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venerdì 8 maggio 2020

lgn49: Montag, 11. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  4850.
Montag, 11. Mai 2020
49./lgn/11-5-20.
Indici+Et.: Syrien 1; Boris Johnson 2; Corona-Proteste 3; Corona-Schutzmaßnahmen 4; Mike Pence 5; Polen 6.

Nachrichten von Montag, 11.05.2020

1. Bericht über gezielte Angriffe auf Kliniken und Schulen in Syrien
Syrische und verbündete russische Truppen haben laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International gezielt Krankenhäuser und Schulen in Syrien angegriffen. Zwischen Mai 2019 und Februar 2020 hätten die Streitkräfte im Nordwesten des Bürgerkriegslandes mindestens 18 solcher Angriffe verübt. Der 40 Seiten lange Bericht von Amnesty International stützt sich auf Interviews mit mehr als 70 Menschen, darunter Augenzeugen, Vertriebene, Ärzte, Lehrer, humanitäre Helfer und UN-Mitarbeiter. (49./lgn/11-5-20.)

2. Britischer Premier Johnson kündigt erste Lockerungen an
In Großbritannien hat Premierminister Boris Johnson erste Lockerungen der Schutzmaßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie angekündigt. Johnson sagte, ab Montag sollten jene Bürger, die nicht von zu Hause aus arbeiten könnten, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Ab Mittwoch dürften Menschen mit Angehörigen aus ihrem Hausstand - so oft sie wollten - wieder im Freien sein, wenn sie sich an die Abstandsregeln hielten. Frühestens am 1. Juni werde die Regierung aber entscheiden, ob auch Geschäfte nach und nach wieder öffnen und Grundschüler zurück in die Schulen könnten. (49./lgn/11-5-20.)

3. Politiker warnen vor Radikalisierung der Corona-Proteste
Nach bundesweiten Demonstrationen am Wochenende gegen die Corona-Restriktionen haben Vertreter verschiedener Parteien vor einer Vereinnahmung der Proteste durch Extremisten gewarnt. Man werde nicht zulassen, dass Extremisten die Corona-Krise als Plattform für ihre demokratiefeindliche Propaganda missbrauchten, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. SPD-Chefin Saskia Esken betonte, wer die Pandemie leugne und zum Verstoß gegen Schutzvorschriften aufrufe, nutze die Verunsicherung der Menschen "schamlos" aus. (49./lgn/11-5-20.)

4. Wirbel um Kritik an Corona-Schutzmaßnahmen aus dem Innenministerium
Das Bundesinnenministerium hat den Bericht eines Mitarbeiters zurückgewiesen, der die Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie massiv in Zweifel gezogen hat. Dies sei nur eine "Privatmeinung" gewesen, erklärte die Behörde. Es sei nicht akzeptabel, dass der Mitarbeiter sein Papier unter Nutzung des Briefkopfs des Ministeriums verbreitet habe. Presseberichten zufolge hatte der Mann sein etwa 80 Seiten umfassendes Schriftstück intern und extern verbreitet und darin im Zusammenhang mit der Pandemie von einem "Fehlalarm" gesprochen. (49./lgn/11-5-20.)

5. US-Vizepräsident Pence trotz Corona-Fall nicht in häuslicher Isolation
US-Vizepräsident Mike Pence begibt sich trotz der Infektion von Mitarbeitern mit dem Coronavirus nicht in Quarantäne. Pence sei negativ auf das Virus getestet worden und werde sich an diesem Montag ins Weiße Haus zur Arbeit begeben, teilte ein Sprecher des Vizepräsidenten mit. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Pence-Sprecherin Katie Miller sowie ein Diener des Vizepräsidenten positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

6. Wahl in Polen soll bald nachgeholt werden
n Polen muss der Sprecher des Unterhauses in den nächsten zwei Wochen ein neues Datum für die Präsidentenwahl bekanntgeben. Das teilte der Leiter der staatlichen Wahlkommission mit. Der Termin müsse innerhalb der nächsten 60 Tage nach der Bekanntgabe liegen, hieß es. Ursprünglich sollte die Präsidentenwahl am Sonntag über die Bühne gehen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Abstimmung mit einem juristischen Trick verschoben. (49./lgn/11-5-20.)

venerdì 10 aprile 2020

lgn32: Freitag, 24. April 2020.

