Visualizzazione post con etichetta Brasilien. Mostra tutti i post
Visualizzazione post con etichetta Brasilien. Mostra tutti i post

venerdì 8 maggio 2020

lgn54: Samstag, 16. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  5355.
Samstag, 16. Mai 2020
54./lgn/16-5-20.
Indici+Et.: Europa 1; Deutschland 2; US-Demokraten 3; Brasilien 4; Trump 5; AfD 6.

Nachrichten von Samstag, 16.05.2020 –

1. Grenzen in Europa werden wieder durchlässiger
Deutschland, Österreich, die Schweiz und Frankreich haben die wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen für den Grenzübertritt für bestimmte Personengruppen gelockert. Reisende dürfen seit Mitternacht aus geschäftlichen Gründen und für Familienbesuche wieder in die Nachbarländer. Gleiches gilt für Besitzer selbst genutzter Liegenschaften sowie von Landwirtschaft oder Forstflächen. Erlaubt ist auch die Einreise für Studium oder Berufsausbildung. Es soll weiterhin Kontrollen geben, aber nur noch stichprobenartig. Eine Einreise aus touristischen Gründen ist weiterhin nicht gestattet. (54./lgn/16-5-20.)

2. Kanzleramtschef lehnt Pflichtimpfung gegen Coronavirus ab
In Deutschland soll es keine Impfpflicht gegen SARS-CoV-2 geben. Das sagte Kanzleramtschef Helge Braun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Wenn es einen Impfstoff gebe, könne jeder sich freiwillig impfen lassen. Wer das nicht wolle, müsse das Risiko einer Infektion selbst tragen. Der CDU-Politiker äußerte die Hoffnung, dass es zwischen Anfang und Mitte nächsten Jahres einen Impfstoff für die breite Bevölkerung geben wird. Wenn sich dann möglichst viele Menschen immunisieren ließen, würde es keine Beschränkungen mehr geben, und Deutschland könne zum normalen Leben zurückkehren. (54./lgn/16-5-20.)

3. US-Demokraten stimmen im Repräsentantenhaus für Coronahilfe
Mit ihrer Mehrheit im US-Repräsentantenhaus haben die Demokraten ein weiteres massives Konjunkturpaket beschlossen. Es sieht vor, mindestens drei Billionen US-Dollar - umgerechnet 2,8 Billionen Euro - etwa für den Ausbau von Sozialprogrammen, die Gesundheitsversorgung sowie Hilfen für Bundesstaaten und Kommunen bereitzustellen. Die nötige Unterstützung für die Pläne im US-Senat, in dem die Republikaner von Präsident Donald Trump die Mehrheit haben, ist nicht absehbar. Selbst im Fall einer Zustimmung im Senat dürfte Trump sein Veto einlegen. (54./lgn/16-5-20.)

4. Wieder Ministerrücktritt in Brasilien im Streit um Corona
Brasiliens ultrarechter Staatschef Jair Bolsonaro hat in der Corona-Krise bereits seinen zweiten Gesundheitsminister verschlissen: Nelson Teich reichte nach weniger als einem Monat seinen Rücktritt ein. Zuletzt war es bei zahlreichen Maßnahmen gegen die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus in Brasilien zu Spannungen zwischen dem gelernten Mediziner und dem Präsidenten gekommen. Der Onkologe Teich stemmte sich gegen den umstrittenen Einsatz des Malariamittels Chloroquin gegen COVID-19, aber auch dagegen, dass Bolsonaro Schönheitssalons und Fitnessstudios zu systemrelevanten Betrieben erklärte. (54./lgn/16-5-20.)

