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venerdì 8 maggio 2020

lgn58: Mittwoch, 20. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  5759.
Mittwoch, 20. Mai 2020
58./lgn/20-5-20.
Indici+Etichette: Indien, Bangladesch 1; Niger 2; Mahmud Abbas, Israel, Us 3; Weltbank 4; Facebook 5; Deutschland 6.

Nachrichten von Mittwoch, 20.05.2020 –

1. Zyklon "Amphan" nähert sich Indien und Bangladesch
Einer der stärksten Tropenstürme der Geschichte bedroht Bangladesch und das indische Westbengalen samt der Millionenstadt Kalkutta. Hunderttausende Menschen sind aus der Küstenregion in Sicherheit gebracht worden. Um dabei in Corona-Zeiten für genügend Abstand zu sorgen, nutzen die Behörden auch Schulen und Regierungsgebäude als provisorische Notunterkünfte. Beim Auftreffen auf Land im Grenzgebiet von Indien und Bangladesch drohen an diesem Mittwoch eine extreme Sturmflut, Winde um 200 Kilometer pro Stunde und bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter. (58./lgn/20-5-20.)

2. Militante Islamisten greifen Armeestützpunkt im Niger an
Mutmaßliche Kämpfer der Terrorgruppe Boko Haram haben im Südosten des Niger einen Stützpunkt der Streitkräfte überfallen. Mindestens zwölf Soldaten wurden getötet und viele verwundet, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Zudem seien rund 20 Angreifer getötet worden. Der Stützpunkt Blabrine liegt nahe der Stadt Diffa in der Grenzregion zu Nigeria. Boko Haram terrorisiert vor allem die Bevölkerung im Nordosten Nigerias, greift aber auch immer wieder Zivilisten und Sicherheitskräfte in Kamerun, Tschad und Niger an. (58./lgn/20-5-20.)

3. Abbas kündigt Abkommen mit Israel und USA auf
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat alle Abkommen mit Israel und den USA für ungültig erklärt. Seine Regierung sei "ab heute" von all diesen Vereinbarungen entbunden, sagte Abbas nach einem Treffen der Palästinenserführung in Ramallah. Dies gelte auch für die Kooperation in Sicherheitsfragen. Er reagierte damit auf Pläne des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, die jüdischen Siedlungen sowie das wirtschaftlich bedeutende Jordantal im besetzten palästinensischen Westjordanland zu annektieren. (58./lgn/20-5-20.)

4. Weltbank befürchtet Zunahme extremer Armut durch Corona
Die Weltbank hat vor einer deutlichen Zunahme der extremen Armut als Folge der Corona-Pandemie gewarnt. Nach Schätzungen könnten durch die Pandemie bis zu 60 Millionen Menschen in bitterste Not abrutschen. Weltbank-Direktor David Malpass erläuterte, man gehe davon aus, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um fünf Prozent schrumpfe. Dies treffe die ärmsten Länder besonders hart. Er nannte die Wiederbelebung des Tourismus einen wichtigen Faktor, um Entwicklungsländern bei der Bewältigung der Krise zu helfen. (58./lgn/20-5-20.)

5. Facebook startet Plattform für Online-Shops
Das Online-Netzwerk Facebook steigt in den Internethandel ein. Wie das Unternehmen mitteilte, können Händler künftig über eine neue Funktion unkompliziert Online-Shops erstellen. Das Projekt solle vor allem kleineren Firmen helfen, in der Corona-Krise zu überleben, erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Beobachter trauen der neuen Plattform zu, sich zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für große Online-Marktplätze wie Amazon und eBay zu entwickeln. (58./lgn/20-5-20.)

