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venerdì 8 maggio 2020

lgn58: Mittwoch, 20. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  5759.
Mittwoch, 20. Mai 2020
58./lgn/20-5-20.
Indici+Etichette: Indien, Bangladesch 1; Niger 2; Mahmud Abbas, Israel, Us 3; Weltbank 4; Facebook 5; Deutschland 6.

Nachrichten von Mittwoch, 20.05.2020 –

1. Zyklon "Amphan" nähert sich Indien und Bangladesch
Einer der stärksten Tropenstürme der Geschichte bedroht Bangladesch und das indische Westbengalen samt der Millionenstadt Kalkutta. Hunderttausende Menschen sind aus der Küstenregion in Sicherheit gebracht worden. Um dabei in Corona-Zeiten für genügend Abstand zu sorgen, nutzen die Behörden auch Schulen und Regierungsgebäude als provisorische Notunterkünfte. Beim Auftreffen auf Land im Grenzgebiet von Indien und Bangladesch drohen an diesem Mittwoch eine extreme Sturmflut, Winde um 200 Kilometer pro Stunde und bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter. (58./lgn/20-5-20.)

2. Militante Islamisten greifen Armeestützpunkt im Niger an
Mutmaßliche Kämpfer der Terrorgruppe Boko Haram haben im Südosten des Niger einen Stützpunkt der Streitkräfte überfallen. Mindestens zwölf Soldaten wurden getötet und viele verwundet, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Zudem seien rund 20 Angreifer getötet worden. Der Stützpunkt Blabrine liegt nahe der Stadt Diffa in der Grenzregion zu Nigeria. Boko Haram terrorisiert vor allem die Bevölkerung im Nordosten Nigerias, greift aber auch immer wieder Zivilisten und Sicherheitskräfte in Kamerun, Tschad und Niger an. (58./lgn/20-5-20.)

3. Abbas kündigt Abkommen mit Israel und USA auf
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat alle Abkommen mit Israel und den USA für ungültig erklärt. Seine Regierung sei "ab heute" von all diesen Vereinbarungen entbunden, sagte Abbas nach einem Treffen der Palästinenserführung in Ramallah. Dies gelte auch für die Kooperation in Sicherheitsfragen. Er reagierte damit auf Pläne des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, die jüdischen Siedlungen sowie das wirtschaftlich bedeutende Jordantal im besetzten palästinensischen Westjordanland zu annektieren. (58./lgn/20-5-20.)

4. Weltbank befürchtet Zunahme extremer Armut durch Corona
Die Weltbank hat vor einer deutlichen Zunahme der extremen Armut als Folge der Corona-Pandemie gewarnt. Nach Schätzungen könnten durch die Pandemie bis zu 60 Millionen Menschen in bitterste Not abrutschen. Weltbank-Direktor David Malpass erläuterte, man gehe davon aus, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um fünf Prozent schrumpfe. Dies treffe die ärmsten Länder besonders hart. Er nannte die Wiederbelebung des Tourismus einen wichtigen Faktor, um Entwicklungsländern bei der Bewältigung der Krise zu helfen. (58./lgn/20-5-20.)

5. Facebook startet Plattform für Online-Shops
Das Online-Netzwerk Facebook steigt in den Internethandel ein. Wie das Unternehmen mitteilte, können Händler künftig über eine neue Funktion unkompliziert Online-Shops erstellen. Das Projekt solle vor allem kleineren Firmen helfen, in der Corona-Krise zu überleben, erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Beobachter trauen der neuen Plattform zu, sich zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für große Online-Marktplätze wie Amazon und eBay zu entwickeln. (58./lgn/20-5-20.)

6. Mediziner für schnellere Öffnung von Schulen und Kitas
Mehrere medizinische Fachgesellschaften fordern ein Ende des Notbetriebs in deutschen Kindergärten und Schulen sowie eine umgehende und unbeschränkte Wiederöffnung der Einrichtungen. In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte trotz der Corona-Pandemie zu dem Schritt auf. Der Schutz von Lehrern, Erziehern, Betreuern und Eltern und die allgemeinen Hygieneregeln stünden dem nicht entgegen, heißt es in dem Papier. Dagegen seien die sozialen und gesundheitlichen Folgen der Schließung gravierend. (58./lgn/20-5-20.)

lgn54: Samstag, 16. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  5355.
Samstag, 16. Mai 2020
54./lgn/16-5-20.
Indici+Et.: Europa 1; Deutschland 2; US-Demokraten 3; Brasilien 4; Trump 5; AfD 6.

Nachrichten von Samstag, 16.05.2020 –

1. Grenzen in Europa werden wieder durchlässiger
Deutschland, Österreich, die Schweiz und Frankreich haben die wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen für den Grenzübertritt für bestimmte Personengruppen gelockert. Reisende dürfen seit Mitternacht aus geschäftlichen Gründen und für Familienbesuche wieder in die Nachbarländer. Gleiches gilt für Besitzer selbst genutzter Liegenschaften sowie von Landwirtschaft oder Forstflächen. Erlaubt ist auch die Einreise für Studium oder Berufsausbildung. Es soll weiterhin Kontrollen geben, aber nur noch stichprobenartig. Eine Einreise aus touristischen Gründen ist weiterhin nicht gestattet. (54./lgn/16-5-20.)

2. Kanzleramtschef lehnt Pflichtimpfung gegen Coronavirus ab
In Deutschland soll es keine Impfpflicht gegen SARS-CoV-2 geben. Das sagte Kanzleramtschef Helge Braun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Wenn es einen Impfstoff gebe, könne jeder sich freiwillig impfen lassen. Wer das nicht wolle, müsse das Risiko einer Infektion selbst tragen. Der CDU-Politiker äußerte die Hoffnung, dass es zwischen Anfang und Mitte nächsten Jahres einen Impfstoff für die breite Bevölkerung geben wird. Wenn sich dann möglichst viele Menschen immunisieren ließen, würde es keine Beschränkungen mehr geben, und Deutschland könne zum normalen Leben zurückkehren. (54./lgn/16-5-20.)

3. US-Demokraten stimmen im Repräsentantenhaus für Coronahilfe
Mit ihrer Mehrheit im US-Repräsentantenhaus haben die Demokraten ein weiteres massives Konjunkturpaket beschlossen. Es sieht vor, mindestens drei Billionen US-Dollar - umgerechnet 2,8 Billionen Euro - etwa für den Ausbau von Sozialprogrammen, die Gesundheitsversorgung sowie Hilfen für Bundesstaaten und Kommunen bereitzustellen. Die nötige Unterstützung für die Pläne im US-Senat, in dem die Republikaner von Präsident Donald Trump die Mehrheit haben, ist nicht absehbar. Selbst im Fall einer Zustimmung im Senat dürfte Trump sein Veto einlegen. (54./lgn/16-5-20.)

4. Wieder Ministerrücktritt in Brasilien im Streit um Corona
Brasiliens ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro hat in der Corona-Krise bereits seinen zweiten Gesundheitsminister verschlissen: Nelson Teich reichte nach weniger als einem Monat seinen Rücktritt ein. Zuletzt war es bei zahlreichen Maßnahmen gegen die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus in Brasilien zu Spannungen zwischen dem gelernten Mediziner und dem Präsidenten gekommen. Der Onkologe Teich stemmte sich gegen den umstrittenen Einsatz des Malariamittels Chloroquin gegen COVID-19, aber auch dagegen, dass Bolsonaro Schönheitssalons und Fitnessstudios zu systemrelevanten Betrieben erklärte. (54./lgn/16-5-20.)

5. Trump kündigt "Super-Duper-Rakete" an
Russlands Militär hat Ende 2019 eine neue Hyperschallrakete in Dienst genommen. Der US-Präsident will nun dagegenhalten. Die neue Rakete solle 17 Mal schneller fliegen als bislang im US-Arsenal vorhandene Raketen, sagte Donald Trump. Damit wäre sie drei Mal so schnell wie die schnellsten Raketen anderer Staaten wie Russland oder China. Er nenne sie die "Super-Duper-Rakete". Das Weltall werde sowohl hinsichtlich Verteidigung und Angriff als auch bei vielen anderen Dingen die Zukunft sein. Und nach dem, was er höre, seien die USA bereits führend im Weltraum. (54./lgn/16-5-20.)