5. Trump kündigt "Super-Duper-Rakete" an
Russlands Militär hat Ende 2019 eine neue Hyperschallrakete in Dienst genommen. Der US-Präsident will nun dagegenhalten. Die neue Rakete solle 17 Mal schneller fliegen als bislang im US-Arsenal vorhandene Raketen, sagte Donald Trump. Damit wäre sie drei Mal so schnell wie die schnellsten Raketen anderer Staaten wie Russland oder China. Er nenne sie die "Super-Duper-Rakete". Das Weltall werde sowohl hinsichtlich Verteidigung und Angriff als auch bei vielen anderen Dingen die Zukunft sein. Und nach dem, was er höre, seien die USA bereits führend im Weltraum. (54./lgn/16-5-20.)

6. Bundesvorstand der AfD schließt Andreas Kalbitz aus der Partei aus
Der Brandenburger Landes- und Fraktionschef Andreas Kalbitz ist nicht mehr Mitglied der rechtspopulistischen Partei AfD. Der Bundesvorstand beschloss, seine Mitgliedschaft für nichtig zu erklären. Grund sind frühere Kontakte im rechtsextremen Milieu. Aus Parteikreisen verlautete, Kalbitz habe die Mitgliedschaft in der "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ) und bei den Republikanern 1993 und 1994 verschwiegen. Wer Mitglied der HDJ war, darf nicht in die AfD eintreten. Kalbitz ist neben dem Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke der bekannteste Vertreter der rechtsnationalen Strömung der Partei. (54./lgn/16-5-20.)

venerdì 10 aprile 2020

lgn42: Montag, 4. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4143.
Montag, 4. Mai 2020.
42./lgn/4-5-20.
Indici+Et.: Italien 1 - Sachsen-Anhalt  2 - Gerd Müller  3 -  Trump 4 - Griechenland 5 - Bolsonaro, Brasilien 6 - Venezuela -

Nachrichten von Montag, 04.05.2020 –

1. Italien lockert nach fast zwei Monaten Ausgangssperren
Nach Spanien beendet auch Italien schrittweise die seit fast zwei Monaten andauernde drastische Ausgangssperre. Ab diesem Montag dürfen rund 60 Millionen Menschen wieder zum Sport oder zum Spazierengehen nach draußen. Auch Verwandtenbesuche sind wieder erlaubt. Außerdem fahren Industrie und Bauwirtschaft ihre Produktion hoch. Allerdings dürfen die meisten Geschäfte immer noch nicht öffnen. Restaurants und Bars dürfen nur Liefer- oder Mitnehm-Service anbieten und bleiben bis Juni für Besuche weiter geschlossen. Teilweise unklare Kriterien sorgten allerdings im Vorfeld für Kritik. (42./lgn/4-5-20.)

2. Sachsen-Anhalt prescht bei Corona-Lockerungen vor
Wegen der positiven Entwicklung der Infektionszahlen führt das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt weitere Lockerungen der Kontaktbegrenzungen ein. Ab diesem Montag dürfen sich bis zu fünf Personen bei Einhaltung von Mindestabständen innerhalb und außerhalb geschlossener Räume auch dann treffen, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen. Zudem können die Bürger ab sofort ihre Wohnung ohne triftigen Grund verlassen. Sachsen-Anhalt hat bundesweit die wenigsten Infektionen pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch berät Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über mögliche Corona-Lockerungen. (42./lgn/4-5-20.)

3. Müller: Corona-Impfstoff muss für alle günstig zugänglich sein
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ruft die internationale Gemeinschaft auf, den künftigen Impfstoff gegen das Coronavirus weltweit günstig zur Verfügung zu stellen. Vor der Geber-Videokonferenz, die an diesem Montag in Brüssel stattfindet, sagte er, es müsse sichergestellt sein, dass ein Impfstoff überall auf der Welt und zu einem erschwinglichen Preis erhältlich sei. "Denn Corona besiegen wir nur weltweit, sonst kommt es in Wellen zurück", betonte der CSU-Politiker. Die Weltgesundheitsorganisation WHO müsse gestärkt und Forschungsverbünde müssten aufgebaut werden. (42./lgn/4-5-20.)