6. Mediziner für schnellere Öffnung von Schulen und Kitas
Mehrere medizinische Fachgesellschaften fordern ein Ende des Notbetriebs in deutschen Kindergärten und Schulen sowie eine umgehende und unbeschränkte Wiederöffnung der Einrichtungen. In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte trotz der Corona-Pandemie zu dem Schritt auf. Der Schutz von Lehrern, Erziehern, Betreuern und Eltern und die allgemeinen Hygieneregeln stünden dem nicht entgegen, heißt es in dem Papier. Dagegen seien die sozialen und gesundheitlichen Folgen der Schließung gravierend. (58./lgn/20-5-20.)

lgn53: Freitag, 15. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  5254.
Freitag, 15. Mai 2020
53./lgn/15-5-20.
Indici+Et.: Bundestag 1; Coronavirus 2; US-Senat, Uiguren 3; Burundi, WHO 4; Lybien, Heiko Maas 5; Bundestag, EU, Israel 6; Trump 7.

Nachrichten von Freitag, 15.05.2020 –

1. Debatte über Grundrente im Bundestag
Der Bundestag befasst sich an diesem Freitag erstmals mit der Grundrente. Laut dem Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sollen rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland mit geringen Renten einen Zuschlag erhalten, wenn sie ausreichende Beitragszeiten nachweisen können. Im Vorfeld der Beratungen im Parlament hat sich der Streit über das Vorhaben zwischen den Regierungsparteien weiter zugespitzt. Die SPD von Minister Heil will die Grundrente schnell verabschieden. Führende CDU-Politiker sind skeptisch. Sie bemängeln vor allem, die Finanzierung sei nicht gesichert. (53./lgn/15-5-20.)

2. Schon mehr als 300.000 Corona-Tote weltweit
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind bereits mehr als 300.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 gestorben. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg insgesamt auf mehr als 4,4 Millionen, wie die Universität Johns Hopkins in Baltimore mitteilte. Mehr als 80 Prozent der Corona-Toten wurden in den USA und Europa registriert. In Deutschland starben bisher mindestens 7824 Menschen an oder mit der Lungenkrankheit COVID-19. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle geht hierzulande jedoch seit längerem kontinuierlich zurück. (53./lgn/15-5-20.)

3. Senat in Washington stimmt Uiguren-Gesetz zu
Der US-Senat hat einstimmig ein Gesetz gebilligt, das Chinas Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren stärker sanktionieren soll. Es sieht Strafmaßnahmen für alle Personen vor, die für eine Unterdrückung von Uiguren und anderer muslimischer Gruppen verantwortlich sind. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wurden in den vergangenen Jahren mehr als eine Million Uiguren in der chinesischen Provinz Xinjiang in Lagern festgehalten. China bestreitet jegliche Misshandlung dieser Volksgruppe. (53./lgn/15-5-20.)

4. Burundi wirft WHO-Vertreter aus dem Land
Wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl in Burundi hat die Regierung vier Experten der Weltgesundheitsorganisation ausgewiesen. Das Außenministerium erklärte die WHO-Mitarbeiter zu unerwünschten Personen und forderte sie auf, das ostafrikanische Land zu verlassen. Hintergrund ist der Wahlkampf in Burundi, bei dem sich ungeachtet der Corona-Pandemie Menschen in großen Mengen versammeln. Kritiker werfen dem autoritär regierenden Präsidenten Pierre Nkurunziza vor, die Gefahren durch das Virus bewusst zu ignorieren. (53./lgn/15-5-20.)

5. Libyen-Konflikt bereitet Minister Maas Sorgen
Bundesaußenminister Heiko Maas hat die jüngsten Angriffe auf die libysche Hauptstadt Tripolis verurteilt. Statt endlich eine Waffenruhe einzuhalten, erlägen die Konfliktparteien noch immer dem Irrtum, der Konflikt sei militärisch zu gewinnen, erklärte er nach Beratungen mit EU-Kollegen. Ohne Namen zu nennen, warf Maas auch den internationalen Unterstützern beider Seiten "fortdauernde Verletzungen des UN-Waffenembargos" vor. Ziel bleibe eine politische Lösung unter Einbeziehung aller Bevölkerungsgruppen, so der deutsche Außenminister. (53./lgn/15-5-20.)

