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venerdì 10 aprile 2020

lgn25: Freitag, 17. April 2020.

B. Home. Lektion  2426.
Freitag, 17-4-2020.
25./lgn/17-4-20.
Indici+Et: China 1 - Wuhan 2 - US 3 - IWF, Pakistan 4 - Brasilien 5 - Deutschland 6 - Jemen 7 -

Nachrichten von Freitag, 17.04.2020

1. Chinas Wirtschaft bricht massiv ein
Als Folge der Corona-Pandemie ist Chinas Wirtschaftsleistung erstmals seit Jahrzehnten gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt sank im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent, wie die nationale Statistikbehörde in Peking mitteilte. Es ist der erste negative Wert, seitdem die Volksrepublik 1992 begann, Quartalszahlen zu erfassen. Noch im vergangenen Jahr war die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt um 6,1 Prozent gewachsen. Strenge Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Erregers hatten die Wirtschaft zeitweilig zum Stillstand gebracht. (25/lgn/17-4-20.)

2. Chinesisches Wuhan korrigiert Zahl zu Corona-Toten nach oben
Die chinesische Metropole Wuhan hat überraschend die Zahl ihrer Corona-Toten um rund 50 Prozent nach oben korrigiert. Wie die Behörden berichteten, sind in der zentralchinesischen Stadt weitere 1290 Menschen in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Toten in Wuhan auf 3896. Bislang waren nur 2579 Toten berichtet worden. Die landesweite Gesamtzahl von bisher 3342 Toten in China wurde zunächst noch nicht offiziell korrigiert, dürfte sich damit aber auf mehr als 4600 erhöhen. (25/lgn/17-4-20.)

3. Trump plant dreistufige Lockerung der Corona-Maßnahmen in den USA
Mit einem dreistufigen Plan will US-Präsident Donald Trump sein Land auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft teilweise wieder öffnen. Einen genauen Zeitplan beinhalten die Richtlinien jedoch nicht. Voraussetzung soll vielmehr sein, dass in den einzelnen Bundesstaaten die Zahl der Coranavirus-Infektionen über einen Zeitraum von 14 Tagen abgenommen haben muss. Erst dann könnten die ersten Lockerungen durchgeführt werden, die beispielsweise eine Öffnung von Restaurants, Kinos oder Kirchen vorsehen, sofern diese den Sicherheitsabstand zwischen Besuchern gewährleisten können. (25/lgn/17-4-20.)

4. IWF gewährt Pakistan Corona-Hilfe
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Internationale Währungsfonds (IWF) Pakistan einen Notkredit in Höhe von knapp 1,4 Milliarden US-Dollar gewährt. Wie der IWF in Washington mitteilte, hat der Ausbruch von COVID-19 erhebliche Auswirkungen auf die pakistanische Wirtschaft. Mit der Finanzhilfe könne das Land mehr Geld für Gesundheit ausgeben und auch Geberländer der Entwicklungshilfe entlasten. Die pakistanische Wirtschaft leidet unter hohen Haushaltsdefiziten, einer zweistelligen Inflationsrate sowie niedrigen Steuereinnahmen. Premierminister Imran Khan hatte Ende März bereits ein nationales Finanzpaket von 1,2 Billionen pakistanischen Rupien (rund 6,6 Milliarden Euro) angekündigt. (25/lgn/17-4-20.)

5. Brasiliens Präsident entlässt Gesundheitsminister nach Streit um Anti-Corona-Strategie
In Brasilien muss Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandette mitten in der Corona-Krise seinen Hut nehmen. Vorausgegangen war ein mehrwöchiger Streit mit Staatspräsident Jair Bolsonaro um die richtige Strategie zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. Während Bolsonaro die Gefahren einer Verbreitung lange verharmlost hatte und von einer "Hysterie" sprach, forderte Mandetta ein aggressiveres Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie. Sein Nachfolger wird der Onkologe Nelson Teich. Laut Bolsonaro sei mit dem neuen Minister abgesprochen worden, die lokal verhängten Quarantänemaßnahmen zu beenden. (25/lgn/17-4-20.)

6. Deutschland stellt sich in Corona-Krise hinter WHO
Nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Weltgesundheitsorganisation hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel klar hinter die UN-Behörde gestellt. Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert soll Merkel bei einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen betont haben, dass die Pandemie nur mit einer starken und koordinierten internationalen Antwort besiegt werden könne. Trump hatte der Weltgesundheitsorganisation am Dienstag Missmanagement vorgeworfen und die US-Beitragszahlungen gestoppt. (25/lgn/17-4-20.)

