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venerdì 8 maggio 2020

lgn52: Donnerstag, 14. Mai 2020

B. Home. Glossar. Lektion  51 ↔ 53.
Donnerstag, 14 Mai 2020
52./lgn/14-5-20.
Indici+Et.: Italien 1; Trump 2; Frankreich 3; Spanien 4; US, Kuba 5; Boeing 6.

Nachrichten von Donnerstag, 14.05.2020 –

1. Rom billigt milliardenschweres Corona-Hilfspaket
Nach längerer Verzögerung hat Italien sein 55 Milliarden Euro schweres Hilfspaket auf den Weg gebracht, das Wirtschaft und Privatleute in der Corona-Krise unterstützen soll. Das Kabinett habe dem Vorhaben zugestimmt, teilte Regierungschef Giuseppe Conte mit. "Wir haben Tag und Nacht daran gearbeitet", berichtete der parteilose Politiker in Rom. Auch das Gesundheitssystem und die Schulen sollen gestärkt werden. Streit in der wackeligen Regierungskoalition hatte die Verabschiedung des Pakets wiederholt verzögert. (52./lgn/14-5-20.)

2. Trump drängt auf baldige Öffnung von Schulen
US-Präsident Donald Trump hat ein rasches Ende der Schulschließungen in den USA gefordert. Er sei in der Frage völlig anderer Meinung als sein Chefberater in der Corona-Krise, Anthony Fauci, sagte Trump in einem Interview des Fernsehsenders Fox Business Network. Fauci hatte zuvor in einer Senatsanhörung vor einer schnellen Wiederöffnung der Schulen gewarnt. Trump bezeichnete die Äußerungen des international anerkannten Epidemiologen als inakzeptabel. (52./lgn/14-5-20.)

3. Frankreich geht härter gegen Hasskommentare vor
Das französische Parlament hat ein Gesetz zur Löschung von Hassbotschaften in Onlinenetzwerken verabschiedet. Nach deutschem Vorbild werden große Internet-Plattformen und Suchmaschinen darin verpflichtet, "offenkundig" illegale Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach einer Nutzermeldung zu entfernen. Dazu gehören die Aufstachelung zu Hass und Gewalt sowie rassistische oder religiöse Beleidigungen. Bei Zuwiderhandlung drohen den Betreibern der Portale Geldstrafen von bis zu 1,25 Millionen Euro. (52./lgn/14-5-20.)

4. Spanien veröffentlicht neue Coronavirus-Studie
In Spanien deutet eine aktuelle Studie darauf hin, dass sich dort bereits 2,3 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Das wären zehnmal mehr als bisher bekannt. Nach offiziellen Angaben gibt es etwa 230.000 Corona-Fälle in dem westeuropäischen EU-Land. Bei der Ende April gestarteten Studie seien 90.000 Personen in 36.000 Haushalten überprüft worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Dabei habe sich gezeigt, dass sich hochgerechnet schon fünf Prozent der Einwohner Spaniens angesteckt hätten. (52./lgn/14-5-20.)

5. Neue Spannungen zwischen USA und Kuba
Die Vereinigten Staaten haben Kuba auf ihre schwarze Liste der Länder gesetzt, die nicht vollständig bei der Terrorbekämpfung kooperieren. Das Außenministerium in Washington wies zur Begründung auf den Aufenthalt von Mitgliedern der linksgerichteten kolumbianischen ELN-Rebellen in dem sozialistischen Karibikstaat hin. Diese seien 2017 nach Havanna gereist, aber nicht nach Kolumbien zurückgekehrt. Neben Kuba stehen mit Iran, Syrien, Nordkorea und Venezuela vier weitere Staaten auf der aktuellen schwarzen Liste der USA. (52./lgn/14-5-20.)

6. Boeing ergattert große Rüstungsaufträge
Der krisengeschüttelte Boeing-Konzern hat zwei Rüstungsaufträge aus Saudi-Arabien erhalten. Die Verträge über die Lieferung mehr als tausend neuer Luftabwehr- und Anti-Schiff-Raketen sowie die Modernisierung bereits vorhandener Raketen haben ein Volumen von mehr als zwei Milliarden Dollar, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Boeing vereinbarte auch mit Brasilien, Katar und Thailand die Lieferung von Raketen zum Einsatz gegen Schiffe. Raketenzubehör werde an Indien, Japan, Südkorea und die Niederlande geliefert, hieß es. Das Gesamtvolumen aller Aufträge betrage 3,1 Milliarden Dollar. (52./lgn/14-5-20.)

venerdì 10 aprile 2020

lgn42: Montag, 4. Mai 2020.