6. Bundestag stellt sich gegen Flaggen-Verbrennungen
Wer in Deutschland öffentlich die EU-Flagge oder die Flagge eines ausländischen Staates verbrennt, muss künftig mit bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen. Eine entsprechende Gesetzesänderung beschloss der Bundestag. Das Verbrennen von Flaggen habe mit friedlichem Protest nichts zu tun, erklärte dazu Bundesjustizministerin Christine Lambrecht. Mit solchen Taten sollten vielmehr "Hass, Wut und Aggression geschürt werden". Wenn dabei noch das Existenzrecht Israels angegriffen werde, "dürfen wir das in Deutschland niemals dulden", betonte Lambrecht. (53./lgn/15-5-20.)

7. Dämpfer für Trump im Rechtsstreit um Hotel
US-Präsident Donald Trump hat im Rechtsstreit um sein Hotel in Washington einen Rückschlag erlitten. Ein Bundesberufungsgericht entschied, dass der Fall weiter verfolgt werden darf. Die Staatsanwaltschaften des Hauptstadtbezirks Washington und des Bundesstaats Maryland beschuldigen Trump, er habe auf illegale Weise von Besuchen etwa ausländischer Regierungsmitarbeiter in dem Hotel profitiert. Das Berufungsgericht hob nun eine eigene frühere Entscheidung dazu auf. 2019 hatte es die Klage als unbegründet verworfen. Die Entscheidung war aber nur von drei von insgesamt 15 Richtern getroffen worden. (53./lgn/15-5-20.)

venerdì 10 aprile 2020

lgn29: Dienstag, 21. April 2020.

B. Home. Lektion  2830.
Dienstag, 21-4-2020.
29./lgn/21-4-20.
Indici+Et: China, Saudi-Arabien, Ägypten. Pressefreiheit 1 - AI, China  2 - Syrien, Israel  3 -  US 4 - Deutschland 5 - Deutschland 6 - 

Nachrichten von Dienstag, 21.02.2020 – 

1. Die Pressefreiheit steht weltweit unter Druck
Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" sieht die weltweite Pressefreiheit immer mehr unter Druck. Autoritäre Regime, repressive Gesetze und populistische Stimmungsmache trügen dazu bei, dass Journalisten nur unter großen Risiken unabhängig berichten könnten, hieß es bei der Veröffentlichung der Rangliste der Pressefreiheit 2020. Die Auswirkungen der chinesischen Nachrichtenkontrolle habe in der Corona-Krise die ganze Welt zu spüren bekommen. In China, Saudi-Arabien und Ägypten säßen weltweit die meisten Medienschaffenden im Gefängnis, berichtet die Journalistenorganisation. (29./lgn/21-4-20.)

2. Zahl der bekannten Hinrichtungen weltweit gesunken
Die Zahl der dokumentierten Hinrichtungen weltweit ist 2019 auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Nach der Jahresstatistik der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wurde die Todesstrafe in 20 Ländern insgesamt mindestens 657 Mal vollstreckt. Das ist ein Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zu 2018. Allerdings weisen die Menschenrechtler auf eine riesige Dunkelziffer hin: In China, dem Land mit den meisten vollstreckten Todesurteilen, fallen Hinrichtungen unter staatliche Geheimhaltung, sodass eine genaue Dokumentation nicht möglich ist. (29./lgn/21-4-20.)

3. Syrien schießt israelische Raketen über Palmyra ab
Die syrische Luftwaffe hat mehrere israelische Raketen über der antiken Stadt Palmyra abgefangen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Nach Angaben der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte der israelische Angriff iranische Milizen in der Wüste zum Ziel. Der Vorfall ereignete sich wenige Stunden nach einem Treffen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad mit dem iranischen Außenminister Dschawad Sarif in Damaskus. Dort berieten die engen Verbündeten über die Entwicklungen in der Region angesichts der Coronavirus-Pandemie. (29./lgn/21-4-20.)