7. Chance auf dauerhafte Waffenruhe im Jemen steigt
Die Verhandlungen über einen anhaltenden landesweiten Waffenstillstand und humanitäre Hilfsprojekte im Jemen machen nach Angaben der Vereinten Nationen große Fortschritte. Angesichts des ersten Falls einer Coronavirus-Infektion in dem Bürgerkriegsland unterstützen offenbar sowohl die jemenitische Regierung als auch die Huthi-Rebellen eine dauerhafte Waffenruhe grundsätzlich. "Wir erwarten, dass sie die Abkommen in naher Zukunft vereinbaren und formell annehmen", erklärte UN-Vermittler Martin Griffiths. Seit Ende 2014 kamen bei dem Konflikt im Jemen schätzungsweise 112.000 Menschen ums Leben. (25/lgn/17-4-20.)

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lgn24: Donnerstag, 16. April 2020.

B. Home. Lektion  2325.
Donnerstag, 16-4-2020.
24. /lgn/16-4-20.
Indici+Et: Amnesty 1 - IWF 2 - Deutschland 3 - NATO 4 - Südkorea 5 - Israel 6 - 

Nachrichten von Donnerstag, 16.04.2020

1. Amnesty warnt vor Einschränkung der Menschenrechte in Corona-Krise
Amnesty International warnt vor zunehmenden Einschränkungen der Grundrechte in Europa im Zuge der Corona-Krise. Viele Maßnahmen im Kampf gegen das Virus seien zum Schutz der Gesundheit zwar notwendig, so die Menschenrechtsorganisation. Doch einige Regierungen nutzten die Pandemie zur Aushöhlung von Rechtsstaatlichkeit, Diskriminierung, Repression oder Zensur. Amnesty nennt als Beispiele Polen und die Türkei. In Ungarn nutze Ministerpräsident Viktor Orban die Krise als Vorwand, um sich unbegrenzte Macht zu verschaffen. (24/lgn/16-4-20.)

2. Pandemie bringt Asiens Wachstum zum Stillstand
Asiens Wirtschaft wird in diesem Jahr laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum ersten Mal seit 60 Jahren infolge der Corona-Pandemie nicht wachsen. Das Virus fordere einen "beispiellosen Tribut" an den Dienstleistungssektor der Region und die wichtigsten Exportziele, teilte der IWF mit. Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Region würden schwerwiegend, flächendeckend und beispiellos sein.  (24/lgn/16-4-20.)

3. Deutschland verlängert Kontaktbeschränkungen bis Mai
Die Menschen in Deutschland müssen noch mindestens bis zum 3. Mai mit den strengen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie leben. Das vereinbarten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer. Zugleich beschlossen sie vorsichtige Lockerungen. Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 800 Quadratmetern dürfen unter Auflagen ab Montag wieder öffnen. Der Schulbetrieb soll ab dem 4. Mai schrittweise wieder starten. Großveranstaltungen bleiben dagegen bis Ende August untersagt. Auf eine generelle Maskenpflicht konnte sich die Spitzenrunde nicht einigen. (24/lgn/16-4-20.)

4. Corona bringt negative Folgen für die Sicherheit der NATO-Staaten
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt vor langfristigen Folgen der Corona-Pandemie für die Sicherheit der NATO-Partner. Sorge bereite ihm vor allem der mögliche Verkauf sicherheitsrelevanter Unternehmen in der sich anbahnenden Rezession, sagte Stoltenberg nach einer Videokonferenz der Verteidigungsminister des Militärbündnisses. Der zu erwartende wirtschaftliche Einbruch könnte bei schwächeren NATO-Mitgliedern dazu führen, dass Drittstaaten wie China versuchten, in NATO-Staaten sicherheitsrelevante Unternehmen, etwa im Telekommunikationsbereich, aufzukaufen.

5. Südkoreas Regierungspartei mit klarem Sieg
Bei der Parlamentswahl in Südkorea haben die Wähler der Regierungspartei von Staatschef Moon Jae In zu einem klaren Sieg verholfen. Die sozialliberale Demokratische Partei Koreas (Minjoo) kommt nach Auszählung fast aller Stimmen auf 163 Mandate, ihr kleiner Koalitionspartner, die Gemeinsame Bürgerpartei, auf 17 Mandate. Das Regierungslager sicherte sich damit 180 der 300 Sitze in der Nationalversammlung und damit eine komfortable Drei-Fünftel-Mehrheit, wie die Agentur Yonhap berichtete. Das Ergebnis ist auch ein deutliches Ja der Südkoreaner für die Regierungs-Strategie in der Corona-Krise. (24/lgn/16-4-20.)

6. Noch immer keine neue Regierung für Israel
Nach 16 Monaten Übergangsregierung, drei Parlamentswahlen und monatelangem Machtgerangel haben die Israelis noch immer keine Aussicht auf eine stabile Regierung. Der geschäftsführende Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein Widersacher Benny Gantz scheiterten erneut mit dem Versuch zur Bildung einer Nationalen Einheitsregierung. Präsident Reuven Rivlin hatte die Frist zur Regierungsbildung zuletzt noch einmal verlängert, um 48 Stunden bis Mittwoch 24 Uhr Ortszeit. Der Oppositionspolitiker Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß war von Rivlin im März mit der Regierungsbildung beauftragt worden. (24/lgn/16-4-20.)

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