B. Home. Lektion  3133.
Freitag, 24-4-2020.
32.32/lgn/24-4-28.
Indici+Et: Brasilien 1 - US 2 - EU 3 - Deutschland 4 - Groß Britannien 5 - Deutschland, Syrien 6 - 

Nachrichten von Freitag, 24.04.2020

1. Brasilien meldet mehr als 400 Corona-Tote in 24 Stunden
Brasilien hat erstmals mehr als 400 Todesfälle durch das Coronavirus innerhalb von 24 Stunden registriert. Laut dem Gesundheitsministerium starben zwischen Mittwoch und Donnerstag 407 Menschen. Das ist die höchste Zahl für diesen Zeitraum seit Beginn der COVID-19-Pandemie. Insgesamt sind in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 3313 Menschen an den Folgen der Krankeit gestorben. Fast 50.000 Infizierte wurden in dem größten Land Lateinamerikas inzwischen registriert; die tatsächlichen Zahlen dürften jedoch aufgrund fehlender Tests weitaus höher liegen. (32/lgn/24-4-28.)

2. US-Kongress bringt neues Rettungspaket auf den Weg
Ein weiteres US-Konjunkturpaket als Reaktion auf die Corona-Krise ist beschlossene Sache. Nach dem Senat verabschiedete das Repräsentantenhaus in Washington mit großer Mehrheit das 484 Milliarden Dollar Paket, auf das sich Republikaner und Demokraten nach tagelangen schwierigen Verhandlungen geeinigt hatten. Kleinere und mittlere Unternehmen, aber auch Krankenhäuser, sollen davon profitieren. Die Pandemie hat die US-Wirtschaft schwer getroffen. Mehr als 26 Millionen Menschen verloren ihren Job. In Verbindung mit dem Coronavirus starben rund 48.000 Menschen, so viele wie in keinem anderen Land. (32/lgn/24-4-28.)

3. EU-Gipfel einigt sich auf Corona-Wiederaufbaufonds
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben auf ihrem Video-Gipfel zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise das bereits von den Finanzministern beschlossene Hilfspaket von mehr als 500 Milliarden Euro gebilligt. Das Geld soll Kurzarbeitern, Unternehmen und besonders verschuldeten Staaten zugute kommen. Das Geld soll ab Juni bereitstehen. Außerdem streben die EU-Staaten einen Wiederaufbaufonds an, um Europas Wirtschaft nach dem Ende der Corona-Pandemie aus der Rezession zu holen. Die EU-Kommission werde beauftragt, den Finanzbedarf zu ermitteln. Im Gespräch sind eine bis 1,5 Billionen Euro. (32/lgn/24-4-28.)

4. Corona-Krise bringt Lufthansa in Not
Für das erste Quartal meldet Europas größte Fluggesellschaft einen operativen Verlust von 1,2 Milliarden Euro. Für das laufende zweite Quartal wird ein noch größeres Minus erwartet. Die Lufthansa rechnet nach eigenen Angaben nicht mehr damit, sich am Kapitalmarkt selbst ausreichend mit Geld versorgen zu können. Laut Insidern steckt der Konzern "in intensiven Verhandlungen" mit den Regierungen der Airline-Heimatländer Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien. Es gehe wohl darum, dass für die Lufthansa ein staatliches Hilfspaket von bis zu zehn Milliarden Euro geschnürt werde.  (32/lgn/24-4-28.)