6. Bundesvorstand der AfD schließt Andreas Kalbitz aus der Partei aus
Der Brandenburger Landes- und Fraktionschef Andreas Kalbitz ist nicht mehr Mitglied der rechtspopulistischen Partei AfD. Der Bundesvorstand beschloss, seine Mitgliedschaft für nichtig zu erklären. Grund sind frühere Kontakte im rechtsextremen Milieu. Aus Parteikreisen verlautete, Kalbitz habe die Mitgliedschaft in der "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) und bei den Republikanern 1993 und 1994 verschwiegen. Wer Mitglied der HDJ war, darf nicht in die AfD eintreten. Kalbitz ist neben dem Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke der bekannteste Vertreter der rechtsnationalen Strömung der Partei. (54./lgn/16-5-20.)

venerdì 10 aprile 2020

lgn46: Freitag, 8. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4547.
Freitag, 8. Mai 2020
46./lgn/8-5-20.
Indici+Et.: Deutschland, NS 1 - Deutschland  2 - WHO, Afrika  3 -  António Guterres 4 - Merkel, Papst, Deutschland 5 - US, Michael Flynn 6 - Indien 7 -

Nachrichten von Freitag, 08.05.2020

1. Deutschland gedenkt der Befreiung vom NS-Terror
Deutschland gedenkt an diesem Freitag des Endes des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Nationalsozialismus vor 75 Jahren. Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endete am 8. Mai 1945 der von Hitler-Deutschland entfesselte Krieg in Europa. Hier und in Asien wurden nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 55 und mehr als 60 Millionen Menschen getötet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel legen an der Neuen Wache in Berlin, der zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, einen Kranz nieder. Im Anschluss hält Steinmeier eine Rede. (46./lgn/8-5-20.)

2. Exporte brechen so stark ein wie seit 1990 nicht mehr
Die deutschen Exporte sind wegen der Corona-Krise so drastisch eingebrochen wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Ausfuhren sanken im März im Vergleich zum Vormonat um 11,8 Prozent, wie das Statistsche Bundesamt mitteilte. Dies sei der "größte Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im August 1990". Bei den Importen gab es mit 5,1 Prozent das größte Minus zum Vormonat seit Januar 2009. Insgesamt exportierten die deutschen Unternehmen Waren im Wert von 108,9 Milliarden Euro in die Welt. Das ist ein Rückgang von 7,9 Prozent im Vergleich zum März des vergangenen Jahres. (46./lgn/8-5-20.)

3. WHO warnt vor bis zu 190.000 Corona-Toten in Afrika
In Afrika könnten laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen 83.000 und 190.000 Menschen im ersten Jahr der Corona-Pandemie sterben, falls die Maßnahmen zur Eindämmung scheitern sollten. Bis zu 44 Millionen Menschen könnten sich mit dem Coronavirus infizieren, teilte das WHO-Regionalbüro in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo, mit. In vielen Teilen des Kontinents würde die Zahl der Behandlungsbedürftigen die vorhandenen Kapazitäten überfordern. Demnach gibt es in 47 untersuchten Ländern in Afrika gerade einmal neun Intensivbetten pro eine Million Einwohner. (46./lgn/8-5-20.)

4. UN-Generalsektetär fordert Kampf gegen Verschwörungstheorien
Angesichts aufkeimender Verschwörungstheorien in der Corona-Krise hat UN-Generalsekretär António Guterres zu einem verstärkten Kampf gegen Falschnachrichten und Hass aufgerufen. Guterres äußerte sich in New York vor allem entsetzt über antisemitische Theorien sowie islamfeindliche Attacken im Zusammenhang mit der Pandemie. Zudem seien mancherorts Migranten und Flüchtlinge als "Quelle des Virus" verunglimpft und in der Folge nicht medizinisch behandelt worden. Erneut kritisierte der UN-Generalsekretär auch Angriffe auf die Pressefreiheit und Menschenrechte. (46./lgn/8-5-20.)

5. Merkel lädt Papst nach Deutschland ein
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat wegen der Coronavirus-Pandemie mit Papst Franziskus telefoniert. Dabei lud sie das Oberhaupt der katholischen Kirche zu einem Besuch nach Deutschland ein, "sobald dies wieder möglich ist", wie Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mitteilte. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die globale humanitäre und politische Situation angesichts der Corona-Krise. Merkel und Franziskus hätten die Bedeutung von Zusammenhalt und Solidarität in Europa und der Welt betont. Beide sprachen sich dafür aus, insbesondere ärmere Länder zu unterstützen. (46./lgn/8-5-20.)

6. US-Justiz lässt Vorwürfe gegen Ex-Sicherheitsberater Flynn fallen
Das US-Justizministerium lässt die Vorwürfe gegen den früheren Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn fallen und hat beim Bundesgericht in Washington ein Ende des Verfahrens beantragt. Zur Begründung heißt es unter anderem, das Vorgehen der Bundespolizei FBI gegen Flynn sei unrechtmäßig gewesen. Nach nur 23 Tagen im Amt war Flynn im Februar 2017 als Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump zurückgetreten. Er räumte ein, im Zuge der Russland-Ermittlungen die Unwahrheit gesagt zu haben. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass das FBI Flynn seinerzeit bewusst schaden wollte. (46./lgn/8-5-20.)

7. Wieder tritt Gas aus indischer Fabrik aus
Aus einem indischen Chemiewerk des südkoreanischen Konzerns LG Chem ist wieder giftiges Gas ausgetreten. Ein Feuerwehrmann sprach von einer angespannten Lage. Aus einem Umkreis von fünf Kilometern um die Fabrik, die im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh liegt, würden die Menschen in Sicherheit gebracht. Am Donnerstag waren mindestens elf Menschen an den durch ein Leck ausströmenden Dämpfen gestorben. Mehr als 300 Menschen waren verletzt in Krankenhäuser gebracht worden. (46./lgn/8-5-20.)

lgn44: Mittwoch, 6. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4345.
Mittwoch, 6. Mai 2020.
44./lgn/6-5-20.
Indici + Et: Deutschland 1 - Großbritannien  2 - Polen  3 -  Mali 4 - US, Venezuela 5 - VAE 6 - 

Nachrichten von Mittwoch, 06.05.2020 – 

1. Bundesregierung überlässt weitere Lockerungen den Bundesländern
Die Bundesregierung strebt beim weiteren Vorgehen in der Corona-Krise offenbar keine bundesweit einheitliche Linie an. Weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen sollen demnach weitgehend den Bundesländern überlassen werden. Die Regierung besteht aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab der wieder härtere Beschränkungen greifen müssen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf die Beschlussvorlage der Bundesregierung für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder an diesem Mittwoch. (44./lgn/6-5-20.)

2. Großbritannien hat die meisten Corona-Toten in Europa
In Großbritannien sind inzwischen mehr Menschen an COVID-19 gestorben als in irgendeinem anderen Land Europas. Laut der Statistik der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore starben im Vereinigten Königreich bislang mehr als 29.500 Menschen nach einer Ansteckung mit dem neuartigen Virus. Damit sind dort mehr Tote zu beklagen als in Italien, das in Europa lange Zeit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen war. In Italien waren bis Dienstag 29.315 Coronavirus-Opfer gemeldet worden. Kritiker werfen der britischen Regierung unter Premierminister Boris Johnson schlechtes Krisenmanagement vor. (44./lgn/6-5-20.)

3. Polens Senat lehnt Änderung des Wahlrechts ab
Wenige Tage vor der Präsidentenwahl in Polen hat die zweite Kammer des Parlaments in Warschau eine umstrittene Änderung des Wahlrechts abgelehnt. Der von der Opposition dominierte Senat stimmte gegen einen Gesetzentwurf, den die nationalkonservative Regierungspartei PiS eingebracht hatte. Er sieht vor, die für den 10. Mai geplante Präsidentenwahl wegen der Corona-Pandemie ausschließlich per Brief abzuhalten. Das letzte Wort über den Gesetzentwurf hat allerdings die erste Kammer des Parlaments, der Sejm. Dort hat die von der PiS angeführte Regierungskoalition die Mehrheit. (44./lgn/6-5-20.)

4. Kabinett befasst sich mit Ausweitung des Mali-Einsatzes
Die Bundesregierung will den Einsatz zur Stabilisierung in Mali und die Hilfen im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen deutlich ausweiten. Mit einem entsprechenden Vorschlag befasst sich das Kabinett an diesem Mittwoch. Nach Medienberichten soll die Zahl der für die EU-Ausbildungsmission EUTM tätigen Bundeswehr-Soldaten von derzeit bis zu 350 auf 450 erhöht werden. Geplant ist auch der Aufbau eines Ausbildungszentrums in Zentralmali sowie eine Erhöhung der Anzahl an Beratern. Erörtert werden soll zudem die Verlängerung des Mandats für die deutsche Beteiligung an der UN-Truppe MINUSMA. (44./lgn/6-5-20.)