4. US-Präsident Trump will Ölreserven mit Billig-Öl aufstocken
US-Präsident Donald Trump will den dramatischen Absturz des Erdölpreises dafür nutzen, die strategischen Ölreserven seines Landes aufzustocken. Seine Regierung wolle die Reserven um bis zu 75 Millionen Barrel erhöhen, sagte Trump. Der Preis der US-Referenzsorte WTI war am Montag an der New Yorker Börse erstmals in seiner Geschichte tief ins Negative gerutscht, erholte sich im Anschluss aber wieder. Hauptursache des Preisverfalls sind die weggebrochene Nachfrage in der Corona-Krise durch die drastische Abnahme der globalen wirtschaftlichen Aktivitäten sowie des Straßen- und Luftverkehrs. (29./lgn/21-4-20.)

5. Unionsparteien gewinnen Zuspruch in Corona-Krise - SPD verliert
Die Deutschen beurteilen die Parteien der Großen Koalition in der Corona-Krise sehr unterschiedlich. CDU und CSU gewinnen im aktuellen INSA-Meinungstrend für die "Bild"-Zeitung mit 38,5 Prozent Zustimmung einen Prozentpunkt hinzu, die SPD verliert einen Prozentpunkt und liegt bei 15 Prozent. Dass die wirtschaftlichen Sorgen inzwischen die gesundheitlichen übertreffen, nutze den Unionsparteien und schade der SPD, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. Die anderen Parteien halten ihre Werte: Bündnis90/Grüne stehen bei 16 Prozent, die AfD bei 10,5 Prozent, die FDP bleibt bei 7 und die Linke bei 7,5 Prozent. (29./lgn/21-4-20.)

6. SAP trennt sich von Co-Chefin Jennifer Morgan
Europas größter Softwarehersteller SAP und seine bisherige Co-Chefin Jennifer Morgan gehen künftig getrennte Wege. Die 48-Jährige habe sich mit dem Aufsichtsrat einvernehmlich darauf verständigt, das Unternehmen zum 30. April zu verlassen, teilte SAP in Walldorf mit. Ihr Co-CEO und Vorstandsmitglied Christian Klein werde das Unternehmen künftig alleine führen. Als Grund nannte SAP die aktuelle Situation, die eine klare Führungsstruktur verlange. Das wertvollste deutsche börsennotierte Unternehmen steht derzeit unter Druck, weil viele Kunden wegen der Corona-Krise offenbar am IT-Budget sparen. (29./lgn/21-4-20.)

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lgn24: Donnerstag, 16. April 2020.

B. Home. Lektion  2325.
Donnerstag, 16-4-2020.
24. /lgn/16-4-20.
Indici+Et: Amnesty 1 - IWF 2 - Deutschland 3 - NATO 4 - Südkorea 5 - Israel 6 - 

Nachrichten von Donnerstag, 16.04.2020

1. Amnesty warnt vor Einschränkung der Menschenrechte in Corona-Krise
Amnesty International warnt vor zunehmenden Einschränkungen der Grundrechte in Europa im Zuge der Corona-Krise. Viele Maßnahmen im Kampf gegen das Virus seien zum Schutz der Gesundheit zwar notwendig, so die Menschenrechtsorganisation. Doch einige Regierungen nutzten die Pandemie zur Aushöhlung von Rechtsstaatlichkeit, Diskriminierung, Repression oder Zensur. Amnesty nennt als Beispiele Polen und die Türkei. In Ungarn nutze Ministerpräsident Viktor Orban die Krise als Vorwand, um sich unbegrenzte Macht zu verschaffen. (24/lgn/16-4-20.)

2. Pandemie bringt Asiens Wachstum zum Stillstand
Asiens Wirtschaft wird in diesem Jahr laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum ersten Mal seit 60 Jahren infolge der Corona-Pandemie nicht wachsen. Das Virus fordere einen "beispiellosen Tribut" an den Dienstleistungssektor der Region und die wichtigsten Exportziele, teilte der IWF mit. Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Region würden schwerwiegend, flächendeckend und beispiellos sein.  (24/lgn/16-4-20.)

