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venerdì 10 aprile 2020

lgn44: Mittwoch, 6. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4345.
Mittwoch, 6. Mai 2020.
44./lgn/6-5-20.
Indici + Et: Deutschland 1 - Großbritannien  2 - Polen  3 -  Mali 4 - US, Venezuela 5 - VAE 6 - 

Nachrichten von Mittwoch, 06.05.2020 – 

1. Bundesregierung überlässt weitere Lockerungen den Bundesländern
Die Bundesregierung strebt beim weiteren Vorgehen in der Corona-Krise offenbar keine bundesweit einheitliche Linie an. Weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen sollen demnach weitgehend den Bundesländern überlassen werden. Die Regierung besteht aber auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab der wieder härtere Beschränkungen greifen müssen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf die Beschlussvorlage der Bundesregierung für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder an diesem Mittwoch. (44./lgn/6-5-20.)

2. Großbritannien hat die meisten Corona-Toten in Europa
In Großbritannien sind inzwischen mehr Menschen an COVID-19 gestorben als in irgendeinem anderen Land Europas. Laut der Statistik der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore starben im Vereinigten Königreich bislang mehr als 29.500 Menschen nach einer Ansteckung mit dem neuartigen Virus. Damit sind dort mehr Tote zu beklagen als in Italien, das in Europa lange Zeit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen war. In Italien waren bis Dienstag 29.315 Coronavirus-Opfer gemeldet worden. Kritiker werfen der britischen Regierung unter Premierminister Boris Johnson schlechtes Krisenmanagement vor. (44./lgn/6-5-20.)

3. Polens Senat lehnt Änderung des Wahlrechts ab
Wenige Tage vor der Präsidentenwahl in Polen hat die zweite Kammer des Parlaments in Warschau eine umstrittene Änderung des Wahlrechts abgelehnt. Der von der Opposition dominierte Senat stimmte gegen einen Gesetzentwurf, den die nationalkonservative Regierungspartei PiS eingebracht hatte. Er sieht vor, die für den 10. Mai geplante Präsidentenwahl wegen der Corona-Pandemie ausschließlich per Brief abzuhalten. Das letzte Wort über den Gesetzentwurf hat allerdings die erste Kammer des Parlaments, der Sejm. Dort hat die von der PiS angeführte Regierungskoalition die Mehrheit. (44./lgn/6-5-20.)

4. Kabinett befasst sich mit Ausweitung des Mali-Einsatzes
Die Bundesregierung will den Einsatz zur Stabilisierung in Mali und die Hilfen im Kampf gegen islamistische Terrorgruppen deutlich ausweiten. Mit einem entsprechenden Vorschlag befasst sich das Kabinett an diesem Mittwoch. Nach Medienberichten soll die Zahl der für die EU-Ausbildungsmission EUTM tätigen Bundeswehr-Soldaten von derzeit bis zu 350 auf 450 erhöht werden. Geplant ist auch der Aufbau eines Ausbildungszentrums in Zentralmali sowie eine Erhöhung der Anzahl an Beratern. Erörtert werden soll zudem die Verlängerung des Mandats für die deutsche Beteiligung an der UN-Truppe MINUSMA. (44./lgn/6-5-20.)

5. USA bestreiten Verwicklung in angebliche Invasion in Venezuela
Die USA haben jede Verwicklung in eine angeblich versuchte "Invasion" in Venezuela bestritten. Damit habe die US-Regierung nichts zu tun, erklärte Präsident Donald Trump in Washington. Das Außenministerium warf der venezolanischen Regierung vor, eine großangelegte Desinformationskampagne zu fahren. Staatschef Nicolás Maduro hatte zuvor von der Festnahme zweier US-Bürger berichtet. Diese gehörten zu Trumps Sicherheitspersonal und seien an der Aktion beteiligt gewesen. Die Führung in Caracas hatte am Sonntag erklärt, Sicherheitskräfte hätten einen Angriff von "Söldnern" aus Kolumbien verhindert. (44./lgn/6-5-20.)

6. Wolkenkratzer im Emirat Schardscha geht in Flammen auf
In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist am Dienstagabend ein fast 200 Meter hoher Wolkenkratzer abgebrannt. Bei dem Feuer im Abbco Tower in der unweit von Dubai gelegenen Stadt Schardscha seien neun Menschen leicht verletzt worden, meldete die Nachrichtenseite Gulf News. Der Feuerwehr sei es mit einem Großeinsatz gelungen, den Brand in dem mehr als 40-stöckigen Gebäude unter Kontrolle zu bringen. Die Ursache ist noch unklar. (44./lgn/6-5-20.)

lgn43: Dienstag, 5. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4244.
Dienstag, 5. Mai 2020.
43./lgn/5-5-20.
Indici + Et: US 1 - Corona  2 - Deutschland  3 -  Polen 4 - Venezuela 5 - Bolsonaro 6 - Pulitzer, New York Times 7 -

Nachrichten von Dienstag, 05.05.2020 –

1. US-Behörden prognostizieren starken Anstieg der Corona-Toten
US-Behörden warnen einem Medienbericht zufolge vor einem starken Anstieg der Zahl der täglichen Coronavirus-Toten in dem Land. Die "New York Times" berichtet über eine Prognose, wonach die Zahl der Toten bis Anfang Juni auf bis zu 3000 täglich ansteigen könnte. Derzeit sterben in den USA bis zu 2000 Menschen täglich an COVID-19. Die Zahl der Neuinfektionen könnte der Prognose zufolge von derzeit bis zu 30.000 auf 200.000 täglich anwachsen. Das Weiße Haus sprach von einem "internen Dokument" der Gesundheitsbehörde CDC, das aber nicht mit anderen Behörden abgestimmt worden sei. (43./lgn/5-5-20.)

