martedì 31 marzo 2020

lgn15: Dienstag, 7. April 2020

↓B. Home. Glossar. Lektion  14 ↔ 16.
Dienstag, 7-4-2020.
15./lgn/07-04-20.
Testo: §§ - Großbritannien 1 - Dänemark 2 - WHO 3 - Austranien 4 - Polen 5 - Deutschland 6 - 

Nachrichten von Dienstag, 7.04.2020 –

1. Großbritannien bangt um Premier Johnson
Der britische Regierungschef Boris Johnson ist wegen seiner COVID-19-Erkrankung auf eine Intensivstation verlegt worden. Der Gesundheitszustand des 55-Jährigen habe sich im Laufe des Montags verschlechtert, teilte das Büro des Premierministers mit. Die Verlegung sei "vorsichtshalber" für den Fall erfolgt, dass Johnson beatmet werden müsse. Er sei bei Bewusstsein, hieß es aus London. Johnson hatte seine Coronavirus-Infektion Ende März öffentlich gemacht. Nach gut einer Woche in Quarantäne mit Fieber war der Premier am Sonntagabend in ein Krankenhaus gebracht worden. (15./lgn/07-04-20.)

2. Dänemark lockert erste Corona-Maßnahmen
Nach Österreich und Tschechien hat auch Dänemark angekündigt, seine Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie langsam wieder zu lockern. In einem ersten Schritt sollen Kindergärten und Grundschulen am 15. April geöffnet werden, wie Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mitteilte. Die Dänen sollten sich jedoch darauf gefasst machen, dass sie noch über Monate wegen der Corona-Pandemie mit Einschränkungen leben müssten. So blieben beispielsweise Restaurants, Bars, Friseursalons und Einkaufszentren vorerst noch geschlossen. (15./lgn/07-04-20.)

3. WHO fordert mehr Pflegepersonal
Angesichts der Corona-Pandemie und anderer Gesundheitskrisen verlangen die Vereinten Nationen eine zügige Aufstockung des Pflegepersonals. Weltweit fehlten rund 5,9 Millionen Pflegekräfte in Krankenhäusern, Heimen und sonstigen Einrichtungen, warnte die Weltgesundheitsorganisation in Genf. Pflegekräfte bildeten das Rückgrat jedes Gesundheitssystems, betonte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus anlässlich des Weltgesundheitstages an diesem 7. April. Im Kampf gegen die Atemwegserkrankung COVID-19 wirkten sie an der Frontlinie und riskierten ihr eigenes Leben. (15./lgn/07-04-20.)

4. Freispruch für australischen Kardinal Pell
Der wegen Kindesmissbrauchs zu sechs Jahren Haft verurteilte Kardinal George Pell kommt überraschend auf freien Fuß. Das Oberste Gericht Australiens gab dem Berufungsantrag des 78-Jährigen statt. Es folgte damit den Argumenten der Verteidigung, die auf Schwächen in Zeugenaussagen verwiesen hatte. Dem ehemaligen Finanzchef des Vatikans war vorgeworfen worden, Mitte der 1990er-Jahre einen Chorknaben in der Kathedrale von Melbourne sexuell missbraucht und einen weiteren belästigt zu haben. (15./lgn/07-04-20.)

5. Sejm billigt Präsidentenwahl per Brief
In Polen hat das Parlament dem Vorschlag der nationalkonservativen Regierungspartei PiS zugestimmt, die Präsidentenwahl am 10. Mai als reine Briefwahl abzuhalten. Für einen entsprechenden Gesetzentwurf sprach sich die Mehrheit der Abgeordneten aus. Die Opposition im Sejm und sogar politische Verbündete der PiS hatten vergebens eine Verschiebung der Wahl auf einen Zeitpunkt nach der Corona-Krise gefordert. Politische Beobachter sind der Ansicht, eine Abstimmung im Mai erhöhe die Wiederwahl-Chancen von Staatschef Andrzej Duda. Er führt derzeit in Umfragen. (15./lgn/07-04-20.)

