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venerdì 27 marzo 2020

lgn-5: Montag, 16. März 2020

B.  Home. Glossar.  –5bis. ↔ –4.
Montag, 16. März 2020.
–5./lgn/16-03-20.
Indici: EU, EU-Staaten: –5/1; Deutschland: –5/2, –5/4, –5/7; Frankreich: –5/6; Heiko Maas: –5/2; Japan: –5/3; Israel: – 5/5; US: –5/3;

Nachrichten von Montag, 16.03.2020 –

1. Kampf gegen Covid-19: Einreiseverbote und strenge Grenzkontrollen
Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus wird es an den deutschen Außengrenzen zu fünf Nachbarländern künftig Kontrollen und Einreiseverbote geben. Betroffen sind die Übergänge zur Schweiz, zu Frankreich, Österreich, Dänemark und auch Luxemburg. Ausnahmen gibt es unter anderem für den Warenverkehr und für Pendler. Zuvor hatten schon andere EU-Staaten ihre Grenzen weitgehend dicht gemacht, darunter Dänemark, Polen, die Slowakei, Tschechien und Österreich. Frankreich kündigte als Reaktion auf die deutschen Maßnahmen ebenfalls verschärfte Kontrollen an. (–5/lgn/16-3-20.)

2. Bundesregierung rät von allen nicht notwendigen Auslandsreisen ab
Die Bundesregierung rät wegen der Corona-Krise von allen nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. "Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch", so Außenminister Heiko Maas. Vom Auswärtigen Amt heißt es weiter, es sei mit zunehmenden drastischen Einschränkungen des Luft- und Reiseverkehrs, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen. (–5/lgn/16-3-20.)

3. Zentralbanken von Japan und USA reagieren auf Corona-Krise
Japans Notenbank hat angesichts der Corona-Krise ihre Geldpolitik weiter gelockert. So fährt sie unter anderem die Ankäufe börsennotierter Fonds und anderer riskanter Anlagen hoch. Die Zentralbank werde bei Bedarf ihre Geldpolitik ohne Zögern weiter lockern, hieß es nach einer Krisensitzung in Tokio. Zuvor hatte die US-Notenbank Fed den Leitzins um einen Prozentpunkt auf einen Korridor von 0 bis 0,25 Prozent verringert. US-Präsident Donald Trump begrüßte den Schritt. Die USA sollten keinen Leitzins haben, der höher als in anderen starken Wirtschaftsnationen sei, betonte Trump. (–5/lgn/16-3-20.)

4. Cyberangriffe auf 40 Prozent der deutschen Unternehmen
In den vergangenen zwölf Monaten haben laut einer Studie 41 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern auf mindestens einen Cyberangriff reagieren müssen. Nach der vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen vorgelegten Untersuchung war das Phishing mit 22 Prozent die häufigste Attacke. Dabei versuchen Angreifer, mit Hilfe präparierter E-Mails an Passwörter oder Bankdaten zu kommen. Es folgten mit 13 Prozent Ransomware-Angriffe, bei denen Schadsoftware Daten verschlüsselt und Lösegeld fordert. Das CEO-Fraud mit angeblichen E-Mails vom Chef kam auf acht Prozent. (–5/lgn/16-3-20.)

5. Oppositionspolitiker Gantz soll Regierung in Israel bilden
Israels Präsident Reuven Rivlin will den Oppositionspolitiker Benny Gantz mit der Regierungsbildung beauftragen. Der frühere Armeechef werde an diesem Montag den Auftrag dazu erhalten, kündigte die israelische Präsidentschaft an. Die rechtskonservative Likud-Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hatte zwar bei der Parlamentswahl am 2. März die Nase vorn. Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß bekam jetzt aber von den im Parlament vertretenen Parteien mehr Empfehlungen für die Regierungsbildung. (–5/lgn/16-3-20.)

6. Historisch niedrige Beteiligung bei Kommunalwahlen in Frankreich
Die vom Coronavirus überschattete erste Runde der Kommunalwahlen in Frankreich ist laut ersten Schätzungen mit einem Rekordtief bei der Wahlbeteiligung zu Ende gegangen. Nach Berechnungen des Instituts Ipsos-Steria sind rund 55 Prozent der Bürgerinnen und Bürger nicht zur Wahl gegangen. Obwohl das öffentliche Leben weitgehend stillsteht, waren fast 48 Millionen Menschen aufgerufen, die Wahllokale aufzusuchen. An der Entscheidung, die Wahl trotz der Ausbreitung des Coronavirus stattfinden zu lassen, gab es massive Kritik. (–5/lgn/16-3-20.)