B. Home. Lektion  41 ↔ 43.
Montag, 4. Mai 2020.
42./lgn/4-5-20.
Indici+Et.: Italien 1 - Sachsen-Anhalt  2 - Gerd Müller  3 -  Trump 4 - Griechenland 5 - Bolsonaro, Brasilien 6 - Venezuela -

Nachrichten von Montag, 04.05.2020 –

1. Italien lockert nach fast zwei Monaten Ausgangssperren
Nach Spanien beendet auch Italien schrittweise die seit fast zwei Monaten andauernde drastische Ausgangssperre. Ab diesem Montag dürfen rund 60 Millionen Menschen wieder zum Sport oder zum Spazierengehen nach draußen. Auch Verwandtenbesuche sind wieder erlaubt. Außerdem fahren Industrie und Bauwirtschaft ihre Produktion hoch. Allerdings dürfen die meisten Geschäfte immer noch nicht öffnen. Restaurants und Bars dürfen nur Liefer- oder Mitnehm-Service anbieten und bleiben bis Juni für Besuche weiter geschlossen. Teilweise unklare Kriterien sorgten allerdings im Vorfeld für Kritik. (42./lgn/4-5-20.)

2. Sachsen-Anhalt prescht bei Corona-Lockerungen vor
Wegen der positiven Entwicklung der Infektionszahlen führt das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt weitere Lockerungen der Kontaktbegrenzungen ein. Ab diesem Montag dürfen sich bis zu fünf Personen bei Einhaltung von Mindestabständen innerhalb und außerhalb geschlossener Räume auch dann treffen, wenn sie nicht im selben Haushalt wohnen. Zudem können die Bürger ab sofort ihre Wohnung ohne triftigen Grund verlassen. Sachsen-Anhalt hat bundesweit die wenigsten Infektionen pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch berät Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über mögliche Corona-Lockerungen. (42./lgn/4-5-20.)

3. Müller: Corona-Impfstoff muss für alle günstig zugänglich sein
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ruft die internationale Gemeinschaft auf, den künftigen Impfstoff gegen das Coronavirus weltweit günstig zur Verfügung zu stellen. Vor der Geber-Videokonferenz, die an diesem Montag in Brüssel stattfindet, sagte er, es müsse sichergestellt sein, dass ein Impfstoff überall auf der Welt und zu einem erschwinglichen Preis erhältlich sei. "Denn Corona besiegen wir nur weltweit, sonst kommt es in Wellen zurück", betonte der CSU-Politiker. Die Weltgesundheitsorganisation WHO müsse gestärkt und Forschungsverbünde müssten aufgebaut werden. (42./lgn/4-5-20.)

4. Trump hofft auf einen Impfstoff bis zum Jahresende
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump voraussichtlich bis Jahresende über einen Impfstoff gegen das Coronavirus verfügen. "Wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende des Jahres, bis Ende des Jahres einen Impfstoff haben", sagte Trump in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News. Zuletzt wurde vor allem auf fehlende Finanzmittel bei der Entwicklung eines solchen Mittels verwiesen. Auf einer - auf Initiative von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zustande gekommenen - Geberkonferenz wollen Regierungen, Pharmaunternehmen und private Stiftungen an diesem Montag neue Gelder für die Entwicklung eines Impfstoffes einsammeln. (42./lgn/4-5-20.)

5. Griechische Behörden holen Flüchtlinge wieder auf das Festland
Zum Schutz vor dem Coronavirus wollen die griechischen Behörden hunderte Flüchtlinge aus dem überfüllten Lager Moria auf der Ägäis-Insel Lesbos auf das Festland bringen. Zwei Gruppen mit 142 und 250 "gefährdeten" Asylsuchenden sollten auf Fähren die Insel verlassen, teilte die Polizei mit. Es ist das erste Mal seit Beginn der landesweiten Ausgangsbeschränkungen in Griechenland am 23. März, dass die Behörden Bewohner des notorisch überbelegten Lagers wieder auf das Festland verlegen. (42./lgn/4-5-20.)