5. USA bestreiten Verwicklung in angebliche Invasion in Venezuela
Die USA haben jede Verwicklung in eine angeblich versuchte "Invasion" in Venezuela bestritten. Damit habe die US-Regierung nichts zu tun, erklärte Präsident Donald Trump in Washington. Das Außenministerium warf der venezolanischen Regierung vor, eine großangelegte Desinformationskampagne zu fahren. Staatschef Nicolás Maduro hatte zuvor von der Festnahme zweier US-Bürger berichtet. Diese gehörten zu Trumps Sicherheitspersonal und seien an der Aktion beteiligt gewesen. Die Führung in Caracas hatte am Sonntag erklärt, Sicherheitskräfte hätten einen Angriff von "Söldnern" aus Kolumbien verhindert. (44./lgn/6-5-20.)

6. Wolkenkratzer im Emirat Schardscha geht in Flammen auf
In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist am Dienstagabend ein fast 200 Meter hoher Wolkenkratzer abgebrannt. Bei dem Feuer im Abbco Tower in der unweit von Dubai gelegenen Stadt Schardscha seien neun Menschen leicht verletzt worden, meldete die Nachrichtenseite Gulf News. Der Feuerwehr sei es mit einem Großeinsatz gelungen, den Brand in dem mehr als 40-stöckigen Gebäude unter Kontrolle zu bringen. Die Ursache ist noch unklar. (44./lgn/6-5-20.)

lgn43: Dienstag, 5. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4244.
Dienstag, 5. Mai 2020.
43./lgn/5-5-20.
Indici + Et: US 1 - Corona  2 - Deutschland  3 -  Polen 4 - Venezuela 5 - Bolsonaro 6 - Pulitzer, New York Times 7 -

Nachrichten von Dienstag, 05.05.2020 –

1. US-Behörden prognostizieren starken Anstieg der Corona-Toten
US-Behörden warnen einem Medienbericht zufolge vor einem starken Anstieg der Zahl der täglichen Coronavirus-Toten in dem Land. Die "New York Times" berichtet über eine Prognose, wonach die Zahl der Toten bis Anfang Juni auf bis zu 3000 täglich ansteigen könnte. Derzeit sterben in den USA bis zu 2000 Menschen täglich an COVID-19. Die Zahl der Neuinfektionen könnte der Prognose zufolge von derzeit bis zu 30.000 auf 200.000 täglich anwachsen. Das Weiße Haus sprach von einem "internen Dokument" der Gesundheitsbehörde CDC, das aber nicht mit anderen Behörden abgestimmt worden sei. (43./lgn/5-5-20.)

2. Mehr als eine Viertelmillion Coronavirus-Tote weltweit
An der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind nach Angaben der US-Universität Johns Hopkins inzwischen weltweit mehr als 250.000 Menschen gestorben. Die Universität verzeichnet zudem knapp 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus. Mit 1,2 Millionen Infizierten und rund 69.000 Opfern sind die USA demnach von der Pandemie am stärksten betroffen. Für Deutschland meldet Johns Hopkins mehr als 166.000 Infizierte und fast 7000 Tote. Die Zahlen der Universität sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden. (43./lgn/5-5-20.)

3. Deutschland verlängert Grenzkontrollen erneut
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark um weitere elf Tage bis zum 15. Mai verlängert. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, gilt die Verlängerung auch für Reisende, die mit Flügen aus Spanien und Italien nach Deutschland kommen. Mit den Grenzkontrollen "sollen die Infektionsgefahren durch das Coronavirus weiter erfolgreich eingedämmt werden", so das Ministerium. Seehofer hatte die Grenzkontrollen Mitte März angeordnet und im April bis zum 4. Mai verlängert. (43./lgn/5-5-20.)

4. Polnisches Reparationsgutachten wird unter Verschluss gehalten
Eine polnische Parlamentskommission hat ihren Bericht zu den von Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg angerichteten Kriegsschäden fertigstellt. Er wird aber bis auf weiteres unter Verschluss gehalten. Die Arbeit sei abgeschlossen, er wolle sich aber noch nicht zu Details äußern, sagte der bisherige Kommissionsleiter aus der Regierungspartei PiS, Arkadiusz Mularczyk, der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Die Parlamentskommission war 2017 eingesetzt worden, um die Kriegsschäden in dem 1939 von Deutschland überfallenen und bis 1945 besetzten Polen festzustellen. (43./lgn/5-5-20.)

5. Venezuela meldet Festnahme von zwei US-Bürgern
Die venezolanischen Sicherheitskräfte haben nach Angaben von Staatschef Nicolás Maduro zwei US-Bürger festgenommen, die an einer versuchten Invasion des Landes beteiligt gewesen sein sollen. Die Männer im Alter von 34 und 41 Jahren gehörten zum Sicherheitspersonal von US-Präsident Donald Trump, sagte Maduro in einer im Fernsehen ausgestrahlten Ansprache. Insgesamt seien bei dem Versuch der Invasion am Sonntag und Montag 15 Menschen von Armee und Polizei an der Küste gefasst worden. Die Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt Oppositionschef Juan Guaidó, den Angriff auf die Regierung organisiert zu haben. (43./lgn/5-5-20.)

6. Bolsonaro macht Vertrauten seines Wunschkandidaten zum Polizei-Chef
Nach einem erbitterten Streit mit der Justiz hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro mit Rolando de Souza einen neuen Chef der Bundespolizei ernannt. De Souza arbeitete bisher als enger Vertrauter von Bolsonaros Wunschkandidaten, Alexandre Ramagem, beim Geheimdienst. Dessen Ernennung zum obersten Bundespolizisten hatte Brasiliens oberstes Gericht gestoppt, nachdem der damalige Justizminister Sergio Moro dem Präsidenten politische Einflussnahme auf die Bundespolizei vorgeworfen hatte. Bolsonaro hatte zuvor deren Chef, einen Vertrauten Moros, entlassen. Moro war daraufhin zurückgetreten. (43./lgn/5-5-20.)

7. Drei Pulitzer-Preise für die "New York Times"
Mit Auszeichnungen in drei Kategorien ist die "New York Times" das erfolgreichste Medium bei der diesjährigen Vergabe des Pulitzer-Preises. Die Tageszeitung gewann die renommierte Auszeichnung in den Kategorien Auslandsberichterstattung, Investigativer Journalismus und Kommentar. Fotopreise gingen an die britische Nachrichtenagentur Reuters für Bilder von den Protesten in Hongkong sowie an die US-Agentur AP für eine Bilderserie über das Leben in der zwischen Indien und Pakistan umstrittenen Region Kaschmir. Wegen der Corona-Krise wurden die Preisträger erstmals per Livestream bekanntgegeben. (43./lgn/5-5-20.)

lgn39: Freitag, 1. Mai 2020.

B. Home. Lektion  3840.
Freitag, 1. Mau 2020.
39.39/lgn/1-5-20.
Indici + Et: Deutschland 1 - Merkel  2 - Türkei, corona  3 -  Trump 4 - Óscar Chávez 5 - Paris 6 - Zentralafrikanische Republik 7 -

Nachrichten von Freitag, 01.05.2020 –

1. Krankschreibungen in Deutschland dramatisch erhöht
Die Zahl der krankgeschriebenen Arbeitnehmer in Deutschland ist im Laufe der Corona-Krise stark angestiegen. Die Gesetzliche Krankenversicherung verzeichnete im April um 43 Prozent mehr Krankschreibungen als im März, wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet. Demnach stieg die Zahl der gesetzlich Versicherten, die im April arbeitsunfähig geschrieben waren, auf 2,13 Millionen. Einen noch höheren Krankenstand hatte es der Zeitung zufolge nach der schweren Grippewelle 2017/2018 gegeben.(39/lgn/1-5-20.)
 
2. Merkel: Spielplätze und Museen sollen wieder öffnen
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Bundesländer haben sich auf weitere Lockerungen der Einschränkungen in der Corona-Krise verständigt. Nach Angaben der Kanzlerin sollen unter Auflagen wieder Spielplätze sowie Kultureinrichtungen wie Museen, Gedenkstätten, Zoos und Botanische Gärten öffnen können. Unter Einschränkungen, die die Religionsgemeinschaften selbst vorgeschlagen haben, sollen auch Gottesdienste bundesweit wieder möglich sein. Die konkreten Regelungen müssen die Bundesländer umsetzen. In Sachsen und Thüringen sind religiöse Zusammenkünfte schon jetzt erlaubt. (39/lgn/1-5-20.)

3. Türkei verhängt wegen Corona-Pandemie wieder Ausgangssperren
In 31 türkischen Städten und Provinzen gilt seit Mitternacht (Ortszeit) wegen der Corona-Pandemie für drei Tage eine weitere weitgehende Ausgangssperre übers Wochenende. Betroffen sind auch die Metropole Istanbul sowie die Hauptstadt Ankara. Supermärkte sind noch bis Freitag 14.00 Uhr geöffnet. Außerdem bleiben Kliniken, Apotheken und andere als wichtig eingestufte Dienstleister offen. Für die meisten Menschen unter 20 Jahren, chronisch Kranke sowie alle Menschen über 65 galten schon vorher Ausgehverbote. Die Türkei hat offiziell bislang rund 120.200 Corona-Fälle und 3200 Tote registriert. (39/lgn/1-5-20.)