6. Medienbericht: Mehr rechtsextrem motivierte Straftaten in 2019
Einem Medienbericht zufolge ist die Zahl rechtsextrem motivierter Straftaten im vergangenen Jahr gestiegen. Für 2019 wurden insgesamt 22.337 Delikte vorläufig im Kriminalpolizeilichen Meldedienst für Politisch Motivierte Kriminalität gemeldet, bei denen die Tat einen rechtsextremen Hintergrund hatte. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Politikerin Irene Mihalic hervor, auf die sich die Zeitungen der Funke Mediengruppe berufen. 2018 habe die Polizei 20.431 rechtsextrem motivierte Straftaten gezählt, 2017 insgesamt 20.520. (15./lgn/07-04-20.)
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lgn14: Montag, 6. April 2020.

↓B. Home. Glossar.  Lektion  13 ↔ 15.
Montag, 6-4-2020.
14./lgn/6-4-20.
Testo: §§ - UN 1 - Deutschland 2 - Großbritannien 3 - Großbritanniern 4 - Russland 5 - Russland 6 -

Nachrichten von Montag 6.04.2020 –

1. UN-Generalsekretär warnt vor Gewalt gegen Frauen in Corona-Krise
UN-Generalsekretär António Guterres hat eine Zunahme von häuslicher Gewalt gegen Frauen und Mädchen in der weltweiten Corona-Krise angeprangert. Als Folge der in der Krise gewachsenen wirtschaftlichen und sozialen Drucksituationen habe es in der vergangenen Woche eine erschreckende globale Zunahme der häuslichen Gewalt gegeben, sagte Guterres in einer auf Twitter verbreiteten Videobotschaft. Der UN-Generalsekretär appellierte an alle Regierungen, Maßnahmen zur Eindämmung der Gewalt gegen Frauen in ihre Notfallpläne aufzunehmen. So sollten etwa Notrufsysteme in Apotheken und Drogerien eingerichtet werden. (14/lgn/6-4-20.)

2. Johns Hopkins meldet Schreckenszahl
Deutschland hat nach Angaben der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität jetzt mehr als 100.000 bekannte Corona-Infektionsfälle. Die Schwelle wurde demnach am Sonntagabend überschritten. Die Zahl der Menschen in der Bundesrepublik, die bisher an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit COVID-19 starben, wurde mit 1576 angegeben. Die Johns-Hopkins-Universität erhebt ihre Daten nach einer anderen Methodik als das deutsche Robert-Koch-Institut, das bis zum Sonntag einige tausend Infektionsfälle weniger bestätigt hat. (14/lgn/6-4-20.)

3. Queen spricht Briten in Corona-Krise Mut zu
Königin Elizabeth II. hat die Briten in einer Rede an die Nation auf einen gemeinsamen Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eingeschworen. Sie rief die Bürger auf, "geeint und entschlossen" zu bleiben. "Wir werden siegen", sagte die Monarchin in der am Sonntagabend ausgestrahlten Fernsehansprache wörtlich. Die Queen bedankte sich zudem bei allen Briten, die zu Hause blieben, um besonders gefährdete Menschen zu schützten. (14/lgn/6-4-20.)

4. Sorge um britischen Premierminister
In Großbritannien ist der an COVID-19 erkrankte Regierungschef Boris Johnson in ein Krankenhaus gebracht worden. Da der Premierminister noch immer Symptome aufweise, habe ihm sein Arzt zu weiteren Untersuchungen geraten, hieß es aus der Downing Street. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Der 55-jährige Johnson hatte sich nach seinem positiven Corona-Test vor anderthalb Wochen in Quarantäne begeben. (14/lgn/6-4-20.)

5. Duma untersucht Corona-Beiträge der DW
Das russische Parlament will die Deutsche Welle und andere Medien wegen ihrer Berichterstattung über den Umgang Moskaus mit der Corona-Pandemie ins Visier nehmen. Der Auslandssender der Bundesrepublik habe falsche Nachrichten über das russische Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus verbreitet, sagte Wassili Piskarjow, der eine entsprechende Untersuchungskommission in der Staatsduma leitet. Die DW wies die Vorwürfe vehement zurück. Kritiker werfen Russland vor, ein "Regime der totalen Zensur" zu schaffen. (14/lgn/6-4-20.)

