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venerdì 10 aprile 2020

lgn33: Samstag, 25. April 2020.

B. Home. Lektion  3234.
Samstag, 25-4-2020.
33.33/lgn/25-4-28.
Indici+Et: Deutschland 1 - Deutschland  2 - US  3 -  Kongo 4 - Polen 5 - Belgien 6 - Russland 7 -

Nachrichten von Samstag, 25.04.2020

1. Gesundheitsminister Spahn: Corona-Impfstoff zunächst nicht milliardenfach verfügbar
Bundesgesundheitsminister Spahn bereitet Regeln für die Vergabe eines möglichen Corona-Impfstoffs vor. Der CDU-Politiker sagte der Funke Mediengruppe, medizinisches Personal und Risikogruppen sollten dabei bevorzugt behandelt werden. Das Robert-Koch-Institut habe jetzt den Auftrag, Empfehlungen zu machen. Es werde zwar "so schnell keinen marktreifen Impfstoff" geben, doch wenn es so weit sei, sollte die Produktion auch in Europa stattfinden. Nur dort habe man eine hohe Liefersicherheit. (33/lgn/25-4-28.)

2. Internationale Airlines brauchen massive Staatshilfen
Der Luftfahrtkonzern Air-France-KLM kann in der Corona-Krise mit massiven staatlichen Finanzhilfen rechnen. Frankreich stützt Air France mit sieben Milliarden Euro Kredithilfen. Die niederländische Regierung stellte der Schwestergesellschaft KLM zwei bis vier Milliarden Euro in Aussicht. In Deutschland stimmte Lufthansa-Chef Carsten Spohr die Beschäftigen auf harte Zeiten ein. Nach der Krise werde die Gesellschaft voraussichtlich eine um 100 Flugzeuge kleinere Flotte haben, erklärte Spohr. Daraus ergebe sich ein rechnerischer Überhang von 10.000 Mitarbeitern. Das Geschäft der internationalen Fluggesellschaft ist nahezu völlig eingebrochen. (33/lgn/25-4-28.)

3. Freihandelsabkommen für Nordamerika verzögert sich
Das neue Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada wird wegen der Corona-Pandemie erst am 1. Juli in Kraft treten. Der Start des USMCA-Abkommens markiere den Beginn eines historischen neuen Kapitels für den nordamerikanischen Handel, teilte das Büro des Handelsbeauftragten der US-Regierung weiter mit. USMCA ersetzt das 1994 geschlossene Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA). US-Präsident Donald Trump hatte auf die Neugestaltung gedrängt, da er sein Land benachteiligt sah. (33/lgn/25-4-28.)

4. Mehrere Tote bei Angriff auf Nationalpark-Ranger
Bei einem Angriff auf einen Konvoi nahe dem Virunga-Nationalpark im Kongo sind mehr als 17 Menschen getötet und mehrere Menschen verletzt worden. Die Ranger waren dort zum Schutz der letzten noch in freier Wildbahn lebenden Berggorillas eingesetzt. Ein Sprecher des Naturschutzinstituts ICCN teilte mit, die Tat sei in der Nähe der Parkverwaltungszentrale in Rumangabo verübt worden. Die Behörden vermuten, dass die Angreifer aus den Reihen der ruandischen Hutu-Miliz FDLR stammen. Im Ost-Kongo sind mehrere Milizen aktiv, denen es vor allem um die Kontrolle der wertvollen Bodenschätze geht. (33/lgn/25-4-28.)

5. Pendler protestieren an deutsch-polnischer Grenze
Entlang der deutsch-polnischen Grenze haben Hunderte Pendler gegen die Grenzschließung demonstriert. Sie protestierten gegen die Auflage, wonach sie nach ihrer Einreise 14 Tage in Quarantäne müssen. Nach Medieninformationen versammelten sich allein in der Grenzstadt Zgorzelec mehr als tausend Menschen. Die Veranstalter kritisierten, deutsche Krankenhäuser in der Grenzregion beschäftigten eine große Zahl von Ärzten und Krankenschwestern, die nicht zur Arbeit pendeln könnten. Gleiches gelte für Apotheker und Lehrer. Insgesamt pendeln laut Eurostat 125.000 Menschen aus Polen zum Arbeiten nach Deutschland. (33/lgn/25-4-28.)

6. Belgien kündigt Ende des Lockdowns wegen Corona an
Belgien will die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Geschäfte und Schulen ab Mitte Mai schrittweise wieder öffnen. Die ersten Läden sollen am 11. Mai wieder aufmachen, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès in Brüssel. Eine Woche später laufe dann auch für bestimmte Klassen der Schulunterricht wieder an. Belgien verzeichnete bislang mehr als 44.000 bestätigte Corona-Infektionen und fast 6.700 verstorbene Patienten.

