5-20.)

6. Trumps neue Sprecherin will stets die Wahrheit sagen
Die neue Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Kayleigh McEnany, hat mit ihrer ersten Pressekonferenz eine mehr als ein Jahr lang unterbrochene Tradition wieder aufgenommen. Die 31-Jährige beantwortete im Weißen Haus die Fragen von Journalisten - und versprach den Reportern, sie nie anzulügen. Traditionell stellen sich Sprecher des Weißen Hauses regelmäßig den Fragen von Journalisten. Unter Präsident Trump hatte es eine solche Veranstaltung aber zuletzt im März 2019 gegeben. (40./lgn/2-5-20.)

lgn33: Samstag, 25. April 2020.

B. Home. Lektion  3234.
Samstag, 25-4-2020.
33.33/lgn/25-4-28.
Indici+Et: Deutschland 1 - Deutschland  2 - US  3 -  Kongo 4 - Polen 5 - Belgien 6 - Russland 7 -

Nachrichten von Samstag, 25.04.2020

1. Gesundheitsminister Spahn: Corona-Impfstoff zunächst nicht milliardenfach verfügbar
Bundesgesundheitsminister Spahn bereitet Regeln für die Vergabe eines möglichen Corona-Impfstoffs vor. Der CDU-Politiker sagte der Funke Mediengruppe, medizinisches Personal und Risikogruppen sollten dabei bevorzugt behandelt werden. Das Robert-Koch-Institut habe jetzt den Auftrag, Empfehlungen zu machen. Es werde zwar "so schnell keinen marktreifen Impfstoff" geben, doch wenn es so weit sei, sollte die Produktion auch in Europa stattfinden. Nur dort habe man eine hohe Liefersicherheit. (33/lgn/25-4-28.)

2. Internationale Airlines brauchen massive Staatshilfen
Der Luftfahrtkonzern Air-France-KLM kann in der Corona-Krise mit massiven staatlichen Finanzhilfen rechnen. Frankreich stützt Air France mit sieben Milliarden Euro Kredithilfen. Die niederländische Regierung stellte der Schwestergesellschaft KLM zwei bis vier Milliarden Euro in Aussicht. In Deutschland stimmte Lufthansa-Chef Carsten Spohr die Beschäftigen auf harte Zeiten ein. Nach der Krise werde die Gesellschaft voraussichtlich eine um 100 Flugzeuge kleinere Flotte haben, erklärte Spohr. Daraus ergebe sich ein rechnerischer Überhang von 10.000 Mitarbeitern. Das Geschäft der internationalen Fluggesellschaft ist nahezu völlig eingebrochen. (33/lgn/25-4-28.)

3. Freihandelsabkommen für Nordamerika verzögert sich
Das neue Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada wird wegen der Corona-Pandemie erst am 1. Juli in Kraft treten. Der Start des USMCA-Abkommens markiere den Beginn eines historischen neuen Kapitels für den nordamerikanischen Handel, teilte das Büro des Handelsbeauftragten der US-Regierung weiter mit. USMCA ersetzt das 1994 geschlossene Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA). US-Präsident Donald Trump hatte auf die Neugestaltung gedrängt, da er sein Land benachteiligt sah. (33/lgn/25-4-28.)

4. Mehrere Tote bei Angriff auf Nationalpark-Ranger
Bei einem Angriff auf einen Konvoi nahe dem Virunga-Nationalpark im Kongo sind mehr als 17 Menschen getötet und mehrere Menschen verletzt worden. Die Ranger waren dort zum Schutz der letzten noch in freier Wildbahn lebenden Berggorillas eingesetzt. Ein Sprecher des Naturschutzinstituts ICCN teilte mit, die Tat sei in der Nähe der Parkverwaltungszentrale in Rumangabo verübt worden. Die Behörden vermuten, dass die Angreifer aus den Reihen der ruandischen Hutu-Miliz FDLR stammen. Im Ost-Kongo sind mehrere Milizen aktiv, denen es vor allem um die Kontrolle der wertvollen Bodenschätze geht. (33/lgn/25-4-28.)