7. Spanischer König streicht seinem Vater Zahlungen des Palasts
Der spanische König Felipe VI. ist auf strikte Distanz zu seinem skandalumrankten Vater Juan Carlos gegangen. Felipe strich seinem Vater Zahlungen durch das Königshaus über mehr als 194.000 Euro im Jahr. Auch verzichtete Felipe VI. auf alle Erbschaftsansprüche gegenüber seinem Vater. Die Entscheidungen des Königs folgten auf Medienberichte über mutmaßliche Geldflüsse aus Saudi-Arabien an Juan Carlos. (–5/lgn/16-3-20.)
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lgn-4: Dienstag, 17. März 2020

B.  Home. Glossar–5. ↔ –3.
Dienstag, 17. März 2020
–4./lgn/17-3-20.
Indici: Arizona: –4/4,  Deutschland: –4/5, Erdogan: –4/5, EU-Staaten: –4/1, –4/3,  Florida: –4/4, Frauen: –4/6,  Flüchtlinge: –4/5, Georgia: –4/4, Illinois: –4/4, Joe Biden: –4/4, Louisiana: –4/4, Macron: –4/5, Mario Centeno: –4/3, Merkel: –4/5, Mike DeWine: –4/4,  Ohio: –4/4,  Syrien: –4/5, Syrien-Krieg: –4/5,  US: –4/2,  US-Aktienmäkten: –4/2,  Trump: –4/2, Wall Street: –4/2

Nachrichten von Dienstag, 17.03.2020 –

1. EU-Staaten beraten über Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wollen an diesem Dienstag über einen 30-tägigen Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger wegen der Coronavirus-Pandemie entscheiden. Die Beratungen erfolgen in Form einer Video-Konferenz. Mehrere der 27 Mitgliedstaaten haben bereits ihre Grenzen zu den Nachbarn ganz oder teilweise geschlossen. In der Nacht verfügte Griechenland eine 14-tägige Quarantäne für alle ins Land einreisenden Menschen. Deutschland kontrolliert seit gestern an den Grenzen die Einreise aus Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Österreich und der Schweiz. (–4/lgn/17-3-20.)

2. Ein neuer "Schwarzer Montag" an der Wall Street
Erneute Panikreaktionen haben den US-Aktienmärkten die schlimmsten Verluste seit dem "schwarzen Montag" im Jahr 1987 eingebrockt. Der Dow Jones Industrial schloss am Montagabend mit einem Verlust von fast 3000 Punkten oder 13 Prozent bei 20.188 Zählern. Nun liegt der Leitindex wieder unter dem Niveau vom Juni 2017. Die Zinssenkung der US-Notenbank Fed ist weitgehend wirkungslos verpufft. US-Präsident Donald Trump hält inzwischen eine Rezession für möglich. (–4/lgn/17-3-20.)

3. Europa will Wirtschaftskrise mit allen Mitteln bekämpfen
Die EU-Staaten wollen sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie stemmen. Man werde Bürger und Währung unter allen Umständen schützen, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno nach einer Videokonferenz der 27 EU-Finanzminister. Es gehe darum, alles zu tun, was notwendig ist, um das Vertrauen wiederherzustellen. Schon jetzt haben die Staaten der Eurozone mehr als eine Billion Euro an Wirtschaftshilfen in Aussicht gestellt - das entspricht etwa zehn Prozent der gemeinsamen Wirtschaftskraft. (–4/lgn/17-3-20.)

4. Im US-Bundesstaat Ohio ist die Präsidentschaftsvorwahl wegen Corona verschoben
In den USA ist die Präsidentschaftsvorwahl der Demokraten nun auch im Bundesstaat Ohio wegen des Coronavirus verschoben worden. Dies gab Gouverneur Mike DeWine per Twitter bekannt. Er nannte den 2. Juni als neuen Termin. Eigentlich sollte die Abstimmung an diesem Dienstag stattfinden, ebenso in Georgia und Louisiana. Dort waren die Vorwahlen bereits vor einigen Tagen verschoben worden. In den Bundesstaaten Arizona, Florida, und Illinois wird dagegen wie geplant gewählt. Favorit ist der frühere Vizepräsident Joe Biden. (–4/lgn/17-3-2.)

5. Merkel, Erdogan und Macron sprechen über Syrien-Krieg
Bundeskanzlerin Angela Merkel will an diesem Dienstag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron per Video über den Syrien-Konflikt und seine Folgen beraten. Dabei dürfte es vor allem um die Lage der Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze gehen. Die drei wollten sich ursprünglich in Istanbul treffen, wegen der Corona-Krise wurde das Treffen aber in eine Videokonferenz umgewandelt. (–4/lgn/17-3-20.)

6. Equal Pay Day: Frauen verdienen nur halb so viel
In ihrem gesamten Erwerbsleben verdienen Frauen in Deutschland nur etwa halb so viel wie Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Untersuchung. In Westdeutschland liege das erwartete Lebenserwerbseinkommen im Schnitt bei rund 830.000 Euro für Frauen, Männer kommen auf durchschnittlich etwa anderthalb Millionen Euro. In Ostdeutschland sei von rund 660.000 Euro für Frauen und knapp 1,1 Millionen Euro für Männer auszugehen. Die Studie wurde zum internationalen "Tag für gleiche Bezahlung" veröffentlicht. (–4/lgn/17-3-20.)

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