6. Erhöhte Radioaktivität bei Tschernobyl
In der Sperrzone rund um das ehemalige ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl ist infolge eines Waldbrands erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Der Leiter des staatlichen Umweltinspektionsdienstes, Jegor Firsow, veröffentlichte ein Video, in dem ein Geigerzähler das 16-fache des Normalwertes anzeigte. Das Feuer habe sich auf 100 Hektar Fläche ausgebreitet, berichtete Firsow. Ein Reaktorblock des AKW war 1986 explodiert. Die Umgebung ist bis heute stark verstrahlt. (14/lgn/6-4-20.)

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lgn13: Samstag, 4. April 2020.

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Samstag,  4. April 2020.
13./lgn/04-04-20.
Testo: §§ - China 1 - Deutschland 2 - US 3 - US, Ukraine 4 - Deutschland 5 - Deutschland 6 - Deutschland 7 -

Nachrichten von Samstag, 4.04.2020 –

1. China gedenkt der Coronatoten
Mit drei Schweigeminuten hat China der Toten durch das neue Coronavirus gedacht. Landesweit heulten am chinesischen Totengedenktag um 10.00 Uhr Ortszeit die Sirenen. Auch hupten Autos und Schiffe ließen ihre Hörner ertönen. Die Nationalflaggen auf öffentlichen Gebäuden und in chinesischen Botschaften weltweit wehten auf halbmast. Das Gedenken sei zu Ehren der Märtyrer und Landsleute, die im Kampf gegen die Epidemie ums Leben gekommen seien, teilte der Staatsrat mit. (13/lgn/4-4-20.)

2. Müller befürchtet neue Gewalt durch Corona in Afrika
Entwicklungsminister Gerd Müller befürchtet, dass die Corona-Pandemie in Afrika zum Ausbruch neuer Gewalt bis hin zu Bürgerkriegen führen könnte. Müller sprach von einer dramatischen Lage. Mit einer Verzögerung von zwei Monaten komme das Virus jetzt in den Entwicklungs- und Schwellenländern an. Die wirtschaftlichen Verwerfungen der Krise träfen Afrika mit voller Wucht. Millionen Menschen hätten bereits ihre Arbeit verloren und verfügten über keinerlei Absicherung, sagte der CSU-Politiker. (13/lgn/4-4-20.)

3. Trump rät zum Tragen von Gesichtsmasken
Die US-Regierung rät entgegen einer bisher geltenden Richtlinie nun auch zum Tragen von Gesichtsmasken, um sich vor der Ausbreitung des Coronavirus zu schützen. Verpflichtend sei dies nicht, sagte US-Präsident Donald Trump bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. Er fügte hinzu: "Ich habe mich entschieden, es nicht zu tun." Der US-Präsident hatte die Pandemie zu Beginn verharmlost. In den USA haben sich mehr als 273.000 Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt und damit so viele, wie in keinem anderem Land. Die Zahl der Toten stieg innerhalb von 24 Stunden um mehr als 1000 auf 7141. (13/lgn/4-4-20.)

4. Weitere Entlassung in der Ukraine-Affäre
US-Präsident Donald Trump entlässt den Generalinspekteur der Geheimdienste, Michael Atkinson. Der 55-Jährige spielte eine zentrale Rolle in der Ukraine-Affäre. Sie führte zum Amtsenthebungsverfahren gegen Trump, das aber vom Senat abgelehnt wurde. In einem Brief an die Vorsitzenden der Geheimdienstausschüsse im Senat und im Repräsentantenhaus schrieb Trump nun, er habe das Vertrauen in Atkinson verloren. Der hatte die Beschwerde eines Whistleblowers weitergeleitet, wonach Trump den ukrainischen Präsidenten zu Ermittlungen gegen seinen demokratischen Rivalen Joe Biden gedrängt haben soll. (13/lgn/4-4-20.)

5. 40.000 deutsche Urlauber noch im Ausland
Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass in der Corona-Krise aktuell noch mehr als 40.000 deutsche Reisende im Ausland festsitzen. Die Angaben beruhten auf Schätzungen, teilte das Ministerium mit. Die meisten Deutschen sind demnach noch in Südafrika, Neuseeland und Peru. Insgesamt seien bislang 194.000 deutsche Touristen zurückgeholt worden, sagte Außenminister Heiko Maas nach Beratungen mit seinen 26 EU-Amtskollegen. Er sprach von einem logistischen Husarenstück für alle Beteiligten. An manchen Tagen seien 20 Flugzeuge zugleich in der Luft gewesen, um Deutsche zurückzubringen. (13/lgn/4-4-20.)