5. Pendler protestieren an deutsch-polnischer Grenze
Entlang der deutsch-polnischen Grenze haben Hunderte Pendler gegen die Grenzschließung demonstriert. Sie protestierten gegen die Auflage, wonach sie nach ihrer Einreise 14 Tage in Quarantäne müssen. Nach Medieninformationen versammelten sich allein in der Grenzstadt Zgorzelec mehr als tausend Menschen. Die Veranstalter kritisierten, deutsche Krankenhäuser in der Grenzregion beschäftigten eine große Zahl von Ärzten und Krankenschwestern, die nicht zur Arbeit pendeln könnten. Gleiches gelte für Apotheker und Lehrer. Insgesamt pendeln laut Eurostat 125.000 Menschen aus Polen zum Arbeiten nach Deutschland. (33/lgn/25-4-28.)

6. Belgien kündigt Ende des Lockdowns wegen Corona an
Belgien will die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Geschäfte und Schulen ab Mitte Mai schrittweise wieder öffnen. Die ersten Läden sollen am 11. Mai wieder aufmachen, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès in Brüssel. Eine Woche später laufe dann auch für bestimmte Klassen der Schulunterricht wieder an. Belgien verzeichnete bislang mehr als 44.000 bestätigte Corona-Infektionen und fast 6.700 verstorbene Patienten.

7. Frachtraumschiff zur ISS gestartet
Ein russischer Raumfrachter ist unterwegs zur internationalen Raumstation ISS. Die unbemannte "Progress" mit Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff an Bord startete am frühen Morgen vom Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur. An Bord der ISS sind derzeit drei Raumfahrer. Die beiden Russen und ein Amerikaner sollen im Dezember zur Erde zurückkehren.

lgn32: Freitag, 24. April 2020.

B. Home. Lektion  3133.
Freitag, 24-4-2020.
32.32/lgn/24-4-28.
Indici+Et: Brasilien 1 - US 2 - EU 3 - Deutschland 4 - Groß Britannien 5 - Deutschland, Syrien 6 - 

Nachrichten von Freitag, 24.04.2020

1. Brasilien meldet mehr als 400 Corona-Tote in 24 Stunden
Brasilien hat erstmals mehr als 400 Todesfälle durch das Coronavirus innerhalb von 24 Stunden registriert. Laut dem Gesundheitsministerium starben zwischen Mittwoch und Donnerstag 407 Menschen. Das ist die höchste Zahl für diesen Zeitraum seit Beginn der COVID-19-Pandemie. Insgesamt sind in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 3313 Menschen an den Folgen der Krankeit gestorben. Fast 50.000 Infizierte wurden in dem größten Land Lateinamerikas inzwischen registriert; die tatsächlichen Zahlen dürften jedoch aufgrund fehlender Tests weitaus höher liegen. (32/lgn/24-4-28.)

2. US-Kongress bringt neues Rettungspaket auf den Weg
Ein weiteres US-Konjunkturpaket als Reaktion auf die Corona-Krise ist beschlossene Sache. Nach dem Senat verabschiedete das Repräsentantenhaus in Washington mit großer Mehrheit das 484 Milliarden Dollar Paket, auf das sich Republikaner und Demokraten nach tagelangen schwierigen Verhandlungen geeinigt hatten. Kleinere und mittlere Unternehmen, aber auch Krankenhäuser, sollen davon profitieren. Die Pandemie hat die US-Wirtschaft schwer getroffen. Mehr als 26 Millionen Menschen verloren ihren Job. In Verbindung mit dem Coronavirus starben rund 48.000 Menschen, so viele wie in keinem anderen Land. (32/lgn/24-4-28.)

3. EU-Gipfel einigt sich auf Corona-Wiederaufbaufonds
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben auf ihrem Video-Gipfel zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise das bereits von den Finanzministern beschlossene Hilfspaket von mehr als 500 Milliarden Euro gebilligt. Das Geld soll Kurzarbeitern, Unternehmen und besonders verschuldeten Staaten zugute kommen. Das Geld soll ab Juni bereitstehen. Außerdem streben die EU-Staaten einen Wiederaufbaufonds an, um Europas Wirtschaft nach dem Ende der Corona-Pandemie aus der Rezession zu holen. Die EU-Kommission werde beauftragt, den Finanzbedarf zu ermitteln. Im Gespräch sind eine bis 1,5 Billionen Euro. (32/lgn/24-4-28.)