6. Bolsonaro-Anhänger in Brasilien rufen nach der Armee
In Brasilien sind erneut Regierungsanhänger auf die Straße gegangen und haben wieder ein Eingreifen der Streitkräfte gefordert. Die Proteste in der Hauptstadt Brasília richteten sich gegen den Kongress und das Oberste Gericht. Der auch wegen des Umgangs mit der Corona-Pandemie umstrittene Präsident Jair Bolsonaro sprach zu seinen Anhängern. Unterdessen hat die Zahl der Corona-Fälle in dem Land nach offiziellen Angaben die Schwelle von 100.000 überschritten. (42./lgn/4-5-20.)

7. Venezuela berichtet über Invasionsversuch von Söldnern
Bei einem angeblichen Invasionsversuch von Söldnern an der Küste von Venezuela sollen nach Angaben der dortigen Regierung acht Menschen getötet worden sein. Auch ein großes Arsenal an Waffen sei sichergestellt worden, sagte der Vorsitzende der Verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello. Die Behörden machten Kolumbien und die USA für die Aktion verantwortlich. Die Angreifer sollen den Berichten zufolge in La Guira gelandet sein, 30 Kilometer von der Hauptstadt Caracas entfernt. (42./lgn/4-5-20.)

lgn35: Montag, 27. April 2020.

B. Home. Lektion  34 ↔ 36.
Montag, 27. Aprile 2020.
35./lgn/27-4-28.
Indici+Et: Deutschland 1 - Italien  2 - Großbritannien  3 -  Deutschland 4 - Airbus 5 - Mexiko 6 - AfD 7 -

Nachrichten von Montag, 27.04.2020 – 

1. Globaler Anstieg der Rüstungsbudgets
Die Militärausgaben in Deutschland und anderen Ländern sind deutlich gestiegen. Weltweit gaben Staaten 2019 umgerechnet fast 1,8 Billionen Euro für Rüstung aus, wie das Internationale Friedensforschungsinstitut in Stockholm (SIPRI) mitteilte. Die Steigerungsrate von 3,6 Prozent ist die höchste in einem Jahrzehnt. In Deutschland betrug der Anstieg sogar zehn Prozent auf mehr als 49 Milliarden Euro. Das war der größte Zuwachs in Europa. Die mit Abstand höchsten Militärausgaben entfallen laut dem SIPRI-Jahresbericht weiter auf die USA, gefolgt von China, Indien, Russland und Saudi-Arabien. (35/lgn/27-4-28.)

2. Conte stellt Exit-Strategie vor
Nach fast sieben Wochen Stillstand hat die italienische Regierung den Beginn für ein schrittweises Ende der strengen Corona-Sperren bekanntgegeben. Das Land lockert ab dem 4. Mai eine Reihe von Beschränkungen. So ist dann Sport im Freien wieder möglich. Die Bürger können in Parks spazieren gehen und Verwandte besuchen, wie Ministerpräsident Giuseppe Conte in einer Fernsehansprache mitteilte. Allerdings müssen Schutzmasken in der Öffentlichkeit getragen und Abstand muss eingehalten werden. Drei Wochen später sollen die meisten Geschäfte in Italien wieder öffnen, Restaurants erst Anfang Juni. (35/lgn/27-4-28.)

3. Johnson zurück in der Downing Street
Nach überstandener COVID-19-Erkrankung wird der britische Premierminister Boris Johnson an diesem Montag die Amtsgeschäfte wieder aufnehmen. Bereits am Sonntagabend traf der 55-Jährige am Regierungssitz Downing Street in London ein, wie eine Sprecherin bestätigte. Johnson werde zunächst eine Sitzung des mit Corona befassten Kabinettsausschusses leiten, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Ungeachtet der nach wie vor hohen Todes- und Infektionszahlen mehren sich auch in der britischen Wirtschaft und in der Opposition die Stimmen, die Pandemie-Beschränkungen zu lockern. (35/lgn/27-4-28.)

4. Kanzleramt für regionale Maßnahmen
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nun offenbar bereit, regional verschiedene Corona-Maßnahmen in Betracht zu ziehen. Bei der gemeinsamen Überprüfung der Maßnahmen mit den Ländern am kommenden Donnerstag "muss auch berücksichtigt werden, dass die Epidemie sich in Deutschland nicht gleichmäßig ausbreitet, sondern die Lage regional unterschiedlich sein kann", schreibt Kanzleramtschef Helge Braun in einer Zwischenbilanz für die Koalitionsabgeordneten, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das könne bedeuten, so Braun, dass Beschränkungen in bestimmten Regionen aufrechterhalten oder Lockerungen wieder verschärft werden müssen. (35/lgn/27-4-28.)