6. Spitzenrating für Deutschland trotz Corona-Krise
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat Deutschlands Spitzenbewertung trotz der Pandemie bestätigt. Das Land halte seine Topnote "AAA" für die Kreditwürdigkeit, erklärten die Bonitätswächter. In der Bewertung spiegele sich der starke finanzielle Puffer, über den Deutschland verfüge, hieß es bei S&P. Die staatlichen Finanzen seien in einem guten Zustand und ermöglichten eine starke Reaktion auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Die Ratingagentur geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr in Deutschland um 1,9 Prozent schrumpfen wird. (13/lgn/4-4-20.)

7. Großes Hilfspaket für den Mittelstand wegen Corona
Die Bundesregierung plant wegen der Coronavirus-Pandemie ein zusätzliches riesiges Hilfspaket, um im Mittelstand eine Pleitewelle zu verhindern. Im Gespräch ist, Kredite für mittelständische Firmen für eine begrenzte Zeit mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abzusichern. Die Höchstgrenze könnte bei 500.000 Euro pro Firma liegen. Die EU-Kommission hat hierfür schon den Weg geebnet. Sie genehmigte Programme, bei denen Mitgliedstaaten beispielsweise zinslose Kredite vergeben oder eine 100-prozentige Risikohaftung übernehmen können. (13/lgn/4-4-20.)
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lgn12: Freitag, 3. April 2020.

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Freitag, 3-4-2020.
12./lgn/03-04-20.
Testo: §§ - US 1 - Deutschland 2 - Nato 3 - US 4 - US 5 - Deutschland 6 - 

Nachrichten von Freitag, 3.04.2020 –

1. Weltweit mehr als eine Million nachgewiesene Covid-19-Infizierte
Weltweit sind nach einer Zählung der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität inzwischen mehr als 51.000 Menschen in Folge der Corona-Pandemie gestorben. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen mit Sars-CoV-2 habe sich binnen acht Tagen auf eine Million verdoppelt. Rund 22 Prozent der Corona-Fälle gibt es demnach in den USA, gefolgt von Italien und Spanien mit je elf Prozent. In Deutschland ist die Zahl der Todesopfer mit einer Corona-Infektion auf 1074 gestiegen. Die Zahl der bestätigten Infektionen in der Bundesrepublik gab die Universität aus Baltimore zuletzt mit 84.264 Menschen an. (12/nlg/3-4-20.)

2. Deutschlandtrend: Großes Vertrauen in die Arbeit der Bundesregierung
In der Corona-Krise bekommt die Bundesregierung Rückendeckung von der Bevölkerung. Laut dem neuen ARD-Deutschlandtrend des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap sind 72 Prozent der Deutschen zufrieden mit dem Krisenmanagement der großen Koalition. Gleichzeitig blicken die Bürger mit 63 Prozent auch viel positiver auf die Arbeit der Regierung insgesamt. Davon profitieren insbesondere CDU und CSU. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 34 Prozent der Befragten für die Union stimmen. Das sind sieben Prozentpunkte mehr als noch vor einem Monat. Die SPD käme unverändert auf 16 Prozent. (12/nlg/3-4-20.)

3. NATO will Hilfen gegen Corona-Pandemie besser koordinieren
Die NATO will im Kampf gegen das Coronavirus künftig stärker zusammenarbeiten. Das Militärbündnis sei für Krisen geschaffen worden und könne in der aktuellen Pandemie-Krise helfen, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg nach einer Videokonferenz der NATO-Außenminister. Die 30 Bündnispartner hätten beschlossen, dass Oberbefehlshaber Tod D. Wolters die militärische Unterstützung in der Corona-Krise fortan koordinieren, ausbauen und beschleunigen soll. Er solle etwa Kapazitäten im Lufttransport ausmachen und sicherstellen, dass medizinische Ausrüstung geliefert werden könne, sagte Stoltenberg. (12/nlg/3-4-20.)