4. Trump will Beweise für Coronavirus-Herkunft gesehen haben
US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Hinweise darauf, dass die Corona-Pandemie ihren Ursprung in einem chinesischen Forschungslabor in der Stadt Wuhan genommen haben könnte. Das bestätigte er auf eine Journalisten-Frage im Weißen Haus in Washington. Die Regierung in Peking sei "entweder nicht in der Lage oder nicht willens" gewesen, das Virus in ihrem Land einzudämmen. Dadurch habe die Welt "schwer gelitten". Trump ergänzte, er könne dafür "Strafzölle" gegen Peking verhängen. Der Weltgesundheitsorganisation WHO warf Trump vor, eine "PR-Agentur für China" zu sein. (39/lgn/1-5-20.)

5. Mexikanischer Protestsänger Óscar Chávez ist tot
Einer der bekanntesten Protestsänger Mexikos, Óscar Chávez, ist im Alter von 85 Jahren vermutlich an COVID-19 gestorben. Das Kulturministerium des lateinamerikanischen Landes bestätigte den Tod des Künstlers, gab aber keinen Kommentar zur Todesursache ab. Mitarbeiter von Chávez, der auch als Schauspieler Erfolg hatte, teilten per Twitter mit, dass er Mittwoch mit Symptomen der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit im Krankenhaus behandelt worden sei. Óscar Chávez war seit den 1960er-Jahren mit seiner in Folksongs gekleideten Kritik an der korrupten mexikanischen Politik-Elite bekannt geworden. (39/lgn/1-5-20.)

6. Künstler Christo verhüllt Pariser Triumphbogen erst 2021
Es sollte eines der spektakulärsten Pariser Kunstprojekte dieses Jahres werden - doch nun kann der Verpackungskünstler Christo den Triumphbogen erst im kommenden Jahr verhüllen. Wegen der Corona-Pandemie wird das für September geplante Projekt um ein Jahr aufgeschoben, wie das französische Denkmalamt mitteilte. Als neuer Termin ist der Zeitraum vom 18. September bis 3. Oktober 2021 geplant. Das vereinbarte der in New York lebende Künstler mit dem Denkmalamt und dem Kunstmuseum Centre Pompidou. Der Triumphbogen soll dann unter silbrigblauen Stoffbahnen verschwinden, die mit roter Schnur befestigt werden. (39/lgn/1-5-20.)

7. Viele Tote bei Unruhen in der Zentralafrikanischen Republik
In der Stadt Ndélé im Norden der Zentralafrikanischen Republik sind bei Zusammenstößen rivalisierender Milizen mindestens 25 Menschen getötet worden. Andere Quellen sprechen von 37 Opfern. Die meisten von ihnen seien Zivilisten gewesen, berichtete die Nachrichtenwebsite "Corbeaunews Centrafrique". Soldaten der UN-Mission MINUSCA sei es nicht gelungen, die Unruhen zu verhindern. Seit dem Sturz von Präsident François Bozizé im März 2013 kämpfen Dutzende Rebellengruppen um die Macht. Nach UN-Angaben sind rund 2,6 Millionen Menschen, die Hälfte der Bevölkerung, auf humanitäre Hilfe angewiesen. (39/lgn/1-5-20.)

lgn38: Donnerstag, 30. April 2020.

B. Home. Lektion  3739.
Donnerstag, 30. April 2020.
38./lgn/30-4-20.
Indici + Et.: Hisbollah, Deutschland 1 - Merkel  2 - Frankreich  3 -  Norwegen, Öl  4 - Haftar, Ramadan 5 - NATO, Griechenland 6 - Maas, Ukraine 7 -

Nachrichten von Donnerstag, 30.04.2020 –

1. Bundesinnenminister Seehofer verbietet Hisbollah in Deutschland
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Arbeit der Hisbollah in Deutschland verboten. Seit Donnerstagmorgen würden in mehreren Bundesländern polizeiliche Maßnahmen laufen, teilte das Innenministerium mit. Betroffen sind vier Vereine, die zu der als Terrororganisation eingestuften schiitischen Gruppierung gehören sollen. Der Organisation wird vorgeworfen, mit Gewalt und Anschlägen gegen Israel vorzugehen. Der militärische Arm der Hisbollah wird seit 2013 von der EU als Terrororganisation eingestuft. Die USA und Israel drängten Deutschland seit längerem, die Hisbollah insgesamt zu verbieten. (38/lgn/30-4-20.)

2. Bundeskanzlerin Merkel berät mit Bundesländern über mögliche Lockerungen
Bundeskanzlerin Merkel berät heute mit den Bundesländern über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. In der Videokonferenz soll es um mögliche Lockerungen der derzeit geltenden Beschränkungen gehen. Unter anderem steht nach Angaben der Bundesregierung ein Konzept der Religionsgemeinschaften für mögliche Versammlungen auf der Tagesordnung. In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infektionen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts binnen eines Tages um 1478 auf 159.119 gestiegen. Zudem seien weitere 173 Menschen gestorben, insgesamt liege die Totenzahl damit bei 6288. (38/lgn/30-4-20.)

3. Frankreichs Wirtschaft bricht in Coronavirus-Krise ein
Die französische Wirtschaft ist bedingt durch die Coronavirus-Krise im ersten Quartal so stark eingebrochen wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach einer ersten Schätzung des Statistikamts schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt von Januar bis März um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Das bisher schlechteste Quartalsergebnis gab es im Frühjahr 1968, als Studentenunruhen und Generalstreiks das Land lahmlegten. Damals sank die Wirtschaftsleistung um 5,3 Prozent. (38/lgn/30-4-20.)

4. Norwegen will Ölproduktion deutlich drosseln
Norwegen, der größte Ölproduzent Westeuropas, wird seine Produktion von Juni bis Dezember 2020 deutlich zurückfahren. Ölministerin Tina Bru sagte, man werde in den kommenden Monaten bis zu 300.000 Barrel pro Tag weniger fördern. Der Einschnitt werde gerecht auf die Ölfelder und damit auf die Unternehmen verteilt sein. Die OPEC+-Gruppe, bestehend aus der Organisation der Erdöl exportierenden Länder, Russlands und anderen Staaten, vereinbarte Anfang des Monats, die Produktion wegen der durch die Corona-Krise eingebrochenen Nachfrage um etwa zehn Prozent des weltweiten Angebots zu kürzen. (38/lgn/30-4-20.)

5. Libyscher General Haftar kündigt Waffenruhe während Ramadan an
Der libysche General Chalifa Haftar hat im Kampf gegen die international anerkannte Regierung des Landes eine humanitäre Waffenruhe bis zum Ende des Fastenmonats Ramadan ausgerufen. Alle Militäroperationen würden ausgesetzt, sagte Haftars Sprecher Ahmed al-Mismari in der Stadt Bengasi. Damit werde einer Bitte der internationalen Gemeinschaft und befreundeter Staaten entsprochen. Sollten jedoch "terroristische Milizen" gegen die Waffenruhe verstoßen, werde es eine harte Reaktion geben. Der Ramadan hatte Ende vergangener Woche begonnen und dauert rund vier Wochen. (38/lgn/30-4-20.)

6. Kanadischer Hubschrauber bei NATO-Übung in Griechenland vermisst
Ein kanadischer Militärhubschrauber ist nach Angaben der Streitkräfte des nordamerikanischen Landes vor der griechischen Mittelmeerküste verschwunden. Der Kontakt sei verloren gegangen, als er an einer NATO-Übung teilnahm, bestätigte die Armee. Griechischen Medien zufolge war der Hubschrauber über dem Ionischen Meer zwischen Griechenland und Italien unterwegs. Der Helikopter vom Typ CH-148 Cyclone war demnach auf dem Kriegsschiff Fredericton stationiert. Eine Such- und Rettungsaktion werde durchgeführt. Hubschrauber des betroffenen Typs haben normalerweise eine Besatzung von vier Personen. (38/lgn/30-4-20.)

7. Maas dringt auf humanitäre Erleichterungen in Ost-Ukraine
Bundesaußenminister Maas dringt angesichts der Corona-Pandemie auf rasche Verbesserungen der humanitären Lage in der Ost-Ukraine. Dort sei vor allem die ältere Bevölkerung besonders schwer von der Schließung der sogenannten Kontaktlinie zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den prorussischen Rebellen betroffen, sagte Maas. Außerdem werfen Deutschland und Frankreich den Separatisten in der Ostukraine vor, die Arbeit der OSZE-Beobachter zu behindern. Maas und die Außenminister Frankreichs, Russlands sowie der Ukraine wollen heute über die Lage in der Ost-Ukraine beraten. (38/lgn/30-4-20.)

lgn35: Montag, 27. April 2020.

