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12./lgn/03-04-20.
Testo: §§ - US 1 - Deutschland 2 - Nato 3 - US 4 - US 5 - Deutschland 6 -
Freitag, 3-4-2020. |
Testo: §§ - US 1 - Deutschland 2 - Nato 3 - US 4 - US 5 - Deutschland 6 -
Nachrichten von Freitag, 3.04.2020 –
1. Weltweit mehr als eine Million nachgewiesene Covid-19-Infizierte
Weltweit
sind nach einer Zählung der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität
inzwischen mehr als 51.000 Menschen in Folge der Corona-Pandemie
gestorben. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen mit Sars-CoV-2 habe
sich binnen acht Tagen auf eine Million verdoppelt. Rund 22 Prozent der
Corona-Fälle gibt es demnach in den USA, gefolgt von Italien und Spanien
mit je elf Prozent. In Deutschland ist die Zahl der Todesopfer mit
einer Corona-Infektion auf 1074 gestiegen. Die Zahl der bestätigten
Infektionen in der Bundesrepublik gab die Universität aus Baltimore
zuletzt mit 84.264 Menschen an. (12/nlg/3-4-20.)
2. Deutschlandtrend: Großes Vertrauen in die Arbeit der Bundesregierung
In
der Corona-Krise bekommt die Bundesregierung Rückendeckung von der
Bevölkerung. Laut dem neuen ARD-Deutschlandtrend des
Meinungsforschungsinstituts infratest dimap sind 72 Prozent der
Deutschen zufrieden mit dem Krisenmanagement der großen Koalition.
Gleichzeitig blicken die Bürger mit 63 Prozent auch viel positiver auf
die Arbeit der Regierung insgesamt. Davon profitieren insbesondere CDU
und CSU. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 34
Prozent der Befragten für die Union stimmen. Das sind
sieben Prozentpunkte mehr als noch vor einem Monat. Die SPD käme
unverändert auf 16 Prozent. (12/nlg/3-4-20.)
3. NATO will Hilfen gegen Corona-Pandemie besser koordinieren
Die
NATO will im Kampf gegen das Coronavirus künftig stärker
zusammenarbeiten. Das Militärbündnis sei für Krisen geschaffen worden
und könne in der aktuellen Pandemie-Krise helfen, sagte Generalsekretär
Jens Stoltenberg nach einer Videokonferenz der NATO-Außenminister. Die
30 Bündnispartner hätten beschlossen, dass Oberbefehlshaber Tod D.
Wolters die militärische Unterstützung in der Corona-Krise fortan
koordinieren, ausbauen und beschleunigen soll. Er solle etwa Kapazitäten
im Lufttransport ausmachen und sicherstellen, dass medizinische
Ausrüstung geliefert werden könne, sagte Stoltenberg. (12/nlg/3-4-20.)
4. USA bleiben auch in Corona-Krise kreditwürdig
Die
Kreditwürdigkeit der USA ist der Ratingagentur Standard & Poor’s
zufolge auch in der Corona-Krise unverändert gegeben. Die Bonität werde
weiterhin mit der zweitbesten Note "AA+" bewertet, teilte die Agentur
mit. Der Ausblick sei trotz der hohen Staatsverschuldung und des
aktuellen Hilfsprogramms unverändert stabil. (12/nlg/3-4-20.)
5. US-Demokraten verschieben Nominierungsparteitag
Wegen
der Coronavirus-Pandemie verschieben die US-Demokraten ihren Parteitag
zur Nominierung des Präsidentschaftskandidaten. Das Treffen in Milwaukee
im Bundesstaat Wisconsin solle nun in der am 16. August beginnenden
Woche stattfinden, teilte die Oppositionspartei mit. Ursprünglich sollte
der Parteitag mit tausenden Delegierten vom 13. bis 16. Juli
ausgetragen werden. Das Kandidatenrennen bestreiten inzwischen nur noch
Ex-Vizepräsident Joe Biden und der linksgerichtete Senator Bernie
Sanders. Wahlkampf und Vorwahlen sind aber faktisch zum Erliegen
gekommen. (12/nlg/3-4-20.)
6. Extremabenteurer und Aktivist Nehberg gestorben
Der
deutsche Extremabenteurer und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg ist
84-jährig gestorben. Seit Anfang der 70er Jahre hatte er mit seinen
spektakulären Aktionen als Überlebenskünstler immer wieder für Aufsehen
gesorgt. Er überquerte den Atlantik auf einem Baumstamm, einem Tretboot
und einem Floß und kämpfte sich monatelang allein und ohne Ausrüstung
durch Regenwald und Wüste, erst als Abenteurer, später als
Menschenrechtsaktivist. Sein Einsatz galt vor allem dem indigenen Volk
der Yanomami in Brasilien und dem Kampf gegen die Genitalverstümmelung
von Frauen. (12/nlg/3-4-20.)
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