4. Trump hofft auf einen Impfstoff bis zum Jahresende
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump voraussichtlich bis Jahresende über einen Impfstoff gegen das Coronavirus verfügen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende des Jahres, bis Ende des Jahres einen Impfstoff haben", sagte Trump in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News. Zuletzt wurde vor allem auf fehlende Finanzmittel bei der Entwicklung eines solchen Mittels verwiesen. Auf einer - auf Initiative von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zustande gekommenen - Geberkonferenz wollen Regierungen, Pharmaunternehmen und private Stiftungen an diesem Montag neue Gelder für die Entwicklung eines Impfstoffes einsammeln. (42./lgn/4-5-20.)

5. Griechische Behörden holen Flüchtlinge wieder auf das Festland
Zum Schutz vor dem Coronavirus wollen die griechischen Behörden hunderte Flüchtlinge aus dem überfüllten Lager Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos auf das Festland bringen. Zwei Gruppen mit 142 und 250 "gefährdeten" Asylsuchenden sollten auf Fähren die Insel verlassen, teilte die Polizei mit. Es ist das erste Mal seit Beginn der landesweiten Ausgangsbeschränkungen in Griechenland am 23. März, dass die Behörden Bewohner des notorisch überbelegten Lagers wieder auf das Festland verlegen. (42./lgn/4-5-20.)

6. Bolsonaro-Anhänger in Brasilien rufen nach der Armee
In Brasilien sind erneut Regierungsanhänger auf die Straße gegangen und haben wieder ein Eingreifen der Streitkräfte gefordert. Die Proteste in der Hauptstadt Brasília richteten sich gegen den Kongress und das Oberste Gericht. Der auch wegen des Umgangs mit der Corona-Pandemie umstrittene Präsident Jair Bolsonaro sprach zu seinen Anhängern. Unterdessen hat die Zahl der Corona-Fälle in dem Land nach offiziellen Angaben die Schwelle von 100.000 überschritten. (42./lgn/4-5-20.)

7. Venezuela berichtet über Invasionsversuch von Söldnern
Bei einem angeblichen Invasionsversuch von Söldnern an der Küste von Venezuela sollen nach Angaben der dortigen Regierung acht Menschen getötet worden sein. Auch ein großes Arsenal an Waffen sei sichergestellt worden, sagte der Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello. Die Behörden machten Kolumbien und die USA für die Aktion verantwortlich. Die Angreifer sollen den Berichten zufolge in La Guira gelandet sein, 30 Kilometer von der Hauptstadt Caracas entfernt. (42./lgn/4-5-20.)

lgn36: Dienstag, 28. April 2020.

B. Home. Lektion  3537.
Dienstag, 28. April 2020.
36.36/lgn/28-4-28.
Indici +Et.: Deutschland 1 - Libyen  2 - Genf  3 -  Brasilien 4 - Frankreich 5 - EU 6 - Boeing 7 -

Nachrichten von Dienstag, 28.04.2020 – 

1. Corona-Ansteckungsrate in Deutschland steigt wieder
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet eine leicht gestiegene Ansteckungsrate für Deutschland. Die sogenannte Reproduktionsrate lag am Montag bei 1,0. Demnach steckt jeder Corona-Infizierte statistisch einen weiteren Menschen an. Das RKI und auch Kanzlerin Angela Merkel haben wiederholt betont, der Wert müsse dauerhaft unter eins liegen, damit die Epidemie eingedämmt wird. Anfang März lag die wichtige Kennziffer noch bei drei, und in den vergangenen Tagen bei 0,9 - jeweils mit einer gewissen Schwankungsbreite. Nach RKI-Schätzungen haben rund 114.000 Menschen in Deutschland die Infektion überstanden. (36/lgn/28-4-28.)