B. Home. Lektion  3436.
Montag, 27. Aprile 2020.
35./lgn/27-4-28.
Indici+Et: Deutschland 1 - Italien  2 - Großbritannien  3 -  Deutschland 4 - Airbus 5 - Mexiko 6 - AfD 7 -

Nachrichten von Montag, 27.04.2020 – 

1. Globaler Anstieg der Rüstungsbudgets
Die Militärausgaben in Deutschland und anderen Ländern sind deutlich gestiegen. Weltweit gaben Staaten 2019 umgerechnet fast 1,8 Billionen Euro für Rüstung aus, wie das Internationale Friedensforschungsinstitut in Stockholm (SIPRI) mitteilte. Die Steigerungsrate von 3,6 Prozent ist die höchste in einem Jahrzehnt. In Deutschland betrug der Anstieg sogar zehn Prozent auf mehr als 49 Milliarden Euro. Das war der größte Zuwachs in Europa. Die mit Abstand höchsten Militärausgaben entfallen laut dem SIPRI-Jahresbericht weiter auf die USA, gefolgt von China, Indien, Russland und Saudi-Arabien. (35/lgn/27-4-28.)

2. Conte stellt Exit-Strategie vor
Nach fast sieben Wochen Stillstand hat die italienische Regierung den Beginn für ein schrittweises Ende der strengen Corona-Sperren bekanntgegeben. Das Land lockert ab dem 4. Mai eine Reihe von Beschränkungen. So ist dann Sport im Freien wieder möglich. Die Bürger können in Parks spazieren gehen und Verwandte besuchen, wie Ministerpräsident Giuseppe Conte in einer Fernsehansprache mitteilte. Allerdings müssen Schutzmasken in der Öffentlichkeit getragen und Abstand muss eingehalten werden. Drei Wochen später sollen die meisten Geschäfte in Italien wieder öffnen, Restaurants erst Anfang Juni. (35/lgn/27-4-28.)

3. Johnson zurück in der Downing Street
Nach überstandener COVID-19-Erkrankung wird der britische Premierminister Boris Johnson an diesem Montag die Amtsgeschäfte wieder aufnehmen. Bereits am Sonntagabend traf der 55-Jährige am Regierungssitz Downing Street in London ein, wie eine Sprecherin bestätigte. Johnson werde zunächst eine Sitzung des mit Corona befassten Kabinettsausschusses leiten, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Ungeachtet der nach wie vor hohen Todes- und Infektionszahlen mehren sich auch in der britischen Wirtschaft und in der Opposition die Stimmen, die Pandemie-Beschränkungen zu lockern. (35/lgn/27-4-28.)

4. Kanzleramt für regionale Maßnahmen
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nun offenbar bereit, regional verschiedene Corona-Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Bei der gemeinsamen Überprüfung der Maßnahmen mit den Ländern am kommenden Donnerstag "muss auch berücksichtigt werden, dass die Epidemie sich in Deutschland nicht gleichmäßig ausbreitet, sondern die Lage regional unterschiedlich sein kann", schreibt Kanzleramtschef Helge Braun in einer Zwischenbilanz für die Koalitionsabgeordneten, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das könne bedeuten, so Braun, dass Beschränkungen in bestimmten Regionen aufrechterhalten oder Lockerungen wieder verschärft werden müssen. (35/lgn/27-4-28.)

5. Möglicher Stellenabbau bei Airbus
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine düstere Bewertung der Auswirkungen der Corona-Pandemie abgegeben. In einem Schreiben forderte Vorstandschef Guillaume Faury die rund 135.000 Mitarbeiter des Unternehmens auf, sich auf Stellenstreichungen und tiefgreifende Sparmaßnahmen einzustellen. Das Überleben von Airbus stehe auf dem Spiel, wenn der Konzern nicht reagiere. In nur wenigen Wochen habe man etwa ein Drittel des Geschäfts verloren, schrieb Faury. (35/lgn/27-4-28.)

6. Maskenpflicht in Mexiko-Stadt
Im Kampf gegen das Coronavirus sollen alle 20 Millionen Einwohner von Mexiko-Stadt von diesem Montag an in der Öffentlichkeit Masken tragen. Dies kündigte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum an. Es gebe viele Menschen, die infiziert sein könnten, aber keine Symptome zeigten, begründete sie den Schritt. Deshalb sei es wichtig, den Mund zu bedecken. In Mexiko wurden nach offiziellen Angaben bislang knapp 14.000 Corona-Infizierte registriert, mehr als 1300 Menschen starben an COVID-19. (35/lgn/27-4-28.)

7. AfD-Fraktion entlässt langjährigen Sprecher
Die AfD-Bundestagsfraktion hat ihren Pressesprecher Christian Lüth freigestellt. Das teilte die rechtspopulistische Partei auf Anfrage mit. Gründe für die Personalie wurden nicht genannt. Nach Informationen von "Zeit Online" soll sich Lüth, der auch mehrere Jahre Parteisprecher war, selbst als "Faschist" bezeichnet und mit Bezug auf seinen Großvater von seiner "arischen" Abstammung gesprochen haben. (35/lgn/27-4-28.)

lgn33: Samstag, 25. April 2020.

B. Home. Lektion  3234.
Samstag, 25-4-2020.
33.33/lgn/25-4-28.
Indici+Et: Deutschland 1 - Deutschland  2 - US  3 -  Kongo 4 - Polen 5 - Belgien 6 - Russland 7 -

Nachrichten von Samstag, 25.04.2020

1. Gesundheitsminister Spahn: Corona-Impfstoff zunächst nicht milliardenfach verfügbar
Bundesgesundheitsminister Spahn bereitet Regeln für die Vergabe eines möglichen Corona-Impfstoffs vor. Der CDU-Politiker sagte der Funke Mediengruppe, medizinisches Personal und Risikogruppen sollten dabei bevorzugt behandelt werden. Das Robert-Koch-Institut habe jetzt den Auftrag, Empfehlungen zu machen. Es werde zwar "so schnell keinen marktreifen Impfstoff" geben, doch wenn es so weit sei, sollte die Produktion auch in Europa stattfinden. Nur dort habe man eine hohe Liefersicherheit. (33/lgn/25-4-28.)

2. Internationale Airlines brauchen massive Staatshilfen
Der Luftfahrtkonzern Air-France-KLM kann in der Corona-Krise mit massiven staatlichen Finanzhilfen rechnen. Frankreich stützt Air France mit sieben Milliarden Euro Kredithilfen. Die niederländische Regierung stellte der Schwestergesellschaft KLM zwei bis vier Milliarden Euro in Aussicht. In Deutschland stimmte Lufthansa-Chef Carsten Spohr die Beschäftigen auf harte Zeiten ein. Nach der Krise werde die Gesellschaft voraussichtlich eine um 100 Flugzeuge kleinere Flotte haben, erklärte Spohr. Daraus ergebe sich ein rechnerischer Überhang von 10.000 Mitarbeitern. Das Geschäft der internationalen Fluggesellschaft ist nahezu völlig eingebrochen. (33/lgn/25-4-28.)

3. Freihandelsabkommen für Nordamerika verzögert sich
Das neue Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada wird wegen der Corona-Pandemie erst am 1. Juli in Kraft treten. Der Start des USMCA-Abkommens markiere den Beginn eines historischen neuen Kapitels für den nordamerikanischen Handel, teilte das Büro des Handelsbeauftragten der US-Regierung weiter mit. USMCA ersetzt das 1994 geschlossene Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA). US-Präsident Donald Trump hatte auf die Neugestaltung gedrängt, da er sein Land benachteiligt sah. (33/lgn/25-4-28.)

4. Mehrere Tote bei Angriff auf Nationalpark-Ranger
Bei einem Angriff auf einen Konvoi nahe dem Virunga-Nationalpark im Kongo sind mehr als 17 Menschen getötet und mehrere Menschen verletzt worden. Die Ranger waren dort zum Schutz der letzten noch in freier Wildbahn lebenden Berggorillas eingesetzt. Ein Sprecher des Naturschutzinstituts ICCN teilte mit, die Tat sei in der Nähe der Parkverwaltungszentrale in Rumangabo verübt worden. Die Behörden vermuten, dass die Angreifer aus den Reihen der ruandischen Hutu-Miliz FDLR stammen. Im Ost-Kongo sind mehrere Milizen aktiv, denen es vor allem um die Kontrolle der wertvollen Bodenschätze geht. (33/lgn/25-4-28.)