4. USA bleiben auch in Corona-Krise kreditwürdig
Die Kreditwürdigkeit der USA ist der Ratingagentur Standard & Poor’s zufolge auch in der Corona-Krise unverändert gegeben. Die Bonität werde weiterhin mit der zweitbesten Note "AA+" bewertet, teilte die Agentur mit. Der Ausblick sei trotz der hohen Staatsverschuldung und des aktuellen Hilfsprogramms unverändert stabil. (12/nlg/3-4-20.)

5. US-Demokraten verschieben Nominierungsparteitag
Wegen der Coronavirus-Pandemie verschieben die US-Demokraten ihren Parteitag zur Nominierung des Präsidentschaftskandidaten. Das Treffen in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin solle nun in der am 16. August beginnenden Woche stattfinden, teilte die Oppositionspartei mit. Ursprünglich sollte der Parteitag mit tausenden Delegierten vom 13. bis 16. Juli ausgetragen werden. Das Kandidatenrennen bestreiten inzwischen nur noch Ex-Vizepräsident Joe Biden und der linksgerichtete Senator Bernie Sanders. Wahlkampf und Vorwahlen sind aber faktisch zum Erliegen gekommen. (12/nlg/3-4-20.)

6. Extremabenteurer und Aktivist Nehberg gestorben
Der deutsche Extremabenteurer und Menschenrechtler Rüdiger Nehberg ist 84-jährig gestorben. Seit Anfang der 70er Jahre hatte er mit seinen spektakulären Aktionen als Überlebenskünstler immer wieder für Aufsehen gesorgt. Er überquerte den Atlantik auf einem Baumstamm, einem Tretboot und einem Floß und kämpfte sich monatelang allein und ohne Ausrüstung durch Regenwald und Wüste, erst als Abenteurer, später als Menschenrechtsaktivist. Sein Einsatz galt vor allem dem indigenen Volk der Yanomami in Brasilien und dem Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen. (12/nlg/3-4-20.)

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domenica 29 marzo 2020

Glossario Nachrichten: Fonti e Abbreviazioni.

Glossar

Begriffe aus der Nachrichtensprache -

lgn-20: Donnerstag, 27. februar 2020.

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Donnerstag, 27. Februar 2020.
–20.–20/lgn/27-2-20.
Indici: - Trump, Coronavirus 1 - US 2 - Israel, Deutschland 3 - Maas, Libyen 4 - Tunesien 5 - Griechenland 6 -
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Nachrichten von Donnerstag, 27.02.2020 –

1. Trump sieht nur "sehr geringes" Coronavirus-Risiko
Nach dem Einbruch der Aktienmärkte und Warnungen der Gesundheitsbehörden vor einer Ausbreitung des Coronavirus in den USA, versucht Präsident Donald Trump zu beschwichtigen. Das Risiko für Amerikaner sei weiterhin "sehr gering", es gebe keinen Grund zur Panik, betonte er vor Journalisten im Weißen Haus. Die USA seien sehr gut vorbereitet. Trump ernannte seinen Vizepräsidenten Mike Pence zum Sonderbeauftragten im Kampf gegen COVID-19. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es bislang 15 bestätigte Neuinfektionen im Land. (–20/lgn/27-2-20.)

2. Schlag gegen Rechtsterrorismus in den USA
In den USA sind vier mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Gruppierung "Atomwaffen Division" festgenommen worden. Die Männer sollen sich verschworen haben, um Juden und andere Minderheiten sowie investigative Journalisten zu bedrohen und zu terrorisieren, wie das Justizministerium mitteilte. Sie sind zwischen 20 und 24 Jahre alt und werden nun in Seattle im Bundesstaat Washington unter Anklage gestellt. Die "Atomwaffen Division" gilt als extrem fanatisch und gewaltbereit. Sie wird mit mehreren Morden und Anschlagsplanungen in den vergangenen Jahren in den USA in Verbindung gebracht. (–20/lgn/27-2-20.)