2. Mehr als eine Viertelmillion Coronavirus-Tote weltweit
An der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind nach Angaben der US-Universität Johns Hopkins inzwischen weltweit mehr als 250.000 Menschen gestorben. Die Universität verzeichnet zudem knapp 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus. Mit 1,2 Millionen Infizierten und rund 69.000 Opfern sind die USA demnach von der Pandemie am stärksten betroffen. Für Deutschland meldet Johns Hopkins mehr als 166.000 Infizierte und fast 7000 Tote. Die Zahlen der Universität sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden. (43./lgn/5-5-20.)

3. Deutschland verlängert Grenzkontrollen erneut
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark um weitere elf Tage bis zum 15. Mai verlängert. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, gilt die Verlängerung auch für Reisende, die mit Flügen aus Spanien und Italien nach Deutschland kommen. Mit den Grenzkontrollen "sollen die Infektionsgefahren durch das Coronavirus weiter erfolgreich eingedämmt werden", so das Ministerium. Seehofer hatte die Grenzkontrollen Mitte März angeordnet und im April bis zum 4. Mai verlängert. (43./lgn/5-5-20.)

4. Polnisches Reparationsgutachten wird unter Verschluss gehalten
Eine polnische Parlamentskommission hat ihren Bericht zu den von Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg angerichteten Kriegsschäden fertigstellt. Er wird aber bis auf weiteres unter Verschluss gehalten. Die Arbeit sei abgeschlossen, er wolle sich aber noch nicht zu Details äußern, sagte der bisherige Kommissionsleiter aus der Regierungspartei PiS, Arkadiusz Mularczyk, der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Die Parlamentskommission war 2017 eingesetzt worden, um die Kriegsschäden in dem 1939 von Deutschland überfallenen und bis 1945 besetzten Polen festzustellen. (43./lgn/5-5-20.)

5. Venezuela meldet Festnahme von zwei US-Bürgern
Die venezolanischen Sicherheitskräfte haben nach Angaben von Staatschef Nicolás Maduro zwei US-Bürger festgenommen, die an einer versuchten Invasion des Landes beteiligt gewesen sein sollen. Die Männer im Alter von 34 und 41 Jahren gehörten zum Sicherheitspersonal von US-Präsident Donald Trump, sagte Maduro in einer im Fernsehen ausgestrahlten Ansprache. Insgesamt seien bei dem Versuch der Invasion am Sonntag und Montag 15 Menschen von Armee und Polizei an der Küste gefasst worden. Die Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt Oppositionschef Juan Guaidó, den Angriff auf die Regierung organisiert zu haben. (43./lgn/5-5-20.)

6. Bolsonaro macht Vertrauten seines Wunschkandidaten zum Polizei-Chef
Nach einem erbitterten Streit mit der Justiz hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro mit Rolando de Souza einen neuen Chef der Bundespolizei ernannt. De Souza arbeitete bisher als enger Vertrauter von Bolsonaros Wunschkandidaten, Alexandre Ramagem, beim Geheimdienst. Dessen Ernennung zum obersten Bundespolizisten hatte Brasiliens oberstes Gericht gestoppt, nachdem der damalige Justizminister Sergio Moro dem Präsidenten politische Einflussnahme auf die Bundespolizei vorgeworfen hatte. Bolsonaro hatte zuvor deren Chef, einen Vertrauten Moros, entlassen. Moro war daraufhin zurückgetreten. (43./lgn/5-5-20.)

7. Drei Pulitzer-Preise für die "New York Times"
Mit Auszeichnungen in drei Kategorien ist die "New York Times" das erfolgreichste Medium bei der diesjährigen Vergabe des Pulitzer-Preises. Die Tageszeitung gewann die renommierte Auszeichnung in den Kategorien Auslandsberichterstattung, Investigativer Journalismus und Kommentar. Fotopreise gingen an die britische Nachrichtenagentur Reuters für Bilder von den Protesten in Hongkong sowie an die US-Agentur AP für eine Bilderserie über das Leben in der zwischen Indien und Pakistan umstrittenen Region Kaschmir. Wegen der Corona-Krise wurden die Preisträger erstmals per Livestream bekanntgegeben. (43./lgn/5-5-20.)

lgn42: Montag, 4. Mai 2020.