7. Frachtraumschiff zur ISS gestartet
Ein russischer Raumfrachter ist unterwegs zur internationalen Raumstation ISS. Die unbemannte "Progress" mit Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff an Bord startete am frühen Morgen vom Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur. An Bord der ISS sind derzeit drei Raumfahrer. Die beiden Russen und ein Amerikaner sollen im Dezember zur Erde zurückkehren.

venerdì 27 marzo 2020

lgn-3: Mittwoch, 18. März 2020

BHome. Glossar.   –4. ↔ –2.
Mittwoch, 18. März 2020
–3./lgn/18-3-20.
Indici: Arizona: –3/4; Belgien: –3/3; China: –3/5; Deutschland: –3/1; EU: –3/2; Florida: –3/4; Flüchtlingen: –3/6; Heiko Maas: –3/1 Joe Biden: –3/4; Lufthansa: –3/1; Manila: –3/1; Merkel: –3/2; Mike Pompeo: –3/5; Nato: –3/6;  Sophie Wilmès: –3/3; Türkei: –3/6; US-Journalisten: –3/5.

Nachrichten von Mittwoch, 18.03.2020 –

1. 100.000 deutsche Urlauber werden nach Hause geholt
Wegen der Coronavirus-Pandemie sitzen nach Schätzungen der Bundesregierung mehr als 100.000 deutsche Urlauber im Ausland fest. Sie sollen nun in einer beispiellosen Aktion nach Hause geholt werden, wie Außenminister Heiko Maas der Deutschen Welle sagte. Dafür sollen überwiegend Maschinen der Lufthansa gechartert werden. Die ersten zwei Flugzeuge hoben am Dienstag Richtung Manila ab. Bis zu 50 Millionen Euro will die Regierung insgesamt ausgeben. Betroffen sind vor allem Reisende in Marokko, Ägypten, Malta, Argentinien, auf den Philippinen und den Malediven. (–3/lgn/18-3-20.)

2. EU schottet sich wegen Corona ab
Die Europäische Union verbietet für 30 Tage die Einreise aus Nicht-EU-Staaten. Darauf verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen EU-Staats- und Regierungschefs bei einer Videokonferenz. In Deutschland gilt die Regelung ab sofort, wie Merkel sagte. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums betrifft das Verbot alle Flüge und Schiffsreisen, die ihren Ausgangspunkt außerhalb der EU haben. Ausnahmen gibt es für Staatsangehörige Norwegens, der Schweiz, Liechtensteins, Islands sowie Großbritanniens. (–3/lgn/18-3-20.)

3. Auch Belgien verhängt Ausgangssperre
Wegen der Coronavirus-Pandemie hat nun auch Belgien eine Ausgangssperre verhängt. Die Regelung gelte von diesem Mittwochmittag an und mindestens bis zum 5. April, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès in Brüssel. Erlaubt sind nur noch zwingende Wege zur Arbeit, Arztbesuche, Lebensmitteleinkäufe und sportliche Aktivitäten an der frischen Luft. Es gehe darum, "möglichst jeden Kontakt mit der Außenwelt zu vermeiden", fügte Wilmès hinzu. Als erstes EU-Land hatte Italien eine Ausgangssperre verhängt. Es folgten Spanien, Österreich und Frankreich. (–3/lgn/18.3.20.)

4. Joe Biden untermauert seine Favoritenrolle
Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat Ex-Vizepräsident Joe Biden die Vorwahlen in den Bundesstaaten Florida, Illinois und Arizona gewonnen. Das melden TV-Sender. Der 77-Jährige baut damit seinen Vorsprung vor dem linken Senator Bernie Sanders (78) weiter aus. In Ohio wurde die Vorwahl kurzfristig verschoben. Die dortige Gesundheitsbehörde entschied, wegen der Coronavirus-Pandemie die Wahllokale geschlossen zu halten. (–3/lgn/18-3-20.)

5. China ordnet Ausweisung von US-Journalisten an
Nach Einschränkungen der Arbeit chinesischer Staatsmedien in den USA hat Peking die Ausweisung mehrerer Journalisten führender amerikanischer Zeitungen angeordnet. Betroffen sind die "New York Times", das "Wall Street Journal" und die "Washington Post". Mitarbeiter dieser Medien, deren Akkreditierungen vor dem Jahresende ausliefen, müssten ihre Pressekarten binnen zehn Tagen zurückgeben, teilte das Außenministerium in Peking mit. US-Außenminister Mike Pompeo kritisierte das Vorgehen Chinas. (–3/lgn/18-3-20.)

6. Mehr Geld für die Türkei in der Flüchtlingskrise
Deutschland und Frankreich haben sich zu einer Aufstockung der EU-Mittel für die Versorgung von Flüchtlingen in der Türkei bereiterklärt. Nach einer Videokonferenz mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, dem französischen Staatschef Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Boris Johnson sagte Kanzlerin Angela Merkel, alle hätten sich zum EU-Flüchtlingspakt mit Ankara bekannt. Es sei auch wichtig, die Ausweitung der Zollunion zwischen der EU und der Türkei "nicht aus den Augen zu verlieren". Erdogan habe nochmals betont, dass sein Land Mitglied der NATO sein wolle. (–3/lgn/18-3-20.)
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