4. Corona-Krise bringt Lufthansa in Not
Für das erste Quartal meldet Europas größte Fluggesellschaft einen operativen Verlust von 1,2 Milliarden Euro. Für das laufende zweite Quartal wird ein noch größeres Minus erwartet. Die Lufthansa rechnet nach eigenen Angaben nicht mehr damit, sich am Kapitalmarkt selbst ausreichend mit Geld versorgen zu können. Laut Insidern steckt der Konzern "in intensiven Verhandlungen" mit den Regierungen der Airline-Heimatländer Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien. Es gehe wohl darum, dass für die Lufthansa ein staatliches Hilfspaket von bis zu zehn Milliarden Euro geschnürt werde.  (32/lgn/24-4-28.)

5. Rolling Stones veröffentlichen neuen Song passend zur Corona-Krise
Die Rolling Stones haben einen Song mit dem düsteren Titel "Living in a Ghost Town" veröffentlicht. Es ist die erste Single der britischen Rockband seit acht Jahren. Geschrieben wurde das Stück laut Frontmann Mick Jagger bereits vor einem Jahr. Doch jetzt habe die Band mit Blick auf die Corona-Krise gedacht, das Musikstück passe in die heutige Zeit. Der Song handele davon, "an einem Ort zu sein, der voller Leben war, aber jetzt sozusagen ohne Leben ist", sagte Jagger im Gespräch mit "Apple Music". Es gehe um Chaos und Zerstörung und der scheinbar unendlichen Einsamkeit der Isolation. (32/lgn/24-4-28.)

6. Justizministerin nennt Strafprozess zu Folter in Syrien "historisch"
Das Bundesjustizministerium und Menschenrechtsorganisationen haben den vor dem Oberlandesgericht Koblenz begonnenen Prozess gegen zwei Ex-Funktionäre des Assad-Regimes als beispiellos bezeichnet. Ministerin Christine Lambrecht sagte, der Strafprozess sei ein Signal der Hoffnung und der Gerechtigkeit für die Opfer. Amnesty International sprach von einem historischen Verfahren für Deutschland. Es sei zudem ein wichtiger Schritt hin zur Gerechtigkeit für die Zehntausenden von Menschen, die in den Gefängnissen und Haftanstalten der syrischen Regierung inhaftiert, gefoltert und getötet worden seien. (32/lgn/24-4-28.)

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lgn31: Donnestag, 23. April 2020.

B. Home. Lektion  3032.
Donnerstag, 23-4-2020.
31./lgn/23-4-28.
Indici+Et: Syrien, Koblenz 1 - UN  2 - Deutschland  3 -  Spanien 4 - US 5 - Nordkorea 6 - 

Nachrichten von Donnerstag, 23.04.2020


1. Weltweit erster Prozess gegen Assad-Handlanger
Vor dem Oberlandesgericht in Koblenz beginnt an diesem Donnerstag der weltweit erste Prozess gegen mutmaßliche Handlanger des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Die Anklage wirft dem Hauptverdächtigen Anwar R. unter anderem 58-fachen Mord vor. Eyad A. muss sich wegen Beihilfe verantworten. R. war nach Überzeugung der Anklage der militärische Chef des Al-Khatib-Gefängnisses in Damaskus. Unter seiner Befehlsgewalt sollen zwischen 2011 und 2012 mindestens 4000 Häftlinge mit Schlägen, Tritten und Elektroschocks gefoltert worden sein. Mindestens 58 Menschen sollen dabei gestorben sein. (31/lgn/23-4-28.)

2. UN warnen vor Missbrauch von Pandemie-Maßnahmen
Die Vereinten Nationen warnen davor, den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie für anti-demokratische Repressalien zu missbrauchen. In manchen Gesellschaften würden Hassreden zunehmen, Minderheiten würden zum Ziel von Aggressionen, das Risiko überzogener Restriktionen steige, beklagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Besonders bedroht seien Flüchtlinge, Migranten und Vertriebene. Mehr als 131 Staaten hätten ihre Grenzen geschlossen, nur 30 würden weiterhin Asylbewerber akzeptieren. (31/lgn/23-4-28.)