B. Home. Lektion  4143.
Montag, 4. Mai 2020.
42./lgn/4-5-20.
Indici+Et.: Italien 1 - Sachsen-Anhalt  2 - Gerd Müller  3 -  Trump 4 - Griechenland 5 - Bolsonaro, Brasilien 6 - Venezuela -

Nachrichten von Montag, 04.05.2020 –

1. Italien lockert nach fast zwei Monaten Ausgangssperren
Nach Spanien beendet auch Italien schrittweise die seit fast zwei Monaten andauernde drastische Ausgangssperre. Ab diesem Montag dürfen rund 60 Millionen Menschen wieder zum Sport oder zum Spazierengehen nach draußen. Auch Verwandtenbesuche sind wieder erlaubt. Außerdem fahren Industrie und Bauwirtschaft ihre Produktion hoch. Allerdings dürfen die meisten Geschäfte immer noch nicht öffnen. Restaurants und Bars dürfen nur Liefer- oder Mitnehm-Service anbieten und bleiben bis Juni für Besuche weiter geschlossen. Teilweise unklare Kriterien sorgten allerdings im Vorfeld für Kritik. (42./lgn/4-5-20.)

2. Sachsen-Anhalt prescht bei Corona-Lockerungen vor
Wegen der positiven Entwicklung der Infektionszahlen führt das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt weitere Lockerungen der Kontaktbegrenzungen ein. Ab diesem Montag dürfen sich bis zu fünf Personen bei Einhaltung von Mindestabständen innerhalb und außerhalb geschlossener Räume auch dann treffen, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen. Zudem können die Bürger ab sofort ihre Wohnung ohne triftigen Grund verlassen. Sachsen-Anhalt hat bundesweit die wenigsten Infektionen pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch berät Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über mögliche Corona-Lockerungen. (42./lgn/4-5-20.)

3. Müller: Corona-Impfstoff muss für alle günstig zugänglich sein
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ruft die internationale Gemeinschaft auf, den künftigen Impfstoff gegen das Coronavirus weltweit günstig zur Verfügung zu stellen. Vor der Geber-Videokonferenz, die an diesem Montag in Brüssel stattfindet, sagte er, es müsse sichergestellt sein, dass ein Impfstoff überall auf der Welt und zu einem erschwinglichen Preis erhältlich sei. "Denn Corona besiegen wir nur weltweit, sonst kommt es in Wellen zurück", betonte der CSU-Politiker. Die Weltgesundheitsorganisation WHO müsse gestärkt und Forschungsverbünde müssten aufgebaut werden. (42./lgn/4-5-20.)

4. Trump hofft auf einen Impfstoff bis zum Jahresende
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump voraussichtlich bis Jahresende über einen Impfstoff gegen das Coronavirus verfügen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende des Jahres, bis Ende des Jahres einen Impfstoff haben", sagte Trump in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News. Zuletzt wurde vor allem auf fehlende Finanzmittel bei der Entwicklung eines solchen Mittels verwiesen. Auf einer - auf Initiative von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zustande gekommenen - Geberkonferenz wollen Regierungen, Pharmaunternehmen und private Stiftungen an diesem Montag neue Gelder für die Entwicklung eines Impfstoffes einsammeln. (42./lgn/4-5-20.)

5. Griechische Behörden holen Flüchtlinge wieder auf das Festland
Zum Schutz vor dem Coronavirus wollen die griechischen Behörden hunderte Flüchtlinge aus dem überfüllten Lager Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos auf das Festland bringen. Zwei Gruppen mit 142 und 250 "gefährdeten" Asylsuchenden sollten auf Fähren die Insel verlassen, teilte die Polizei mit. Es ist das erste Mal seit Beginn der landesweiten Ausgangsbeschränkungen in Griechenland am 23. März, dass die Behörden Bewohner des notorisch überbelegten Lagers wieder auf das Festland verlegen. (42./lgn/4-5-20.)

6. Bolsonaro-Anhänger in Brasilien rufen nach der Armee
In Brasilien sind erneut Regierungsanhänger auf die Straße gegangen und haben wieder ein Eingreifen der Streitkräfte gefordert. Die Proteste in der Hauptstadt Brasília richteten sich gegen den Kongress und das Oberste Gericht. Der auch wegen des Umgangs mit der Corona-Pandemie umstrittene Präsident Jair Bolsonaro sprach zu seinen Anhängern. Unterdessen hat die Zahl der Corona-Fälle in dem Land nach offiziellen Angaben die Schwelle von 100.000 überschritten. (42./lgn/4-5-20.)

7. Venezuela berichtet über Invasionsversuch von Söldnern
Bei einem angeblichen Invasionsversuch von Söldnern an der Küste von Venezuela sollen nach Angaben der dortigen Regierung acht Menschen getötet worden sein. Auch ein großes Arsenal an Waffen sei sichergestellt worden, sagte der Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello. Die Behörden machten Kolumbien und die USA für die Aktion verantwortlich. Die Angreifer sollen den Berichten zufolge in La Guira gelandet sein, 30 Kilometer von der Hauptstadt Caracas entfernt. (42./lgn/4-5-20.)