2. Libyscher General will Offensive auf Tripolis fortsetzen
Der libysche General Chalifa Haftar hat angekündigt, seine Offensive auf die Hauptstadt Tripolis fortzusetzen. Er verfüge über ein Mandat des Volkes, um Libyen zu regieren, sagte Haftar in seinem eigenen Fernsehsender, ohne zu erläutern, worauf sich dieses Mandat stützt. Der General kämpft gegen die von den Vereinten Nationen anerkannte Einheitsregierung des nordafrikanischen Landes. Bei einer internationalen Konferenz im Januar in Berlin waren Schritte zur Deeskalation in Libyen vereinbart worden. (36/lgn/28-4-28.)

3. Rekordzahl von Flüchtlingen im eigenen Land
So viele Menschen wie noch nie sind Vertriebene in ihren eigenen Ländern. Das geht aus dem Jahresbericht der in Genf ansässigen Beobachtungsstelle für intern Vertriebene hervor. Danach lebten 2019 fast 46 Millionen Menschen fernab ihrer Heimat. Drei Viertel der Betroffenen stammen nach Angaben der Organisation aus zehn Ländern; die meisten aus Syrien, Kolumbien, Kongo, Jemen und Afghanistan. Die Beobachtungsstelle geht davon aus, dass etwa 18 Millionen Kinder unter den Vertriebenen sind. Im Jahr davor wurde die Zahl aller Binnenflüchtlinge auf gut 41 Millionen beziffert. (36/lgn/28-4-28.)

4. Brasiliens Oberstes Gericht erlaubt Untersuchung gegen Bolsonaro
Das Oberste Gericht Brasiliens hat wegen des Verdachts politischer Einflussnahme auf die Bundespolizei die Eröffnung eines Verfahrens gegen Präsident Jair Bolsonaro genehmigt. Damit wurde einem Antrag des Generalstaatsanwalts vom vergangenen Freitag stattgegeben, wie aus einer Erklärung des Obersten Gerichts hervorgeht. Zuvor hatte der ehemalige brasilianische Justizminister Sergio Moro Bolsonaro schwere Vorwürfe gemacht und war am Freitag von seinem Posten zurückgetreten. Moro gilt als einer der bekanntesten Korruptionsermittler des Landes. (36/lgn/28-4-28.)

5. Pariser Polizisten sollen wegen Rassismus suspendiert werden
Weil sie einen Verdächtigen rassistisch beschimpft haben, sollen zwei Polizisten in Paris vom Dienst suspendiert werden. Die beiden Männer wurden dabei gefilmt, wie sie einen mutmaßlichen Dieb unter anderem als "bicot" bezeichneten, das ist ein französisches Schimpfwort für einen Araber. Innenminister Christophe Castaner erklärte daraufhin, Rassismus habe keinen Platz in der französischen Polizei. Der Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement leitete die Suspendierung der geständigen Beamten ein. (36/lgn/28-4-28.)

6. EU-Innenminister beraten über Grenzkontrollen
Die EU-Innenminister beraten heute über die Auswirkungen der Corona-Krise. In der Video-Konferenz soll es unter anderem um die Situation an den europäischen Binnen- sowie den Außengrenzen gehen. Seit Beginn der Krise haben viele Länder wieder Kontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengenraum eingeführt. Die Einreise von Ländern außerhalb der EU ist stark eingeschränkt. Auch über künftige Lockerungen der Kontrollen soll beraten werden. Zudem wollen die EU-Staaten über einen Leitfaden der EU-Kommission zum Asylrecht in der Corona-Krise diskutieren. Weiteres Thema ist der Gebrauch von Corona-Apps, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. (36/lgn/28-4-28.)

7. Boeing rechnet mit einer langen Leidenszeit
Der US-Luftfahrtriese Boeing rechnet nach dem Ende der Corona-Pandemie nicht mit einem schnellen Aufschwung. Die Krise werde die Branche um Jahre zurückwerfen, sagte Vorstandschef Dave Calhoun bei der jährlichen Hauptversammlung des Konzerns. Wegen der Pandemie konnte die Veranstaltung nur im Internet stattfinden. Calhoun sagte, es sei schwer einzuschätzen, wann sich die Situation stabilisieren werde. Der Luft- und Raumfahrtkonzern ist bereits wegen des Krisenjets 737 Max schwer angeschlagen und kämpft ums Überleben. (36/lgn/28-4-28.)

lgn32: Freitag, 24. April 2020.