5. Pendler protestieren an deutsch-polnischer Grenze
Entlang der deutsch-polnischen Grenze haben Hunderte Pendler gegen die Grenzschließung demonstriert. Sie protestierten gegen die Auflage, wonach sie nach ihrer Einreise 14 Tage in Quarantäne müssen. Nach Medieninformationen versammelten sich allein in der Grenzstadt Zgorzelec mehr als tausend Menschen. Die Veranstalter kritisierten, deutsche Krankenhäuser in der Grenzregion beschäftigten eine große Zahl von Ärzten und Krankenschwestern, die nicht zur Arbeit pendeln könnten. Gleiches gelte für Apotheker und Lehrer. Insgesamt pendeln laut Eurostat 125.000 Menschen aus Polen zum Arbeiten nach Deutschland. (33/lgn/25-4-28.)

6. Belgien kündigt Ende des Lockdowns wegen Corona an
Belgien will die wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Geschäfte und Schulen ab Mitte Mai schrittweise wieder öffnen. Die ersten Läden sollen am 11. Mai wieder aufmachen, sagte Regierungschefin Sophie Wilmès in Brüssel. Eine Woche später laufe dann auch für bestimmte Klassen der Schulunterricht wieder an. Belgien verzeichnete bislang mehr als 44.000 bestätigte Corona-Infektionen und fast 6.700 verstorbene Patienten.

7. Frachtraumschiff zur ISS gestartet
Ein russischer Raumfrachter ist unterwegs zur internationalen Raumstation ISS. Die unbemannte "Progress" mit Lebensmitteln, Wasser und Treibstoff an Bord startete am frühen Morgen vom Weltraumbahnhof im kasachischen Baikonur. An Bord der ISS sind derzeit drei Raumfahrer. Die beiden Russen und ein Amerikaner sollen im Dezember zur Erde zurückkehren.

lgn32: Freitag, 24. April 2020.

B. Home. Lektion  3133.
Freitag, 24-4-2020.
32.32/lgn/24-4-28.
Indici+Et: Brasilien 1 - US 2 - EU 3 - Deutschland 4 - Groß Britannien 5 - Deutschland, Syrien 6 - 

Nachrichten von Freitag, 24.04.2020

1. Brasilien meldet mehr als 400 Corona-Tote in 24 Stunden
Brasilien hat erstmals mehr als 400 Todesfälle durch das Coronavirus innerhalb von 24 Stunden registriert. Laut dem Gesundheitsministerium starben zwischen Mittwoch und Donnerstag 407 Menschen. Das ist die höchste Zahl für diesen Zeitraum seit Beginn der COVID-19-Pandemie. Insgesamt sind in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 3313 Menschen an den Folgen der Krankeit gestorben. Fast 50.000 Infizierte wurden in dem größten Land Lateinamerikas inzwischen registriert; die tatsächlichen Zahlen dürften jedoch aufgrund fehlender Tests weitaus höher liegen. (32/lgn/24-4-28.)

2. US-Kongress bringt neues Rettungspaket auf den Weg
Ein weiteres US-Konjunkturpaket als Reaktion auf die Corona-Krise ist beschlossene Sache. Nach dem Senat verabschiedete das Repräsentantenhaus in Washington mit großer Mehrheit das 484 Milliarden Dollar Paket, auf das sich Republikaner und Demokraten nach tagelangen schwierigen Verhandlungen geeinigt hatten. Kleinere und mittlere Unternehmen, aber auch Krankenhäuser, sollen davon profitieren. Die Pandemie hat die US-Wirtschaft schwer getroffen. Mehr als 26 Millionen Menschen verloren ihren Job. In Verbindung mit dem Coronavirus starben rund 48.000 Menschen, so viele wie in keinem anderen Land. (32/lgn/24-4-28.)

3. EU-Gipfel einigt sich auf Corona-Wiederaufbaufonds
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben auf ihrem Video-Gipfel zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise das bereits von den Finanzministern beschlossene Hilfspaket von mehr als 500 Milliarden Euro gebilligt. Das Geld soll Kurzarbeitern, Unternehmen und besonders verschuldeten Staaten zugute kommen. Das Geld soll ab Juni bereitstehen. Außerdem streben die EU-Staaten einen Wiederaufbaufonds an, um Europas Wirtschaft nach dem Ende der Corona-Pandemie aus der Rezession zu holen. Die EU-Kommission werde beauftragt, den Finanzbedarf zu ermitteln. Im Gespräch sind eine bis 1,5 Billionen Euro. (32/lgn/24-4-28.)

4. Corona-Krise bringt Lufthansa in Not
Für das erste Quartal meldet Europas größte Fluggesellschaft einen operativen Verlust von 1,2 Milliarden Euro. Für das laufende zweite Quartal wird ein noch größeres Minus erwartet. Die Lufthansa rechnet nach eigenen Angaben nicht mehr damit, sich am Kapitalmarkt selbst ausreichend mit Geld versorgen zu können. Laut Insidern steckt der Konzern "in intensiven Verhandlungen" mit den Regierungen der Airline-Heimatländer Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien. Es gehe wohl darum, dass für die Lufthansa ein staatliches Hilfspaket von bis zu zehn Milliarden Euro geschnürt werde.  (32/lgn/24-4-28.)

5. Rolling Stones veröffentlichen neuen Song passend zur Corona-Krise
Die Rolling Stones haben einen Song mit dem düsteren Titel "Living in a Ghost Town" veröffentlicht. Es ist die erste Single der britischen Rockband seit acht Jahren. Geschrieben wurde das Stück laut Frontmann Mick Jagger bereits vor einem Jahr. Doch jetzt habe die Band mit Blick auf die Corona-Krise gedacht, das Musikstück passe in die heutige Zeit. Der Song handele davon, "an einem Ort zu sein, der voller Leben war, aber jetzt sozusagen ohne Leben ist", sagte Jagger im Gespräch mit "Apple Music". Es gehe um Chaos und Zerstörung und der scheinbar unendlichen Einsamkeit der Isolation. (32/lgn/24-4-28.)

6. Justizministerin nennt Strafprozess zu Folter in Syrien "historisch"
Das Bundesjustizministerium und Menschenrechtsorganisationen haben den vor dem Oberlandesgericht Koblenz begonnenen Prozess gegen zwei Ex-Funktionäre des Assad-Regimes als beispiellos bezeichnet. Ministerin Christine Lambrecht sagte, der Strafprozess sei ein Signal der Hoffnung und der Gerechtigkeit für die Opfer. Amnesty International sprach von einem historischen Verfahren für Deutschland. Es sei zudem ein wichtiger Schritt hin zur Gerechtigkeit für die Zehntausenden von Menschen, die in den Gefängnissen und Haftanstalten der syrischen Regierung inhaftiert, gefoltert und getötet worden seien. (32/lgn/24-4-28.)

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lgn31: Donnestag, 23. April 2020.

B. Home. Lektion  3032.
Donnerstag, 23-4-2020.
31./lgn/23-4-28.
Indici+Et: Syrien, Koblenz 1 - UN  2 - Deutschland  3 -  Spanien 4 - US 5 - Nordkorea 6 - 

Nachrichten von Donnerstag, 23.04.2020


1. Weltweit erster Prozess gegen Assad-Handlanger
Vor dem Oberlandesgericht in Koblenz beginnt an diesem Donnerstag der weltweit erste Prozess gegen mutmaßliche Handlanger des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Die Anklage wirft dem Hauptverdächtigen Anwar R. unter anderem 58-fachen Mord vor. Eyad A. muss sich wegen Beihilfe verantworten. R. war nach Überzeugung der Anklage der militärische Chef des Al-Khatib-Gefängnisses in Damaskus. Unter seiner Befehlsgewalt sollen zwischen 2011 und 2012 mindestens 4000 Häftlinge mit Schlägen, Tritten und Elektroschocks gefoltert worden sein. Mindestens 58 Menschen sollen dabei gestorben sein. (31/lgn/23-4-28.)

2. UN warnen vor Missbrauch von Pandemie-Maßnahmen
Die Vereinten Nationen warnen davor, den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie für anti-demokratische Repressalien zu missbrauchen. In manchen Gesellschaften würden Hassreden zunehmen, Minderheiten würden zum Ziel von Aggressionen, das Risiko überzogener Restriktionen steige, beklagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Besonders bedroht seien Flüchtlinge, Migranten und Vertriebene. Mehr als 131 Staaten hätten ihre Grenzen geschlossen, nur 30 würden weiterhin Asylbewerber akzeptieren. (31/lgn/23-4-28.)

3. 215 weitere Corona-Todesfälle in Deutschland
In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infizierten um 2352 auf 148.046 gestiegen. Zudem seien weitere 215 Todesfälle registriert worden, teilte das Robert-Koch-Institut mit. Damit seien insgesamt 5094 Menschen COVID-19 erlegen. Der Koalitionsausschuss verständigte sich auf weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Bürger. So soll das Kurzarbeitergeld schrittweise auf bis zu 87 Prozent angehoben werden. Zudem wird die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie auf sieben Prozent gesenkt. Schulen und Schüler sollen mit bis zu 500 Millionen Euro beim digitalen Unterricht zu Hause unterstützt werden. (31/lgn/23-4-28.)