5. Rolling Stones veröffentlichen neuen Song passend zur Corona-Krise
Die Rolling Stones haben einen Song mit dem düsteren Titel "Living in a Ghost Town" veröffentlicht. Es ist die erste Single der britischen Rockband seit acht Jahren. Geschrieben wurde das Stück laut Frontmann Mick Jagger bereits vor einem Jahr. Doch jetzt habe die Band mit Blick auf die Corona-Krise gedacht, das Musikstück passe in die heutige Zeit. Der Song handele davon, "an einem Ort zu sein, der voller Leben war, aber jetzt sozusagen ohne Leben ist", sagte Jagger im Gespräch mit "Apple Music". Es gehe um Chaos und Zerstörung und der scheinbar unendlichen Einsamkeit der Isolation. (32/lgn/24-4-28.)

6. Justizministerin nennt Strafprozess zu Folter in Syrien "historisch"
Das Bundesjustizministerium und Menschenrechtsorganisationen haben den vor dem Oberlandesgericht Koblenz begonnenen Prozess gegen zwei Ex-Funktionäre des Assad-Regimes als beispiellos bezeichnet. Ministerin Christine Lambrecht sagte, der Strafprozess sei ein Signal der Hoffnung und der Gerechtigkeit für die Opfer. Amnesty International sprach von einem historischen Verfahren für Deutschland. Es sei zudem ein wichtiger Schritt hin zur Gerechtigkeit für die Zehntausenden von Menschen, die in den Gefängnissen und Haftanstalten der syrischen Regierung inhaftiert, gefoltert und getötet worden seien. (32/lgn/24-4-28.)

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lgn31: Donnestag, 23. April 2020.

B. Home. Lektion  3032.
Donnerstag, 23-4-2020.
31./lgn/23-4-28.
Indici+Et: Syrien, Koblenz 1 - UN  2 - Deutschland  3 -  Spanien 4 - US 5 - Nordkorea 6 - 

Nachrichten von Donnerstag, 23.04.2020


1. Weltweit erster Prozess gegen Assad-Handlanger
Vor dem Oberlandesgericht in Koblenz beginnt an diesem Donnerstag der weltweit erste Prozess gegen mutmaßliche Handlanger des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Die Anklage wirft dem Hauptverdächtigen Anwar R. unter anderem 58-fachen Mord vor. Eyad A. muss sich wegen Beihilfe verantworten. R. war nach Überzeugung der Anklage der militärische Chef des Al-Khatib-Gefängnisses in Damaskus. Unter seiner Befehlsgewalt sollen zwischen 2011 und 2012 mindestens 4000 Häftlinge mit Schlägen, Tritten und Elektroschocks gefoltert worden sein. Mindestens 58 Menschen sollen dabei gestorben sein. (31/lgn/23-4-28.)

2. UN warnen vor Missbrauch von Pandemie-Maßnahmen
Die Vereinten Nationen warnen davor, den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie für anti-demokratische Repressalien zu missbrauchen. In manchen Gesellschaften würden Hassreden zunehmen, Minderheiten würden zum Ziel von Aggressionen, das Risiko überzogener Restriktionen steige, beklagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Besonders bedroht seien Flüchtlinge, Migranten und Vertriebene. Mehr als 131 Staaten hätten ihre Grenzen geschlossen, nur 30 würden weiterhin Asylbewerber akzeptieren. (31/lgn/23-4-28.)

3. 215 weitere Corona-Todesfälle in Deutschland
In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infizierten um 2352 auf 148.046 gestiegen. Zudem seien weitere 215 Todesfälle registriert worden, teilte das Robert-Koch-Institut mit. Damit seien insgesamt 5094 Menschen COVID-19 erlegen. Der Koalitionsausschuss verständigte sich auf weitere Maßnahmen zur Unterstützung der Bürger. So soll das Kurzarbeitergeld schrittweise auf bis zu 87 Prozent angehoben werden. Zudem wird die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie auf sieben Prozent gesenkt. Schulen und Schüler sollen mit bis zu 500 Millionen Euro beim digitalen Unterricht zu Hause unterstützt werden. (31/lgn/23-4-28.)