3. 215 weitere Corona-Todesfälle in Deutschland
In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infizierten um 2352 auf 148.046 gestiegen. Zudem seien weitere 215 Todesfälle registriert worden, teilte das Robert-Koch-Institut mit. Damit seien insgesamt 5094 Menschen COVID-19 erlegen. Der Koalitionsausschuss verständigte sich auf weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Bürger. So soll das Kurzarbeitergeld schrittweise auf bis zu 87 Prozent angehoben werden. Zudem wird die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie auf sieben Prozent gesenkt. Schulen und Schüler sollen mit bis zu 500 Millionen Euro beim digitalen Unterricht zu Hause unterstützt werden. (31/lgn/23-4-28.)

4. Spanien bleibt bis mindestens 9. Mai im Corona-Notstand
Das spanische Parlament hat dem von Regierungschef Pedro Sánchez vorgelegten Plan zur dritten Verlängerung des Notstandes zur Bekämpfung der Corona-Krise bis 9. Mai zugestimmt. Allerdings votierten die rechtspopulistische Vox-Partei sowie katalanische Separatisten gegen die Vorlage. Bei der vorangegangenen Parlamentsdebatte stellte der Sozialdemokrat Sánchez eine "langsame und schrittweise" Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen ab Mitte Mai in Aussicht. Mit mehr als 21.700 Toten und fast 210.000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder. (31/lgn/23-4-28.)

5. Trump wiederholt Drohung gegen den Iran
US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung wiederholt, dass die US-Marine iranische Patrouillenboote zerstören werde, falls diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. Die USA würden sich unter seiner Führung Provokationen Irans wie jüngst im Persischen Golf nicht gefallen lassen, sagte Trump im Weißen Haus. Zuvor hatte er seine Drohung bereits über Twitter verbreitet. Nach US-Angaben hatten Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden vergangene Woche US-Schiffe in internationalen Gewässern provoziert. Warnungen der US-Marine hätten die Iraner rund eine Stunde lang ignoriert. (31/lgn/23-4-28.)

6. Nordkoreas Kim hat laut US-Militär Kontrolle in seinem Land
Die Spekulationen über den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un blühen, da sich der 36-Jährige seit Tagen nicht öffentlich gezeigt hat. Laut Aussage des stellvertretenden US-Generalstabschefs John Hyten geht das amerikanische Militär aber davon aus, dass Kim sein Land trotz Berichten über angebliche gesundheitliche Probleme weiterhin führt. Es gebe keinen Grund, von einem anderen Szenario auszugehen. Er habe keine geheimdienstlichen Erkenntnisse, um die Berichte über Kims kritischen Gesundheitszustand zu bestätigen oder zurückzuweisen, sagte Hyten weiter vor Journalisten. (31/lgn/23-4-28.)

lgn30: Mittwoch, 22. April 2020.

B. Home. Lektion  2931.
Mittwoch, 22-4-2020.
30./lgn/22-4-20.
Indici+Et: US 1 - US  2 - EU  3 -  Mosambik 4 - US 5 - 
Nachrichten von Mittwoch, 22.04.2020
1. US-Präsident will Einwanderung für zwei Monate stoppen
Donald Trump will die Einwanderung in die Vereinigten Staaten zunächst für 60 Tage aussetzen. Der Schritt betreffe im Wesentlichen jene, die sich um einen dauerhaften Aufenthalt mit einer Green Card bemühten, sagte der US-Präsident bei seiner täglichen Pressekonferenz. Es gehe nicht um vorübergehende Aufenthaltsgenehmigungen. Trump begründete seinen Vorstoß mit einer Verpflichtung gegenüber US-Arbeitern. Im Zuge der Corona-Pandemie haben Millionen von Amerikanern ihren Arbeitsplatz verloren. Kritiker werfen Trump vor, seit langem die legale und illegale Einwanderung beschneiden zu wollen. (30/lgn/22-4-20.)