B. Home. Lektion  3133.
Freitag, 24-4-2020.
32.32/lgn/24-4-28.
Indici+Et: Brasilien 1 - US 2 - EU 3 - Deutschland 4 - Groß Britannien 5 - Deutschland, Syrien 6 - 

Nachrichten von Freitag, 24.04.2020

1. Brasilien meldet mehr als 400 Corona-Tote in 24 Stunden
Brasilien hat erstmals mehr als 400 Todesfälle durch das Coronavirus innerhalb von 24 Stunden registriert. Laut dem Gesundheitsministerium starben zwischen Mittwoch und Donnerstag 407 Menschen. Das ist die höchste Zahl für diesen Zeitraum seit Beginn der COVID-19-Pandemie. Insgesamt sind in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 3313 Menschen an den Folgen der Krankeit gestorben. Fast 50.000 Infizierte wurden in dem größten Land Lateinamerikas inzwischen registriert; die tatsächlichen Zahlen dürften jedoch aufgrund fehlender Tests weitaus höher liegen. (32/lgn/24-4-28.)

2. US-Kongress bringt neues Rettungspaket auf den Weg
Ein weiteres US-Konjunkturpaket als Reaktion auf die Corona-Krise ist beschlossene Sache. Nach dem Senat verabschiedete das Repräsentantenhaus in Washington mit großer Mehrheit das 484 Milliarden Dollar Paket, auf das sich Republikaner und Demokraten nach tagelangen schwierigen Verhandlungen geeinigt hatten. Kleinere und mittlere Unternehmen, aber auch Krankenhäuser, sollen davon profitieren. Die Pandemie hat die US-Wirtschaft schwer getroffen. Mehr als 26 Millionen Menschen verloren ihren Job. In Verbindung mit dem Coronavirus starben rund 48.000 Menschen, so viele wie in keinem anderen Land. (32/lgn/24-4-28.)

3. EU-Gipfel einigt sich auf Corona-Wiederaufbaufonds
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben auf ihrem Video-Gipfel zur Bewältigung der Corona-Wirtschaftskrise das bereits von den Finanzministern beschlossene Hilfspaket von mehr als 500 Milliarden Euro gebilligt. Das Geld soll Kurzarbeitern, Unternehmen und besonders verschuldeten Staaten zugute kommen. Das Geld soll ab Juni bereitstehen. Außerdem streben die EU-Staaten einen Wiederaufbaufonds an, um Europas Wirtschaft nach dem Ende der Corona-Pandemie aus der Rezession zu holen. Die EU-Kommission werde beauftragt, den Finanzbedarf zu ermitteln. Im Gespräch sind eine bis 1,5 Billionen Euro. (32/lgn/24-4-28.)

4. Corona-Krise bringt Lufthansa in Not
Für das erste Quartal meldet Europas größte Fluggesellschaft einen operativen Verlust von 1,2 Milliarden Euro. Für das laufende zweite Quartal wird ein noch größeres Minus erwartet. Die Lufthansa rechnet nach eigenen Angaben nicht mehr damit, sich am Kapitalmarkt selbst ausreichend mit Geld versorgen zu können. Laut Insidern steckt der Konzern "in intensiven Verhandlungen" mit den Regierungen der Airline-Heimatländer Deutschland, Schweiz, Österreich und Belgien. Es gehe wohl darum, dass für die Lufthansa ein staatliches Hilfspaket von bis zu zehn Milliarden Euro geschnürt werde.  (32/lgn/24-4-28.)