3. Deutschland verlängert Kontaktbeschränkungen bis Mai
Die Menschen in Deutschland müssen noch mindestens bis zum 3. Mai mit den strengen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie leben. Das vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer. Zugleich beschlossen sie vorsichtige Lockerungen. Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 800 Quadratmetern dürfen unter Auflagen ab Montag wieder öffnen. Der Schulbetrieb soll ab dem 4. Mai schrittweise wieder starten. Großveranstaltungen bleiben dagegen bis Ende August untersagt. Auf eine generelle Maskenpflicht konnte sich die Spitzenrunde nicht einigen. (24/lgn/16-4-20.)

4. Corona bringt negative Folgen für die Sicherheit der NATO-Staaten
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt vor langfristigen Folgen der Corona-Pandemie für die Sicherheit der NATO-Partner. Sorge bereite ihm vor allem der mögliche Verkauf sicherheitsrelevanter Unternehmen in der sich anbahnenden Rezession, sagte Stoltenberg nach einer Videokonferenz der Verteidigungsminister des Militärbündnisses. Der zu erwartende wirtschaftliche Einbruch könnte bei schwächeren NATO-Mitgliedern dazu führen, dass Drittstaaten wie China versuchten, in NATO-Staaten sicherheitsrelevante Unternehmen, etwa im Telekommunikationsbereich, aufzukaufen.

5. Südkoreas Regierungspartei mit klarem Sieg
Bei der Parlamentswahl in Südkorea haben die Wähler der Regierungspartei von Staatschef Moon Jae In zu einem klaren Sieg verholfen. Die sozialliberale Demokratische Partei Koreas (Minjoo) kommt nach Auszählung fast aller Stimmen auf 163 Mandate, ihr kleiner Koalitionspartner, die Gemeinsame Bürgerpartei, auf 17 Mandate. Das Regierungslager sicherte sich damit 180 der 300 Sitze in der Nationalversammlung und damit eine komfortable Drei-Fünftel-Mehrheit, wie die Agentur Yonhap berichtete. Das Ergebnis ist auch ein deutliches Ja der Südkoreaner für die Regierungs-Strategie in der Corona-Krise. (24/lgn/16-4-20.)

6. Noch immer keine neue Regierung für Israel
Nach 16 Monaten Übergangsregierung, drei Parlamentswahlen und monatelangem Machtgerangel haben die Israelis noch immer keine Aussicht auf eine stabile Regierung. Der geschäftsführende Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein Widersacher Benny Gantz scheiterten erneut mit dem Versuch zur Bildung einer Nationalen Einheitsregierung. Präsident Reuven Rivlin hatte die Frist zur Regierungsbildung zuletzt noch einmal verlängert, um 48 Stunden bis Mittwoch 24 Uhr Ortszeit. Der Oppositionspolitiker Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß war von Rivlin im März mit der Regierungsbildung beauftragt worden. (24/lgn/16-4-20.)

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venerdì 27 marzo 2020

lgn-5: Montag, 16. März 2020

B.  Home. Glossar.  –5bis. ↔ –4.
Montag, 16. März 2020.
–5./lgn/16-03-20.
Indici: EU, EU-Staaten: –5/1; Deutschland: –5/2, –5/4, –5/7; Frankreich: –5/6; Heiko Maas: –5/2; Japan: –5/3; Israel: – 5/5; US: –5/3;

Nachrichten von Montag, 16.03.2020 –

1. Kampf gegen Covid-19: Einreiseverbote und strenge Grenzkontrollen
Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus wird es an den deutschen Außengrenzen zu fünf Nachbarländern künftig Kontrollen und Einreiseverbote geben. Betroffen sind die Übergänge zur Schweiz, zu Frankreich, Österreich, Dänemark und auch Luxemburg. Ausnahmen gibt es unter anderem für den Warenverkehr und für Pendler. Zuvor hatten schon andere EU-Staaten ihre Grenzen weitgehend dicht gemacht, darunter Dänemark, Polen, die Slowakei, Tschechien und Österreich. Frankreich kündigte als Reaktion auf die deutschen Maßnahmen ebenfalls verschärfte Kontrollen an. (–5/lgn/16-3-20.)