5. Möglicher Stellenabbau bei Airbus
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine düstere Bewertung der Auswirkungen der Corona-Pandemie abgegeben. In einem Schreiben forderte Vorstandschef Guillaume Faury die rund 135.000 Mitarbeiter des Unternehmens auf, sich auf Stellenstreichungen und tiefgreifende Sparmaßnahmen einzustellen. Das Überleben von Airbus stehe auf dem Spiel, wenn der Konzern nicht reagiere. In nur wenigen Wochen habe man etwa ein Drittel des Geschäfts verloren, schrieb Faury. (35/lgn/27-4-28.)

6. Maskenpflicht in Mexiko-Stadt
Im Kampf gegen das Coronavirus sollen alle 20 Millionen Einwohner von Mexiko-Stadt von diesem Montag an in der Öffentlichkeit Masken tragen. Dies kündigte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum an. Es gebe viele Menschen, die infiziert sein könnten, aber keine Symptome zeigten, begründete sie den Schritt. Deshalb sei es wichtig, den Mund zu bedecken. In Mexiko wurden nach offiziellen Angaben bislang knapp 14.000 Corona-Infizierte registriert, mehr als 1300 Menschen starben an COVID-19. (35/lgn/27-4-28.)

7. AfD-Fraktion entlässt langjährigen Sprecher
Die AfD-Bundestagsfraktion hat ihren Pressesprecher Christian Lüth freigestellt. Das teilte die rechtspopulistische Partei auf Anfrage mit. Gründe für die Personalie wurden nicht genannt. Nach Informationen von "Zeit Online" soll sich Lüth, der auch mehrere Jahre Parteisprecher war, selbst als "Faschist" bezeichnet und mit Bezug auf seinen Großvater von seiner "arischen" Abstammung gesprochen haben. (35/lgn/27-4-28.)

lgn26: Samstag, 18. April 2020.

↓B. Home. DW. lgn. Lektion  25 ↔ 27.
Lgn: Samstag, 18-4.2020.
26./lgn/18-4-20.
Indici+Et: US 1 - Italien 2 - Polen 3 - Mexiko 4 - Deutschland 5 - Hongkong 6 - NASA 7 -
Nachrichten von Samstag, 18.04.2020 – 
 
1. US-Regierung sagt Landwirten finanzielle Hilfen in Milliardenhöhe zu
Die US-amerikanische Regierung will die Landwirte in der Corona-Krise mit einem Hilfsprogramm im Umfang von 19 Milliarden Dollar unterstützen. Das entspricht rund 17,5 Milliarden Euro. Die Farmer hätten durch die Pandemie "Verluste noch nie dagewesenen Ausmaßes" erlitten, sagte US-Präsident Donald Trump am Freitagabend. Nach Angaben seines Landwirtschaftsministers Sonny Perdue will die Regierung drei Milliarden Dollar einsetzen, um den Landwirten Milch und Feldfrüchte abzukaufen und diese an Bedürftige zu verteilen. Die restliche Summe soll als Direktzahlung an die Farmer und Rancher gehen. (26/lgn/18-4-20.)

2. Italien meldet Rekordzahl an Corona-Geheilten
In Italien haben so viele Menschen eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus überstanden wie nie zuvor. Binnen 24 Stunden seien 2563 Menschen genesen, teilte Zivilschutzchef Angelo Borrelli mit. Auch die Zahl der neu bekannt gewordenen Infektionen sei deutlich zurückgegangen. Zwischen Donnerstag und Freitag seien lediglich 3786 neue Fälle gemeldet worden. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Gesundheit in Rom haben sich inzwischen fast 17.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit dem Virus angesteckt - die meisten von ihnen bei der Arbeit in Krankenhäusern. (26/lgn/18-4-20.)

3. Polens Gesundheitsminister plädiert wegen Corona-Krise für Verschiebung von Präsidentenwahl
Wegen der Corona-Pandemie hat sich der polnische Gesundheitsminister Lukasz Szumowski für eine Verschiebung der Präsidentschaftswahl um zwei Jahre ausgesprochen. Alternativ könne die für den 10. Mai geplante Abstimmung auch "jederzeit" als reine Briefwahl abgehalten werden. Der Minister stützt damit die Linie seiner Partei PiS, die die Regierung stellt und den amtierenden Präsidenten Andrzej Duda unterstützt. Die PiS hatte bereits zuvor eine Verfassungsänderung vorgeschlagen, um das Mandat des Präsidenten um zwei Jahre zu verlängern. Die Oppositionsparteien im Parlament lehnen dies strikt ab. (26/lgn/18-4-20.)