5. Rolling Stones veröffentlichen neuen Song passend zur Corona-Krise
Die Rolling Stones haben einen Song mit dem düsteren Titel "Living in a Ghost Town" veröffentlicht. Es ist die erste Single der britischen Rockband seit acht Jahren. Geschrieben wurde das Stück laut Frontmann Mick Jagger bereits vor einem Jahr. Doch jetzt habe die Band mit Blick auf die Corona-Krise gedacht, das Musikstück passe in die heutige Zeit. Der Song handele davon, "an einem Ort zu sein, der voller Leben war, aber jetzt sozusagen ohne Leben ist", sagte Jagger im Gespräch mit "Apple Music". Es gehe um Chaos und Zerstörung und der scheinbar unendlichen Einsamkeit der Isolation. (32/lgn/24-4-28.)

6. Justizministerin nennt Strafprozess zu Folter in Syrien "historisch"
Das Bundesjustizministerium und Menschenrechtsorganisationen haben den vor dem Oberlandesgericht Koblenz begonnenen Prozess gegen zwei Ex-Funktionäre des Assad-Regimes als beispiellos bezeichnet. Ministerin Christine Lambrecht sagte, der Strafprozess sei ein Signal der Hoffnung und der Gerechtigkeit für die Opfer. Amnesty International sprach von einem historischen Verfahren für Deutschland. Es sei zudem ein wichtiger Schritt hin zur Gerechtigkeit für die Zehntausenden von Menschen, die in den Gefängnissen und Haftanstalten der syrischen Regierung inhaftiert, gefoltert und getötet worden seien. (32/lgn/24-4-28.)

Bottom. Top.↑

lgn28: Montag, 20. April 2020.

↓B. Home. Lektion  2729.
Montag, 20-4-2020.
28./lgn/20-4-20.
Indici: Deutschand 1 - US 2 - Brasilien 3 - Burkina Faso 4 - Deutschland 5 - Kanada 6 - 

Nachrichten von Montag, 20.04.2020

1. Einige Fachgeschäfte in Deutschland dürfen wieder öffnen
Nach wochenlangem Stillstand des öffentlichen Lebens werden in Deutschland die Corona-Auflagen etwas gelockert. Von diesem Montag an dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern sowie alle Auto- und Fahrradgeschäfte sowie Buchhandlungen wieder öffnen. Auch der Schulbetrieb soll allmählich wieder anlaufen. Das Robert-Koch-Institut bestätigte unterdessen insgesamt 141.672 Infektionen, das ist ein Plus von 1775 zum Vortag. Weitere 110 Todesfälle wurden gemeldet, damit sind bislang 4404 Menschen an COVID-19 gestorben. Genesen sind rund 91.500 Menschen. (28/lgn/20-4-28.)

2. Trump bestätigt große Nachfrage nach Waffen
Die Corona-Krise hat in den USA zu einer beispiellosen Nachfrage nach Schusswaffen geführt. Dies teilte Präsident Donald Trump in Washington mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Der US-Munitionshändler Ammo.com hatte für den Zeitraum von Mitte Februar bis Ende März ein Umsatzplus von 792 Prozent verglichen mit dem 40-tägigen Zeitraum davor gemeldet. Der Republikaner verurteilte zugleich schärfere Waffengesetze im Bundesstaat Virginia. Der dortige demokratische Gouverneur Ralph Northam wollte den Bürgern ihr in der Verfassung verankertes Recht auf Waffenbesitz streitig machen, so Trump. (28/lgn/20-4-28.)

3. Bolsonaro-Fans wollen Militärintervention
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat an einer Demonstration gegen von Provinzgouverneuren verhängte Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise teilgenommen. "Ihr müsst für eurer Land kämpfen", rief Bolsonaro seinen Anhängern zu, die sich vor dem Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Brasilia versammelt hatten. Die Demonstranten forderten auf Plakaten die Schließung des brasilianischen Parlaments sowie eine Intervention des Militärs an der Seite Bolsonaros. Er ist der Überzeugung, die durch das Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 sei lediglich eine "leichte Grippe". (28/lgn/20-4-28.)