4. Spanien bleibt bis mindestens 9. Mai im Corona-Notstand
Das spanische Parlament hat dem von Regierungschef Pedro Sánchez vorgelegten Plan zur dritten Verlängerung des Notstandes zur Bekämpfung der Corona-Krise bis 9. Mai zugestimmt. Allerdings votierten die rechtspopulistische Vox-Partei sowie katalanische Separatisten gegen die Vorlage. Bei der vorangegangenen Parlamentsdebatte stellte der Sozialdemokrat Sánchez eine "langsame und schrittweise" Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen ab Mitte Mai in Aussicht. Mit mehr als 21.700 Toten und fast 210.000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder. (31/lgn/23-4-28.)

5. Trump wiederholt Drohung gegen den Iran
US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung wiederholt, dass die US-Marine iranische Patrouillenboote zerstören werde, falls diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. Die USA würden sich unter seiner Führung Provokationen Irans wie jüngst im Persischen Golf nicht gefallen lassen, sagte Trump im Weißen Haus. Zuvor hatte er seine Drohung bereits über Twitter verbreitet. Nach US-Angaben hatten Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden vergangene Woche US-Schiffe in internationalen Gewässern provoziert. Warnungen der US-Marine hätten die Iraner rund eine Stunde lang ignoriert. (31/lgn/23-4-28.)

6. Nordkoreas Kim hat laut US-Militär Kontrolle in seinem Land
Die Spekulationen über den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un blühen, da sich der 36-Jährige seit Tagen nicht öffentlich gezeigt hat. Laut Aussage des stellvertretenden US-Generalstabschefs John Hyten geht das amerikanische Militär aber davon aus, dass Kim sein Land trotz Berichten über angebliche gesundheitliche Probleme weiterhin führt. Es gebe keinen Grund, von einem anderen Szenario auszugehen. Er habe keine geheimdienstlichen Erkenntnisse, um die Berichte über Kims kritischen Gesundheitszustand zu bestätigen oder zurückzuweisen, sagte Hyten weiter vor Journalisten. (31/lgn/23-4-28.)

lgn29: Dienstag, 21. April 2020.

B. Home. Lektion  2830.
Dienstag, 21-4-2020.
29./lgn/21-4-20.
Indici+Et: China, Saudi-Arabien, Ägypten. Pressefreiheit 1 - AI, China  2 - Syrien, Israel  3 -  US 4 - Deutschland 5 - Deutschland 6 - 

Nachrichten von Dienstag, 21.02.2020 – 

1. Die Pressefreiheit steht weltweit unter Druck
Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" sieht die weltweite Pressefreiheit immer mehr unter Druck. Autoritäre Regime, repressive Gesetze und populistische Stimmungsmache trügen dazu bei, dass Journalisten nur unter großen Risiken unabhängig berichten könnten, hieß es bei der Veröffentlichung der Rangliste der Pressefreiheit 2020. Die Auswirkungen der chinesischen Nachrichtenkontrolle habe in der Corona-Krise die ganze Welt zu spüren bekommen. In China, Saudi-Arabien und Ägypten säßen weltweit die meisten Medienschaffenden im Gefängnis, berichtet die Journalistenorganisation. (29./lgn/21-4-20.)

2. Zahl der bekannten Hinrichtungen weltweit gesunken
Die Zahl der dokumentierten Hinrichtungen weltweit ist 2019 auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Nach der Jahresstatistik der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wurde die Todesstrafe in 20 Ländern insgesamt mindestens 657 Mal vollstreckt. Das ist ein Rückgang von fünf Prozent im Vergleich zu 2018. Allerdings weisen die Menschenrechtler auf eine riesige Dunkelziffer hin: In China, dem Land mit den meisten vollstreckten Todesurteilen, fallen Hinrichtungen unter staatliche Geheimhaltung, sodass eine genaue Dokumentation nicht möglich ist. (29./lgn/21-4-20.)