2. US-Senat beschließt weiteres Corona-Hilfspaket für Wirtschaft
Der US-Senat hat in der Corona-Krise ein weiteres Corona-Hilfspaket beschlossen, diesmal mit einem Volumen von etwa 480 Milliarden Dollar. Die Kongresskammer stimmte dem Rettungspaket zu, nachdem sich Republikaner und Demokraten darüber verständigt hatten. Ein Großteil der Hilfen ist für kleinere und mittlere Unternehmen gedacht. Ziel ist es, den Firmen zu ermöglichen, ihre Mitarbeiter weiter zu bezahlen und den zuletzt sehr starken Anstieg der Arbeitslosigkeit zu begrenzen. Die USA sind das Land mit den meisten bestätigten COVID-19-Fällen und Todesopfern weltweit. (30/lgn/22-4-20.)

3. Ratschef Michel fordert EU-Reformen nach der Corona-Krise
EU-Ratspräsident Charles Michel sieht für die Zeit nach der Coronavirus-Pandemie dringenden Reformbedarf in der Europäischen Union. In seinem Einladungsschreiben für den Video-EU-Gipfel am Donnerstag heißt es etwa, die Corona-Krise habe gezeigt, wie wichtig es sei, unverzichtbare Güter in Europa selbst zu produzieren, in strategische Warenketten zu investieren und eine übermäßige Abhängigkeit von Drittländern abzubauen. Die EU müsse ihre eigenen Regeln und Arbeitsweisen überdenken, effizienter und widerstandsfähiger werden und dabei die gemeinsamen Werte im Blick behalten. (30/lgn/22-4-20.)

4. Dschihadisten töten in Mosambik mehr als 50 Menschen
Im Norden Mosambiks haben Kämpfer einer dschihadistischen Miliz nach Polizeiangaben 52 Zivilisten getötet. Die Islamisten hätten im Dorf Xitaxi in der Provinz Cabo Delgado wahllos Menschen erschossen oder enthauptet, nachdem Dorfbewohner es abgelehnt hatten, für die Miliz zu kämpfen. Das berichten staatliche Medien unter Berufung auf die Polizei über die Bluttat, die den Angaben zufolge bereits Anfang April verübt wurde. Polizeisprecher Orlando Mudumane sprach von einem Massaker. Im Norden Mosambiks hat es in den vergangenen Wochen mehrere islamistische Angriffe gegeben. (30/lgn/22-4-20.)

5. Corona-Pandemie sorgt für Kundenansturm bei Netflix
Das Coronavirus hat dem Online-Videodienst Netflix deutlich mehr neue Zuschauer beschert als erwartet. Im ersten Quartal seien weltweit 15,8 Millionen zahlende Kunden hinzugekommen, verkündete der US-Konzern. Experten hatten nur mit etwa acht Millionen neuen Abos gerechnet. Ende März zählte der Streaming-Marktführer damit knapp 183 Millionen bezahlte Mitgliedschaften. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um rund 28 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn hat sich mit 709 Millionen Dollar mehr als verdoppelt. (30/lgn/22-4-20.)

lgn29: Dienstag, 21. April 2020.

B. Home. Lektion  2830.
Dienstag, 21-4-2020.
29./lgn/21-4-20.
Indici+Et: China, Saudi-Arabien, Ägypten. Pressefreiheit 1 - AI, China  2 - Syrien, Israel  3 -  US 4 - Deutschland 5 - Deutschland 6 - 

Nachrichten von Dienstag, 21.02.2020 – 

1. Die Pressefreiheit steht weltweit unter Druck
Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" sieht die weltweite Pressefreiheit immer mehr unter Druck. Autoritäre Regime, repressive Gesetze und populistische Stimmungsmache trügen dazu bei, dass Journalisten nur unter großen Risiken unabhängig berichten könnten, hieß es bei der Veröffentlichung der Rangliste der Pressefreiheit 2020. Die Auswirkungen der chinesischen Nachrichtenkontrolle habe in der Corona-Krise die ganze Welt zu spüren bekommen. In China, Saudi-Arabien und Ägypten säßen weltweit die meisten Medienschaffenden im Gefängnis, berichtet die Journalistenorganisation. (29./lgn/21-4-20.)