4. Spanien bleibt bis mindestens 9. Mai im Corona-Notstand
Das spanische Parlament hat dem von Regierungschef Pedro Sánchez vorgelegten Plan zur dritten Verlängerung des Notstandes zur Bekämpfung der Corona-Krise bis 9. Mai zugestimmt. Allerdings votierten die rechtspopulistische Vox-Partei sowie katalanische Separatisten gegen die Vorlage. Bei der vorangegangenen Parlamentsdebatte stellte der Sozialdemokrat Sánchez eine "langsame und schrittweise" Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen ab Mitte Mai in Aussicht. Mit mehr als 21.700 Toten und fast 210.000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder. (31/lgn/23-4-28.)

5. Trump wiederholt Drohung gegen den Iran
US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung wiederholt, dass die US-Marine iranische Patrouillenboote zerstören werde, falls diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. Die USA würden sich unter seiner Führung Provokationen Irans wie jüngst im Persischen Golf nicht gefallen lassen, sagte Trump im Weißen Haus. Zuvor hatte er seine Drohung bereits über Twitter verbreitet. Nach US-Angaben hatten Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden vergangene Woche US-Schiffe in internationalen Gewässern provoziert. Warnungen der US-Marine hätten die Iraner rund eine Stunde lang ignoriert. (31/lgn/23-4-28.)

6. Nordkoreas Kim hat laut US-Militär Kontrolle in seinem Land
Die Spekulationen über den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un blühen, da sich der 36-Jährige seit Tagen nicht öffentlich gezeigt hat. Laut Aussage des stellvertretenden US-Generalstabschefs John Hyten geht das amerikanische Militär aber davon aus, dass Kim sein Land trotz Berichten über angebliche gesundheitliche Probleme weiterhin führt. Es gebe keinen Grund, von einem anderen Szenario auszugehen. Er habe keine geheimdienstlichen Erkenntnisse, um die Berichte über Kims kritischen Gesundheitszustand zu bestätigen oder zurückzuweisen, sagte Hyten weiter vor Journalisten. (31/lgn/23-4-28.)

lgn29: Dienstag, 21. April 2020.

B. Home. Lektion  2830.
Dienstag, 21-4-2020.
29./lgn/21-4-20.
Indici+Et: China, Saudi-Arabien, Ägypten. Pressefreiheit 1 - AI, China  2 - Syrien, Israel  3 -  US 4 - Deutschland 5 - Deutschland 6 - 

Nachrichten von Dienstag, 21.02.2020 – 

1. Die Pressefreiheit steht weltweit unter Druck
Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" sieht die weltweite Pressefreiheit immer mehr unter Druck. Autoritäre Regime, repressive Gesetze und populistische Stimmungsmache trügen dazu bei, dass Journalisten nur unter großen Risiken unabhängig berichten könnten, hieß es bei der Veröffentlichung der Rangliste der Pressefreiheit 2020. Die Auswirkungen der chinesischen Nachrichtenkontrolle habe in der Corona-Krise die ganze Welt zu spüren bekommen. In China, Saudi-Arabien und Ägypten säßen weltweit die meisten Medienschaffenden im Gefängnis, berichtet die Journalistenorganisation. (29./lgn/21-4-20.)

2. Zahl der bekannten Hinrichtungen weltweit gesunken
Die Zahl der dokumentierten Hinrichtungen weltweit ist 2019 auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Nach der Jahresstatistik der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wurde die Todesstrafe in 20 Ländern insgesamt mindestens 657 Mal vollstreckt. Das ist ein Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zu 2018. Allerdings weisen die Menschenrechtler auf eine riesige Dunkelziffer hin: In China, dem Land mit den meisten vollstreckten Todesurteilen, fallen Hinrichtungen unter staatliche Geheimhaltung, sodass eine genaue Dokumentation nicht möglich ist. (29./lgn/21-4-20.)

3. Syrien schießt israelische Raketen über Palmyra ab
Die syrische Luftwaffe hat mehrere israelische Raketen über der antiken Stadt Palmyra abgefangen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Nach Angaben der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte der israelische Angriff iranische Milizen in der Wüste zum Ziel. Der Vorfall ereignete sich wenige Stunden nach einem Treffen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad mit dem iranischen Außenminister Dschawad Sarif in Damaskus. Dort berieten die engen Verbündeten über die Entwicklungen in der Region angesichts der Coronavirus-Pandemie. (29./lgn/21-4-20.)

4. US-Präsident Trump will Ölreserven mit Billig-Öl aufstocken
US-Präsident Donald Trump will den dramatischen Absturz des Erdölpreises dafür nutzen, die strategischen Ölreserven seines Landes aufzustocken. Seine Regierung wolle die Reserven um bis zu 75 Millionen Barrel erhöhen, sagte Trump. Der Preis der US-Referenzsorte WTI war am Montag an der New Yorker Börse erstmals in seiner Geschichte tief ins Negative gerutscht, erholte sich im Anschluss aber wieder. Hauptursache des Preisverfalls sind die weggebrochene Nachfrage in der Corona-Krise durch die drastische Abnahme der globalen wirtschaftlichen Aktivitäten sowie des Straßen- und Luftverkehrs. (29./lgn/21-4-20.)

5. Unionsparteien gewinnen Zuspruch in Corona-Krise - SPD verliert
Die Deutschen beurteilen die Parteien der Großen Koalition in der Corona-Krise sehr unterschiedlich. CDU und CSU gewinnen im aktuellen INSA-Meinungstrend für die "Bild"-Zeitung mit 38,5 Prozent Zustimmung einen Prozentpunkt hinzu, die SPD verliert einen Prozentpunkt und liegt bei 15 Prozent. Dass die wirtschaftlichen Sorgen inzwischen die gesundheitlichen übertreffen, nutze den Unionsparteien und schade der SPD, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. Die anderen Parteien halten ihre Werte: Bündnis90/Grüne stehen bei 16 Prozent, die AfD bei 10,5 Prozent, die FDP bleibt bei 7 und die Linke bei 7,5 Prozent. (29./lgn/21-4-20.)

6. SAP trennt sich von Co-Chefin Jennifer Morgan
Europas größter Softwarehersteller SAP und seine bisherige Co-Chefin Jennifer Morgan gehen künftig getrennte Wege. Die 48-Jährige habe sich mit dem Aufsichtsrat einvernehmlich darauf verständigt, das Unternehmen zum 30. April zu verlassen, teilte SAP in Walldorf mit. Ihr Co-CEO und Vorstandsmitglied Christian Klein werde das Unternehmen künftig alleine führen. Als Grund nannte SAP die aktuelle Situation, die eine klare Führungsstruktur verlange. Das wertvollste deutsche börsennotierte Unternehmen steht derzeit unter Druck, weil viele Kunden wegen der Corona-Krise offenbar am IT-Budget sparen. (29./lgn/21-4-20.)

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lgn28: Montag, 20. April 2020.

↓B. Home. Lektion  2729.
Montag, 20-4-2020.
28./lgn/20-4-20.
Indici: Deutschand 1 - US 2 - Brasilien 3 - Burkina Faso 4 - Deutschland 5 - Kanada 6 - 

Nachrichten von Montag, 20.04.2020

1. Einige Fachgeschäfte in Deutschland dürfen wieder öffnen
Nach wochenlangem Stillstand des öffentlichen Lebens werden in Deutschland die Corona-Auflagen etwas gelockert. Von diesem Montag an dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern sowie alle Auto- und Fahrradgeschäfte sowie Buchhandlungen wieder öffnen. Auch der Schulbetrieb soll allmählich wieder anlaufen. Das Robert-Koch-Institut bestätigte unterdessen insgesamt 141.672 Infektionen, das ist ein Plus von 1775 zum Vortag. Weitere 110 Todesfälle wurden gemeldet, damit sind bislang 4404 Menschen an COVID-19 gestorben. Genesen sind rund 91.500 Menschen. (28/lgn/20-4-28.)

2. Trump bestätigt große Nachfrage nach Waffen
Die Corona-Krise hat in den USA zu einer beispiellosen Nachfrage nach Schusswaffen geführt. Dies teilte Präsident Donald Trump in Washington mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Der US-Munitionshändler Ammo.com hatte für den Zeitraum von Mitte Februar bis Ende März ein Umsatzplus von 792 Prozent verglichen mit dem 40-tägigen Zeitraum davor gemeldet. Der Republikaner verurteilte zugleich schärfere Waffengesetze im Bundesstaat Virginia. Der dortige demokratische Gouverneur Ralph Northam wollte den Bürgern ihr in der Verfassung verankertes Recht auf Waffenbesitz streitig machen, so Trump. (28/lgn/20-4-28.)