3. Syrien schießt israelische Raketen über Palmyra ab
Die syrische Luftwaffe hat mehrere israelische Raketen über der antiken Stadt Palmyra abgefangen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Nach Angaben der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte der israelische Angriff iranische Milizen in der Wüste zum Ziel. Der Vorfall ereignete sich wenige Stunden nach einem Treffen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad mit dem iranischen Außenminister Dschawad Sarif in Damaskus. Dort berieten die engen Verbündeten über die Entwicklungen in der Region angesichts der Coronavirus-Pandemie. (29./lgn/21-4-20.)

4. US-Präsident Trump will Ölreserven mit Billig-Öl aufstocken
US-Präsident Donald Trump will den dramatischen Absturz des Erdölpreises dafür nutzen, die strategischen Ölreserven seines Landes aufzustocken. Seine Regierung wolle die Reserven um bis zu 75 Millionen Barrel erhöhen, sagte Trump. Der Preis der US-Referenzsorte WTI war am Montag an der New Yorker Börse erstmals in seiner Geschichte tief ins Negative gerutscht, erholte sich im Anschluss aber wieder. Hauptursache des Preisverfalls sind die weggebrochene Nachfrage in der Corona-Krise durch die drastische Abnahme der globalen wirtschaftlichen Aktivitäten sowie des Straßen- und Luftverkehrs. (29./lgn/21-4-20.)

5. Unionsparteien gewinnen Zuspruch in Corona-Krise - SPD verliert
Die Deutschen beurteilen die Parteien der Großen Koalition in der Corona-Krise sehr unterschiedlich. CDU und CSU gewinnen im aktuellen INSA-Meinungstrend für die "Bild"-Zeitung mit 38,5 Prozent Zustimmung einen Prozentpunkt hinzu, die SPD verliert einen Prozentpunkt und liegt bei 15 Prozent. Dass die wirtschaftlichen Sorgen inzwischen die gesundheitlichen übertreffen, nutze den Unionsparteien und schade der SPD, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. Die anderen Parteien halten ihre Werte: Bündnis90/Grüne stehen bei 16 Prozent, die AfD bei 10,5 Prozent, die FDP bleibt bei 7 und die Linke bei 7,5 Prozent. (29./lgn/21-4-20.)

6. SAP trennt sich von Co-Chefin Jennifer Morgan
Europas größter Softwarehersteller SAP und seine bisherige Co-Chefin Jennifer Morgan gehen künftig getrennte Wege. Die 48-Jährige habe sich mit dem Aufsichtsrat einvernehmlich darauf verständigt, das Unternehmen zum 30. April zu verlassen, teilte SAP in Walldorf mit. Ihr Co-CEO und Vorstandsmitglied Christian Klein werde das Unternehmen künftig alleine führen. Als Grund nannte SAP die aktuelle Situation, die eine klare Führungsstruktur verlange. Das wertvollste deutsche börsennotierte Unternehmen steht derzeit unter Druck, weil viele Kunden wegen der Corona-Krise offenbar am IT-Budget sparen. (29./lgn/21-4-20.)

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venerdì 27 marzo 2020

lgn-4: Dienstag, 17. März 2020

B.  Home. Glossar–5. ↔ –3.
Dienstag, 17. März 2020
–4./lgn/17-3-20.
Indici: Arizona: –4/4,  Deutschland: –4/5, Erdogan: –4/5, EU-Staaten: –4/1, –4/3,  Florida: –4/4, Frauen: –4/6,  Flüchtlinge: –4/5, Georgia: –4/4, Illinois: –4/4, Joe Biden: –4/4, Louisiana: –4/4, Macron: –4/5, Mario Centeno: –4/3, Merkel: –4/5, Mike DeWine: –4/4,  Ohio: –4/4,  Syrien: –4/5, Syrien-Krieg: –4/5,  US: –4/2,  US-Aktienmäkten: –4/2,  Trump: –4/2, Wall Street: –4/2