2. Zahl der bekannten Hinrichtungen weltweit gesunken
Die Zahl der dokumentierten Hinrichtungen weltweit ist 2019 auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Nach der Jahresstatistik der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wurde die Todesstrafe in 20 Ländern insgesamt mindestens 657 Mal vollstreckt. Das ist ein Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zu 2018. Allerdings weisen die Menschenrechtler auf eine riesige Dunkelziffer hin: In China, dem Land mit den meisten vollstreckten Todesurteilen, fallen Hinrichtungen unter staatliche Geheimhaltung, sodass eine genaue Dokumentation nicht möglich ist. (29./lgn/21-4-20.)

3. Syrien schießt israelische Raketen über Palmyra ab
Die syrische Luftwaffe hat mehrere israelische Raketen über der antiken Stadt Palmyra abgefangen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Nach Angaben der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte der israelische Angriff iranische Milizen in der Wüste zum Ziel. Der Vorfall ereignete sich wenige Stunden nach einem Treffen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad mit dem iranischen Außenminister Dschawad Sarif in Damaskus. Dort berieten die engen Verbündeten über die Entwicklungen in der Region angesichts der Coronavirus-Pandemie. (29./lgn/21-4-20.)

4. US-Präsident Trump will Ölreserven mit Billig-Öl aufstocken
US-Präsident Donald Trump will den dramatischen Absturz des Erdölpreises dafür nutzen, die strategischen Ölreserven seines Landes aufzustocken. Seine Regierung wolle die Reserven um bis zu 75 Millionen Barrel erhöhen, sagte Trump. Der Preis der US-Referenzsorte WTI war am Montag an der New Yorker Börse erstmals in seiner Geschichte tief ins Negative gerutscht, erholte sich im Anschluss aber wieder. Hauptursache des Preisverfalls sind die weggebrochene Nachfrage in der Corona-Krise durch die drastische Abnahme der globalen wirtschaftlichen Aktivitäten sowie des Straßen- und Luftverkehrs. (29./lgn/21-4-20.)

5. Unionsparteien gewinnen Zuspruch in Corona-Krise - SPD verliert
Die Deutschen beurteilen die Parteien der Großen Koalition in der Corona-Krise sehr unterschiedlich. CDU und CSU gewinnen im aktuellen INSA-Meinungstrend für die "Bild"-Zeitung mit 38,5 Prozent Zustimmung einen Prozentpunkt hinzu, die SPD verliert einen Prozentpunkt und liegt bei 15 Prozent. Dass die wirtschaftlichen Sorgen inzwischen die gesundheitlichen übertreffen, nutze den Unionsparteien und schade der SPD, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. Die anderen Parteien halten ihre Werte: Bündnis90/Grüne stehen bei 16 Prozent, die AfD bei 10,5 Prozent, die FDP bleibt bei 7 und die Linke bei 7,5 Prozent. (29./lgn/21-4-20.)

6. SAP trennt sich von Co-Chefin Jennifer Morgan
Europas größter Softwarehersteller SAP und seine bisherige Co-Chefin Jennifer Morgan gehen künftig getrennte Wege. Die 48-Jährige habe sich mit dem Aufsichtsrat einvernehmlich darauf verständigt, das Unternehmen zum 30. April zu verlassen, teilte SAP in Walldorf mit. Ihr Co-CEO und Vorstandsmitglied Christian Klein werde das Unternehmen künftig alleine führen. Als Grund nannte SAP die aktuelle Situation, die eine klare Führungsstruktur verlange. Das wertvollste deutsche börsennotierte Unternehmen steht derzeit unter Druck, weil viele Kunden wegen der Corona-Krise offenbar am IT-Budget sparen. (29./lgn/21-4-20.)

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lgn28: Montag, 20. April 2020.