4. Sicherheitskräfte in Burkina Faso sollen Gefangene getötet haben
Sicherheitskräfte in Burkina Faso sollen laut Menschenrechtlern 31 Gefangene getötet haben. Die Männer seien kurz nach ihrer Festnahme am 9. April während eines Anti-Terror-Einsatzes der Regierung in der Stadt Djibo hingerichtet worden, teilte Human Rights Watch (HRW) mit. Die Organisation sprach nach eigenen Angaben mit zwölf Menschen, die Augenzeugen der Festnahme und später der Beerdigung der Gefangenen gewesen seien. Die Opfer sollen dem halbnomadischen Volk der Fulbe angehört haben. HRW forderte die Behörden in Burkina Faso auf, das mögliche Kriegsverbrechen unparteiisch zu untersuchen. (28/lgn/20-4-28.)

5. Kramp-Karrenbauer möchte US-Kampfjets kaufen
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat bei der US-Regierung Interesse am Kauf von 45 Kampfjets vom Typ F18 des Herstellers Boeing angemeldet. Die Ministerin habe ihrem US-Kollegen Mark Esper per E-Mail mitgeteilt, die Bundeswehr beabsichtige, 30 "Super Hornet" und 15 "Growler"-Jets zu bestellen, berichtet das Magazin "Spiegel". Ziel sei, die überalterte Tornado-Flotte der Bundeswehr vom Jahr 2025 an zu ersetzen. Eine formale Entscheidung liegt noch nicht vor. (28/lgn/20-4-28.)

6. Blutbad in Nova Scotia schockt Kanada
Ein Mann in Kanada hat während eines Amoklaufs am Wochenende mindestens 16 Menschen erschossen. Die Opfer wurden an mehreren Tatorten in der Atlantik-Provinz Nova Scotia gefunden, wie die Behörden auf einer Pressekonferenz mitteilten. Auch eine Polizistin wurde demnach getötet. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 51-Jährigen, der nach stundenlanger Verfolgungsjagd ebenfalls starb. Er verfügte über ein als Polizeiwagen getarntes Auto und trug "einen Teil einer Polizeiuniform", wie ein leitender Kriminalbeamter berichtete. Die Hintergründe der Tat sind noch vollkommen unklar. (28/lgn/20-4-28.)




Bottom. Top.↑

lgn25: Freitag, 17. April 2020.

B. Home. Lektion  2426.
Freitag, 17-4-2020.
25./lgn/17-4-20.
Indici+Et: China 1 - Wuhan 2 - US 3 - IWF, Pakistan 4 - Brasilien 5 - Deutschland 6 - Jemen 7 -

Nachrichten von Freitag, 17.04.2020

1. Chinas Wirtschaft bricht massiv ein
Als Folge der Corona-Pandemie ist Chinas Wirtschaftsleistung erstmals seit Jahrzehnten gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt sank im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent, wie die nationale Statistikbehörde in Peking mitteilte. Es ist der erste negative Wert, seitdem die Volksrepublik 1992 begann, Quartalszahlen zu erfassen. Noch im vergangenen Jahr war die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt um 6,1 Prozent gewachsen. Strenge Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Erregers hatten die Wirtschaft zeitweilig zum Stillstand gebracht. (25/lgn/17-4-20.)

2. Chinesisches Wuhan korrigiert Zahl zu Corona-Toten nach oben
Die chinesische Metropole Wuhan hat überraschend die Zahl ihrer Corona-Toten um rund 50 Prozent nach oben korrigiert. Wie die Behörden berichteten, sind in der zentralchinesischen Stadt weitere 1290 Menschen in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Toten in Wuhan auf 3896. Bislang waren nur 2579 Toten berichtet worden. Die landesweite Gesamtzahl von bisher 3342 Toten in China wurde zunächst noch nicht offiziell korrigiert, dürfte sich damit aber auf mehr als 4600 erhöhen. (25/lgn/17-4-20.)