2. Bundesregierung rät von allen nicht notwendigen Auslandsreisen ab
Die Bundesregierung rät wegen der Corona-Krise von allen nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. "Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch", so Außenminister Heiko Maas. Vom Auswärtigen Amt heißt es weiter, es sei mit zunehmenden drastischen Einschränkungen des Luft- und Reiseverkehrs, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen. (–5/lgn/16-3-20.)

3. Zentralbanken von Japan und USA reagieren auf Corona-Krise
Japans Notenbank hat angesichts der Corona-Krise ihre Geldpolitik weiter gelockert. So fährt sie unter anderem die Ankäufe börsennotierter Fonds und anderer riskanter Anlagen hoch. Die Zentralbank werde bei Bedarf ihre Geldpolitik ohne Zögern weiter lockern, hieß es nach einer Krisensitzung in Tokio. Zuvor hatte die US-Notenbank Fed den Leitzins um einen Prozentpunkt auf einen Korridor von 0 bis 0,25 Prozent verringert. US-Präsident Donald Trump begrüßte den Schritt. Die USA sollten keinen Leitzins haben, der höher als in anderen starken Wirtschaftsnationen sei, betonte Trump. (–5/lgn/16-3-20.)

4. Cyberangriffe auf 40 Prozent der deutschen Unternehmen
In den vergangenen zwölf Monaten haben laut einer Studie 41 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern auf mindestens einen Cyberangriff reagieren müssen. Nach der vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen vorgelegten Untersuchung war das Phishing mit 22 Prozent die häufigste Attacke. Dabei versuchen Angreifer, mit Hilfe präparierter E-Mails an Passwörter oder Bankdaten zu kommen. Es folgten mit 13 Prozent Ransomware-Angriffe, bei denen Schadsoftware Daten verschlüsselt und Lösegeld fordert. Das CEO-Fraud mit angeblichen E-Mails vom Chef kam auf acht Prozent. (–5/lgn/16-3-20.)

5. Oppositionspolitiker Gantz soll Regierung in Israel bilden
Israels Präsident Reuven Rivlin will den Oppositionspolitiker Benny Gantz mit der Regierungsbildung beauftragen. Der frühere Armeechef werde an diesem Montag den Auftrag dazu erhalten, kündigte die israelische Präsidentschaft an. Die rechtskonservative Likud-Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hatte zwar bei der Parlamentswahl am 2. März die Nase vorn. Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß bekam jetzt aber von den im Parlament vertretenen Parteien mehr Empfehlungen für die Regierungsbildung. (–5/lgn/16-3-20.)

6. Historisch niedrige Beteiligung bei Kommunalwahlen in Frankreich
Die vom Coronavirus überschattete erste Runde der Kommunalwahlen in Frankreich ist laut ersten Schätzungen mit einem Rekordtief bei der Wahlbeteiligung zu Ende gegangen. Nach Berechnungen des Instituts Ipsos-Steria sind rund 55 Prozent der Bürgerinnen und Bürger nicht zur Wahl gegangen. Obwohl das öffentliche Leben weitgehend stillsteht, waren fast 48 Millionen Menschen aufgerufen, die Wahllokale aufzusuchen. An der Entscheidung, die Wahl trotz der Ausbreitung des Coronavirus stattfinden zu lassen, gab es massive Kritik. (–5/lgn/16-3-20.)

7. Spanischer König streicht seinem Vater Zahlungen des Palasts
Der spanische König Felipe VI. ist auf strikte Distanz zu seinem skandalumrankten Vater Juan Carlos gegangen. Felipe strich seinem Vater Zahlungen durch das Königshaus über mehr als 194.000 Euro im Jahr. Auch verzichtete Felipe VI. auf alle Erbschaftsansprüche gegenüber seinem Vater. Die Entscheidungen des Königs folgten auf Medienberichte über mutmaßliche Geldflüsse aus Saudi-Arabien an Juan Carlos. (–5/lgn/16-3-20.)
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