3. Bolsonaro-Fans wollen Militärintervention
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat an einer Demonstration gegen von Provinzgouverneuren verhängte Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise teilgenommen. "Ihr müsst für eurer Land kämpfen", rief Bolsonaro seinen Anhängern zu, die sich vor dem Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Brasilia versammelt hatten. Die Demonstranten forderten auf Plakaten die Schließung des brasilianischen Parlaments sowie eine Intervention des Militärs an der Seite Bolsonaros. Er ist der Überzeugung, die durch das Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 sei lediglich eine "leichte Grippe". (28/lgn/20-4-28.)

4. Sicherheitskräfte in Burkina Faso sollen Gefangene getötet haben
Sicherheitskräfte in Burkina Faso sollen laut Menschenrechtlern 31 Gefangene getötet haben. Die Männer seien kurz nach ihrer Festnahme am 9. April während eines Anti-Terror-Einsatzes der Regierung in der Stadt Djibo hingerichtet worden, teilte Human Rights Watch (HRW) mit. Die Organisation sprach nach eigenen Angaben mit zwölf Menschen, die Augenzeugen der Festnahme und später der Beerdigung der Gefangenen gewesen seien. Die Opfer sollen dem halbnomadischen Volk der Fulbe angehört haben. HRW forderte die Behörden in Burkina Faso auf, das mögliche Kriegsverbrechen unparteiisch zu untersuchen. (28/lgn/20-4-28.)

5. Kramp-Karrenbauer möchte US-Kampfjets kaufen
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat bei der US-Regierung Interesse am Kauf von 45 Kampfjets vom Typ F18 des Herstellers Boeing angemeldet. Die Ministerin habe ihrem US-Kollegen Mark Esper per E-Mail mitgeteilt, die Bundeswehr beabsichtige, 30 "Super Hornet" und 15 "Growler"-Jets zu bestellen, berichtet das Magazin "Spiegel". Ziel sei, die überalterte Tornado-Flotte der Bundeswehr vom Jahr 2025 an zu ersetzen. Eine formale Entscheidung liegt noch nicht vor. (28/lgn/20-4-28.)

6. Blutbad in Nova Scotia schockt Kanada
Ein Mann in Kanada hat während eines Amoklaufs am Wochenende mindestens 16 Menschen erschossen. Die Opfer wurden an mehreren Tatorten in der Atlantik-Provinz Nova Scotia gefunden, wie die Behörden auf einer Pressekonferenz mitteilten. Auch eine Polizistin wurde demnach getötet. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 51-Jährigen, der nach stundenlanger Verfolgungsjagd ebenfalls starb. Er verfügte über ein als Polizeiwagen getarntes Auto und trug "einen Teil einer Polizeiuniform", wie ein leitender Kriminalbeamter berichtete. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar. (28/lgn/20-4-28.)




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lgn26: Samstag, 18. April 2020.

↓B. Home. DW. lgn. Lektion  2527.
Lgn: Samstag, 18-4.2020.
26./lgn/18-4-20.
Indici+Et: US 1 - Italien 2 - Polen 3 - Mexiko 4 - Deutschland 5 - Hongkong 6 - NASA 7 -
Nachrichten von Samstag, 18.04.2020 – 
 
1. US-Regierung sagt Landwirten finanzielle Hilfen in Milliardenhöhe zu
Die US-amerikanische Regierung will die Landwirte in der Corona-Krise mit einem Hilfsprogramm im Umfang von 19 Milliarden Dollar unterstützen. Das entspricht rund 17,5 Milliarden Euro. Die Farmer hätten durch die Pandemie "Verluste noch nie dagewesenen Ausmaßes" erlitten, sagte US-Präsident Donald Trump am Freitagabend. Nach Angaben seines Landwirtschaftsministers Sonny Perdue will die Regierung drei Milliarden Dollar einsetzen, um den Landwirten Milch und Feldfrüchte abzukaufen und diese an Bedürftige zu verteilen. Die restliche Summe soll als Direktzahlung an die Farmer und Rancher gehen. (26/lgn/18-4-20.)

2. Italien meldet Rekordzahl an Corona-Geheilten
In Italien haben so viele Menschen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus überstanden wie nie zuvor. Binnen 24 Stunden seien 2563 Menschen genesen, teilte Zivilschutzchef Angelo Borrelli mit. Auch die Zahl der neu bekannt gewordenen Infektionen sei deutlich zurückgegangen. Zwischen Donnerstag und Freitag seien lediglich 3786 neue Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Gesundheit in Rom haben sich inzwischen fast 17.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit dem Virus angesteckt - die meisten von ihnen bei der Arbeit in Krankenhäusern. (26/lgn/18-4-20.)

3. Polens Gesundheitsminister plädiert wegen Corona-Krise für Verschiebung von Präsidentenwahl
Wegen der Corona-Pandemie hat sich der polnische Gesundheitsminister Lukasz Szumowski für eine Verschiebung der Präsidentschaftswahl um zwei Jahre ausgesprochen. Alternativ könne die für den 10. Mai geplante Abstimmung auch "jederzeit" als reine Briefwahl abgehalten werden. Der Minister stützt damit die Linie seiner Partei PiS, die die Regierung stellt und den amtierenden Präsidenten Andrzej Duda unterstützt. Die PiS hatte bereits zuvor eine Verfassungsänderung vorgeschlagen, um das Mandat des Präsidenten um zwei Jahre zu verlängern. Die Oppositionsparteien im Parlament lehnen dies strikt ab. (26/lgn/18-4-20.)

4. Gericht in Mexiko ordnet Freilassung Gefangener wegen Corona-Pandemie an
Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Zahl der Asylanträge in Mexiko deutlich zurückgegangen. In den ersten zwei April-Wochen baten 548 Menschen um Asyl, wie die mexikanische Flüchtlingskommission mitteilte. Im gesamten Vormonat seien es noch 5300 Gesuche gewesen. Unterdessen ordnete ein Gericht in Mexiko-Stadt die sofortige Freilassung von älteren, kranken und anderweitig besonders gefährdeten Migranten aus Auffanglagern an. Angesichts der Krise hat das Land Verfahren für Flüchtlinge in Teilen ausgesetzt. Mehrere Staaten Mittelamerikas haben ihre Grenzen geschlossen. (26/lgn/18-4-20.)

5. Seehofer appelliert in Flüchtlingsfrage an europäische Solidarität
Kurz vor der Aufnahme von rund 50 Kindern und Jugendlichen aus drei griechischen Flüchtlingslagern hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die anderen europäischen Staaten aufgerufen, ebenfalls unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in ihre Länder auszufliegen. "Deutschland hält Wort und zeigt Solidarität", sagte Seehofer der "Bild am Sonntag" mit Blick auf den geplanten Flug an diesem Samstag. Griechenland brauche nicht nur Unterstützung beim Schutz der EU-Außengrenze, sondern auch bei der Verbesserung der Situation in den Flüchtlingslagern vor Ort und beim Schutz der Schwächsten. (26/lgn/18-4-20.)

6. Prominente Mitglieder der Demokratiebewegung in Hongkong festgenommen
Die Hongkonger Polizei hat mehrere prominente Mitglieder der Demokratiebewegung festgenommen. Unter ihnen sind der Gründer der auflagestarken Hongkonger Zeitung "Apple Daily", Jimmy Lai, der prominente Anwalt Martin Lee, sowie andere Politiker und frühere Abgeordnete. Das berichteten lokale Medien und Aktivisten auf Twitter. Ihnen wird demnach vorgeworfen, bei den anhaltenden Demonstrationen in der chinesischen Sonderverwaltungsregion im vergangenen Jahr illegale Versammlungen organisiert zu haben. Prodemokratische Kräfte protestieren in Hongkong seit Sommer 2019 fast jede Woche für freie Wahlen und gegen den wachsenden Einfluss der kommunistischen Pekinger Führung. (26/lgn/18-4-20.)

7. NASA schickt Astronauten mit privater Kapsel zur Raumstation ISS
Die US-Raumfahrtbehörde NASA will erstmals seit fast zehn Jahren wieder Astronauten von amerikanischem Boden zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Robert Behnken und Douglas Hurley sollen am 27. Mai vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All starten, verkündete NASA-Chef Jim Bridenstine auf Twitter. Die beiden Männer werden dabei erstmals mit einer Rakete und Raumkapsel des privaten Unternehmens SpaceX zur ISS fliegen. Seit die USA 2011 ihr Space-Shuttle-Programm eingestellt haben, waren Astronauten der NASA auf russische Sojus-Raketen angewiesen, um zur ISS zu gelangen. (26/lgn/18-4-20.)


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