↓B. Home. Lektion  2729.
Montag, 20-4-2020.
28./lgn/20-4-20.
Indici: Deutschand 1 - US 2 - Brasilien 3 - Burkina Faso 4 - Deutschland 5 - Kanada 6 - 

Nachrichten von Montag, 20.04.2020

1. Einige Fachgeschäfte in Deutschland dürfen wieder öffnen
Nach wochenlangem Stillstand des öffentlichen Lebens werden in Deutschland die Corona-Auflagen etwas gelockert. Von diesem Montag an dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern sowie alle Auto- und Fahrradgeschäfte sowie Buchhandlungen wieder öffnen. Auch der Schulbetrieb soll allmählich wieder anlaufen. Das Robert-Koch-Institut bestätigte unterdessen insgesamt 141.672 Infektionen, das ist ein Plus von 1775 zum Vortag. Weitere 110 Todesfälle wurden gemeldet, damit sind bislang 4404 Menschen an COVID-19 gestorben. Genesen sind rund 91.500 Menschen. (28/lgn/20-4-28.)

2. Trump bestätigt große Nachfrage nach Waffen
Die Corona-Krise hat in den USA zu einer beispiellosen Nachfrage nach Schusswaffen geführt. Dies teilte Präsident Donald Trump in Washington mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Der US-Munitionshändler Ammo.com hatte für den Zeitraum von Mitte Februar bis Ende März ein Umsatzplus von 792 Prozent verglichen mit dem 40-tägigen Zeitraum davor gemeldet. Der Republikaner verurteilte zugleich schärfere Waffengesetze im Bundesstaat Virginia. Der dortige demokratische Gouverneur Ralph Northam wollte den Bürgern ihr in der Verfassung verankertes Recht auf Waffenbesitz streitig machen, so Trump. (28/lgn/20-4-28.)

3. Bolsonaro-Fans wollen Militärintervention
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat an einer Demonstration gegen von Provinzgouverneuren verhängte Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise teilgenommen. "Ihr müsst für eurer Land kämpfen", rief Bolsonaro seinen Anhängern zu, die sich vor dem Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Brasilia versammelt hatten. Die Demonstranten forderten auf Plakaten die Schließung des brasilianischen Parlaments sowie eine Intervention des Militärs an der Seite Bolsonaros. Er ist der Überzeugung, die durch das Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 sei lediglich eine "leichte Grippe". (28/lgn/20-4-28.)

4. Sicherheitskräfte in Burkina Faso sollen Gefangene getötet haben
Sicherheitskräfte in Burkina Faso sollen laut Menschenrechtlern 31 Gefangene getötet haben. Die Männer seien kurz nach ihrer Festnahme am 9. April während eines Anti-Terror-Einsatzes der Regierung in der Stadt Djibo hingerichtet worden, teilte Human Rights Watch (HRW) mit. Die Organisation sprach nach eigenen Angaben mit zwölf Menschen, die Augenzeugen der Festnahme und später der Beerdigung der Gefangenen gewesen seien. Die Opfer sollen dem halbnomadischen Volk der Fulbe angehört haben. HRW forderte die Behörden in Burkina Faso auf, das mögliche Kriegsverbrechen unparteiisch zu untersuchen. (28/lgn/20-4-28.)

5. Kramp-Karrenbauer möchte US-Kampfjets kaufen
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat bei der US-Regierung Interesse am Kauf von 45 Kampfjets vom Typ F18 des Herstellers Boeing angemeldet. Die Ministerin habe ihrem US-Kollegen Mark Esper per E-Mail mitgeteilt, die Bundeswehr beabsichtige, 30 "Super Hornet" und 15 "Growler"-Jets zu bestellen, berichtet das Magazin "Spiegel". Ziel sei, die überalterte Tornado-Flotte der Bundeswehr vom Jahr 2025 an zu ersetzen. Eine formale Entscheidung liegt noch nicht vor. (28/lgn/20-4-28.)

6. Blutbad in Nova Scotia schockt Kanada
Ein Mann in Kanada hat während eines Amoklaufs am Wochenende mindestens 16 Menschen erschossen. Die Opfer wurden an mehreren Tatorten in der Atlantik-Provinz Nova Scotia gefunden, wie die Behörden auf einer Pressekonferenz mitteilten. Auch eine Polizistin wurde demnach getötet. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 51-Jährigen, der nach stundenlanger Verfolgungsjagd ebenfalls starb. Er verfügte über ein als Polizeiwagen getarntes Auto und trug "einen Teil einer Polizeiuniform", wie ein leitender Kriminalbeamter berichtete. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar. (28/lgn/20-4-28.)




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