Nachrichten von Dienstag, 17.03.2020 –

1. EU-Staaten beraten über Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union wollen an diesem Dienstag über einen 30-tägigen Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger wegen der Coronavirus-Pandemie entscheiden. Die Beratungen erfolgen in Form einer Video-Konferenz. Mehrere der 27 Mitgliedstaaten haben bereits ihre Grenzen zu den Nachbarn ganz oder teilweise geschlossen. In der Nacht verfügte Griechenland eine 14-tägige Quarantäne für alle ins Land einreisenden Menschen. Deutschland kontrolliert seit gestern an den Grenzen die Einreise aus Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Österreich und der Schweiz. (–4/lgn/17-3-20.)

2. Ein neuer "Schwarzer Montag" an der Wall Street
Erneute Panikreaktionen haben den US-Aktienmärkten die schlimmsten Verluste seit dem "schwarzen Montag" im Jahr 1987 eingebrockt. Der Dow Jones Industrial schloss am Montagabend mit einem Verlust von fast 3000 Punkten oder 13 Prozent bei 20.188 Zählern. Nun liegt der Leitindex wieder unter dem Niveau vom Juni 2017. Die Zinssenkung der US-Notenbank Fed ist weitgehend wirkungslos verpufft. US-Präsident Donald Trump hält inzwischen eine Rezession für möglich. (–4/lgn/17-3-20.)

3. Europa will Wirtschaftskrise mit allen Mitteln bekämpfen
Die EU-Staaten wollen sich mit allen verfügbaren Mitteln gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie stemmen. Man werde Bürger und Währung unter allen Umständen schützen, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno nach einer Videokonferenz der 27 EU-Finanzminister. Es gehe darum, alles zu tun, was notwendig ist, um das Vertrauen wiederherzustellen. Schon jetzt haben die Staaten der Eurozone mehr als eine Billion Euro an Wirtschaftshilfen in Aussicht gestellt - das entspricht etwa zehn Prozent der gemeinsamen Wirtschaftskraft. (–4/lgn/17-3-20.)

4. Im US-Bundesstaat Ohio ist die Präsidentschaftsvorwahl wegen Corona verschoben
In den USA ist die Präsidentschaftsvorwahl der Demokraten nun auch im Bundesstaat Ohio wegen des Coronavirus verschoben worden. Dies gab Gouverneur Mike DeWine per Twitter bekannt. Er nannte den 2. Juni als neuen Termin. Eigentlich sollte die Abstimmung an diesem Dienstag stattfinden, ebenso in Georgia und Louisiana. Dort waren die Vorwahlen bereits vor einigen Tagen verschoben worden. In den Bundesstaaten Arizona, Florida, und Illinois wird dagegen wie geplant gewählt. Favorit ist der frühere Vizepräsident Joe Biden. (–4/lgn/17-3-2.)

5. Merkel, Erdogan und Macron sprechen über Syrien-Krieg
Bundeskanzlerin Angela Merkel will an diesem Dienstag mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron per Video über den Syrien-Konflikt und seine Folgen beraten. Dabei dürfte es vor allem um die Lage der Flüchtlinge an der türkisch-griechischen Grenze gehen. Die drei wollten sich ursprünglich in Istanbul treffen, wegen der Corona-Krise wurde das Treffen aber in eine Videokonferenz umgewandelt. (–4/lgn/17-3-20.)

6. Equal Pay Day: Frauen verdienen nur halb so viel
In ihrem gesamten Erwerbsleben verdienen Frauen in Deutschland nur etwa halb so viel wie Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichte Untersuchung. In Westdeutschland liege das erwartete Lebenserwerbseinkommen im Schnitt bei rund 830.000 Euro für Frauen, Männer kommen auf durchschnittlich etwa anderthalb Millionen Euro. In Ostdeutschland sei von rund 660.000 Euro für Frauen und knapp 1,1 Millionen Euro für Männer auszugehen. Die Studie wurde zum internationalen "Tag für gleiche Bezahlung" veröffentlicht. (–4/lgn/17-3-20.)

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