3. Trump plant dreistufige Lockerung der Corona-Maßnahmen in den USA
Mit einem dreistufigen Plan will US-Präsident Donald Trump sein Land auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft teilweise wieder öffnen. Einen genauen Zeitplan beinhalten die Richtlinien jedoch nicht. Voraussetzung soll vielmehr sein, dass in den einzelnen Bundesstaaten die Zahl der Coranavirus-Infektionen über einen Zeitraum von 14 Tagen abgenommen haben muss. Erst dann könnten die ersten Lockerungen durchgeführt werden, die beispielsweise eine Öffnung von Restaurants, Kinos oder Kirchen vorsehen, sofern diese den Sicherheitsabstand zwischen Besuchern gewährleisten können. (25/lgn/17-4-20.)

4. IWF gewährt Pakistan Corona-Hilfe
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Internationale Währungsfonds (IWF) Pakistan einen Notkredit in Höhe von knapp 1,4 Milliarden US-Dollar gewährt. Wie der IWF in Washington mitteilte, hat der Ausbruch von COVID-19 erhebliche Auswirkungen auf die pakistanische Wirtschaft. Mit der Finanzhilfe könne das Land mehr Geld für Gesundheit ausgeben und auch Geberländer der Entwicklungshilfe entlasten. Die pakistanische Wirtschaft leidet unter hohen Haushaltsdefiziten, einer zweistelligen Inflationsrate sowie niedrigen Steuereinnahmen. Premierminister Imran Khan hatte Ende März bereits ein nationales Finanzpaket von 1,2 Billionen pakistanischen Rupien (rund 6,6 Milliarden Euro) angekündigt. (25/lgn/17-4-20.)

5. Brasiliens Präsident entlässt Gesundheitsminister nach Streit um Anti-Corona-Strategie
In Brasilien muss Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandette mitten in der Corona-Krise seinen Hut nehmen. Vorausgegangen war ein mehrwöchiger Streit mit Staatspräsident Jair Bolsonaro um die richtige Strategie zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. Während Bolsonaro die Gefahren einer Verbreitung lange verharmlost hatte und von einer "Hysterie" sprach, forderte Mandetta ein aggressiveres Vorgehen im Kampf gegen die Pandemie. Sein Nachfolger wird der Onkologe Nelson Teich. Laut Bolsonaro sei mit dem neuen Minister abgesprochen worden, die lokal verhängten Quarantänemaßnahmen zu beenden. (25/lgn/17-4-20.)

6. Deutschland stellt sich in Corona-Krise hinter WHO
Nach der scharfen Kritik von US-Präsident Donald Trump an der Weltgesundheitsorganisation hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel klar hinter die UN-Behörde gestellt. Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert soll Merkel bei einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen betont haben, dass die Pandemie nur mit einer starken und koordinierten internationalen Antwort besiegt werden könne. Trump hatte der Weltgesundheitsorganisation am Dienstag Missmanagement vorgeworfen und die US-Beitragszahlungen gestoppt. (25/lgn/17-4-20.)

7. Chance auf dauerhafte Waffenruhe im Jemen steigt
Die Verhandlungen über einen anhaltenden landesweiten Waffenstillstand und humanitäre Hilfsprojekte im Jemen machen nach Angaben der Vereinten Nationen große Fortschritte. Angesichts des ersten Falls einer Coronavirus-Infektion in dem Bürgerkriegsland unterstützen offenbar sowohl die jemenitische Regierung als auch die Huthi-Rebellen eine dauerhafte Waffenruhe grundsätzlich. "Wir erwarten, dass sie die Abkommen in naher Zukunft vereinbaren und formell annehmen", erklärte UN-Vermittler Martin Griffiths. Seit Ende 2014 kamen bei dem Konflikt im Jemen schätzungsweise 112.000 Menschen ums Leben. (25/lgn/17-4-20.)

Bottom. Top.↑