4. Gericht in Mexiko ordnet Freilassung Gefangener wegen Corona-Pandemie an
Wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Zahl der Asylanträge in Mexiko deutlich zurückgegangen. In den ersten zwei April-Wochen baten 548 Menschen um Asyl, wie die mexikanische Flüchtlingskommission mitteilte. Im gesamten Vormonat seien es noch 5300 Gesuche gewesen. Unterdessen ordnete ein Gericht in Mexiko-Stadt die sofortige Freilassung von älteren, kranken und anderweitig besonders gefährdeten Migranten aus Auffanglagern an. Angesichts der Krise hat das Land Verfahren für Flüchtlinge in Teilen ausgesetzt. Mehrere Staaten Mittelamerikas haben ihre Grenzen geschlossen. (26/lgn/18-4-20.)

5. Seehofer appelliert in Flüchtlingsfrage an europäische Solidarität
Kurz vor der Aufnahme von rund 50 Kindern und Jugendlichen aus drei griechischen Flüchtlingslagern hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die anderen europäischen Staaten aufgerufen, ebenfalls unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in ihre Länder auszufliegen. "Deutschland hält Wort und zeigt Solidarität", sagte Seehofer der "Bild am Sonntag" mit Blick auf den geplanten Flug an diesem Samstag. Griechenland brauche nicht nur Unterstützung beim Schutz der EU-Außengrenze, sondern auch bei der Verbesserung der Situation in den Flüchtlingslagern vor Ort und beim Schutz der Schwächsten. (26/lgn/18-4-20.)

6. Prominente Mitglieder der Demokratiebewegung in Hongkong festgenommen
Die Hongkonger Polizei hat mehrere prominente Mitglieder der Demokratiebewegung festgenommen. Unter ihnen sind der Gründer der auflagestarken Hongkonger Zeitung "Apple Daily", Jimmy Lai, der prominente Anwalt Martin Lee, sowie andere Politiker und frühere Abgeordnete. Das berichteten lokale Medien und Aktivisten auf Twitter. Ihnen wird demnach vorgeworfen, bei den anhaltenden Demonstrationen in der chinesischen Sonderverwaltungsregion im vergangenen Jahr illegale Versammlungen organisiert zu haben. Prodemokratische Kräfte protestieren in Hongkong seit Sommer 2019 fast jede Woche für freie Wahlen und gegen den wachsenden Einfluss der kommunistischen Pekinger Führung. (26/lgn/18-4-20.)

7. NASA schickt Astronauten mit privater Kapsel zur Raumstation ISS
Die US-Raumfahrtbehörde NASA will erstmals seit fast zehn Jahren wieder Astronauten von amerikanischem Boden zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Robert Behnken und Douglas Hurley sollen am 27. Mai vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All starten, verkündete NASA-Chef Jim Bridenstine auf Twitter. Die beiden Männer werden dabei erstmals mit einer Rakete und Raumkapsel des privaten Unternehmens SpaceX zur ISS fliegen. Seit die USA 2011 ihr Space-Shuttle-Programm eingestellt haben, waren Astronauten der NASA auf russische Sojus-Raketen angewiesen, um zur ISS zu gelangen. (26/lgn/18-4-20.)


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martedì 25 febbraio 2020

lgn1: Samstag, 21. März 2020

↓B. Home. Glossar. Lek: 00 ↔ 1bis.
Samstag, 21-3-2020.
1./lgn/21-03-20. -
Indici: Chicago 1/2, China 1/1, Covid-19 1/2, Deutschlands Krankenhäuser 1/6. Illinois 1/2, Italien 1/3. Kalifornien 1/2, Lagos 1/4, Los Angeles 1/2, Nigeria 1/4, New York 1/2,  Nordkorea 1/7, Trump 1/4,  US-Aktienmärkte 1/5, US 1/2.

Nachrichten von Samstag, 21.03.2020 – 


1. China meldet keine weiteren Neuinfektionen im Inland
China hat den dritten Tag in Folge keine neue Ansteckung mit dem Coronavirus im Inland gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland eingereist sind, um 41, wie die Behörden mitteilten. Das waren zwei neue Fälle mehr als am Vortag. Bei den eingeschleppten Infektionsfällen handelt es sich zumeist um chinesische Studenten, die in ihre Heimat zurückkehrten, weil in Europa und in den USA zur Eindämmung des Virus auch Universitäten geschlossen wurden. Diese Entwicklung führte zu einer Verschärfung der Quarantäne-Maßnahmen für Einreisende. (1/lgn/21-03-20.)

2. US-Behörden riegeln wegen Corona große Städte ab
Nach Kalifornien haben die Behörden der US-Bundesstaaten Illinois und New York wegen der Corona-Pandemie eine Ausgangssperre verhängt. In den drei Staaten leben insgesamt 72 Millionen Menschen. Der Lockdown betrifft damit auch die drei größten Städte in Amerika - New York, Los Angeles und Chicago. Die Bürger wurden aufgefordert, das Haus nur zum Einkaufen von Lebensmitteln, für Arztbesuche, Sport im Freien und den Weg zur Arbeit zu verlassen. Das Coronavirus breitet sich in den USA rasant aus. Mehr als 18.000 Menschen sind infiziert, über 200 Menschen starben an COVID-19.  (1/lgn/21-03-20.)

3. Italien verschärft Ausgangssperre
Weil die Zahl der Coronavirus-Opfer in Italien weiter drastisch steigt, verschärft die Regierung die Ausgangssperren. So ist es den Bürgern nun auch verboten, in Parks und andere Grünanlagen zu gehen. Auch soll Sport in der Öffentlichkeit nicht mehr gemacht werden. Seit Februar sind in dem Land mehr als 4000 Menschen an der Pandemie gestorben. Zuletzt registrierten die Behörden mehr als 600 Todesopfer innerhalb von 24 Stunden. Über 47.000 Menschen in Italien sind mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. (1/lgn/21-03-20.)

4. Vergiftungen in Nigeria nach Trump-Äußerung
In der nigerianischen Millionenmetropole Lagos sind nach Behördenangaben erste Fälle von Chloroquin-Vergiftungen aufgetreten, nachdem US-Präsident Trump das häufig genutzte Malaria-Mittel für die Behandlung von Coronavirus-Patienten angepriesen hatte. Schon vorher sei das Medikament in Online-Netzwerken als "Heilmittel" beworben und in einigen Stadtvierteln ausverkauft gewesen, sagte die Gesundheitsberaterin des Gouverneurs. Doch seit Trumps Pressekonferenz stünden die Menschen vor allen Apotheken Schlange. Sie sei sehr besorgt, weil viele das Mittel nun nach eigenem Gutdünken einnähmen.  (1/lgn/21-03-20.)

5. US-Aktienmärkte stürzen ab
Die US-Aktienmärkte haben wegen der Coronavirus-Pandemie eine der schwärzesten Wochen ihrer Geschichte beendet. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Abschlag von 4,55 Prozent bei 19.173,98 Punkten und damit auf dem tiefsten Stand seit November 2016. Das Wochenminus für den US-Leitindex lag bei mehr als 17 Prozent - es war der höchste Wochenverlust seit dem Jahr 2008. Der marktbreite S&P 500 verzeichnete über die Woche ein Minus von 15 Prozent. Auch hier war es der höchste Verlust in einer Woche seit 2008.  (1/lgn/21-03-20.)

6. Milliardenhilfen für Deutschlands Krankenhäuser
Das Bundeskabinett will angesichts der Coronavirus-Pandemie Milliardenhilfen für die Krankenhäuser auf den Weg bringen. Geplant sei ein Volumen von zunächst drei Milliarden Euro, berichten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland unter Berufung auf Koalitionskreise. Der entsprechende Gesetzentwurf soll an diesem Samstag vorliegen. Hintergrund ist, dass Krankenhäuser wegen COVID-19 auf planbare Behandlungen und Operationen verzichten müssen. Die dadurch fehlenden Erlöse könnten die Häuser in Schwierigkeiten bringen, hieß es. Ziel sei es, Klinikpleiten zu verhindern.  (1/lgn/21-03-20.)

7. Nordkorea testet wieder Raketen
Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs zwei ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Der Abschuss sei von der nördlichen Provinz Pyongan aus erfolgt, hieß es unter Berufung auf den südkoreanischen Generalstab. Erst vor knapp zwei Wochen hatte Pjöngjang mehrere Geschosse abgefeuert, vermutlich ebenfalls ballistische Raketen. UN-Resolutionen untersagen Nordkorea die Erprobung ballistischer Raketen, die je nach Bauart auch atomare Sprengköpfe tragen können.  (1/lgn/21-03-20.)

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