3. Israels Botschafter sieht Deutschlands Demokratie in Gefahr
Nach dem rechtsterroristischen Anschlag im hessischen Hanau vor einer Woche macht sich Israels Botschafter in Deutschland Sorgen um die Demokratie im Land. Keine demokratische Gesellschaft könne überleben, wenn Minderheiten permanent bedroht oder geschädigt würden, sagte Jeremy Issacharoff der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Eine offene Gesellschaft könne viele Dinge tolerieren, aber niemals Gewalt. Issacharoff appellierte an Juden und Muslime, ihre Religionszugehörigkeit nicht zu verstecken. Mehr Sicherheit könne nicht dadurch erreicht werden, dass Menschen ihre Identität, ihre Religion verheimlichten. (–20/lgn/27-2-20.)

4. Maas droht Waffenlieferanten im Libyen-Konflikt
Außenminister Heiko Maas hat den Staaten, die trotz des UN-Verbots weiter Waffen und Kämpfer nach Libyen schicken, mit Konsequenzen gedroht. Insbesondere diejenigen Länder, die sich im Januar beim Berliner Libyen-Gipfel zu dem seit 2011 bestehenden Waffenembargo bekannt hätten, müssten sich bei Verstößen verantworten, forderte der SPD-Politiker in New York. Er nahm an einer Sitzung des Weltsicherheitsrats zum Libyen-Konflikt teil. UN-Generalsekretär António Guterres nannte ausdrücklich die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Russland und die Türkei. Er sprach von einem Skandal. (–20/lgn/27-2-20.)

5. Neue Regierung in Tunesien
Knapp fünf Monate nach der Parlamentswahl und einer schwierigen Suche hat Tunesien eine neue Regierung. Das Parlament sprach dem Kabinett von Elyes Fakhfakh Donnerstagfrüh das Vertrauen aus. Wie die Nachrichtenagentur TAP berichtete, stimmten 129 Abgeordnete für die Regierung, 77 dagegen, einer enthielt sich. Vor gut einem Monat hatte Präsident Kais Saied den früheren Minister Elyes Fakhfakh, der die Ressorts Finanzen und Tourismus leitete, mit der Regierungsbildung beauftragt. (–20/lgn/27-2-20.)

6. Gewalt bei Protesten auf griechischen Inseln
Auf mehreren griechischen Ägäis-Inseln sind die Proteste gegen den Bau neuer Flüchtlingslager eskaliert. Auf Lesbos gab es Verletzte, als Demonstranten Polizisten mit Steinen bewarfen und diese mit Tränengas, Blendgranaten und dem Einsatz von Gummigeschossen reagierten. Auch auf Chios griffen Demonstranten Polizeibeamte an. Zeugen sprachen von einer kriegsähnlichen Situation. Auf fünf Inseln sind derzeit mehr als 38.000 Asylsuchende in völlig überfüllten Lagern untergebracht. Die griechischen Bewohner fürchten um ihre Sicherheit und Gesundheit. (–20/lgn/27-2-20.)

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lgn-19: Freitag, 28. Februar 2020

↓B.  Home.  –20. ↔ –18.
Freitag, 28. Februar 2020.
–19. –19/nlg/28-2-20.
Indici: NATO, Idlib - Maas, Syrien 2 - Coronavirus, Deutschland 3 - Israel 4 - Gent 5 - Fußball 6 - 
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Nachrichten von Freitag, 28.02.2020 –

1. NATO-Sondertreffen nach Eskalation in Idlib
Nach der Eskalation des Konflikts zwischen der Türkei und Syrien kommt der Nordatlantikrat der NATO an diesem Freitag zu einem Sondertreffen zusammen. Die Türkei bat um dieses Treffen auf Grundlage des Artikels 4 des NATO-Vertrags. Dieser sieht Beratungen vor, wenn ein Mitgliedsstaat die Unversehrtheit seines Gebiets, die politische Unabhängigkeit oder die eigene Sicherheit bedroht sieht. Am Donnerstag waren bei einem syrischen Luftangriff in der Provinz Idlib mindestens 33 türkische Soldaten getötet worden. Ankara machte die syrische Regierung verantwortlich und startete Vergeltungsangriffe. (–19/nlg/28-2-20.)

2. Maas spricht von Kriegsverbrechen in Syrien
Angesichts der Eskalation der Gewalt in Idlib hat Bundesaußenminister Heiko Maas das Vorgehen der syrischen Armee und Russlands als Kriegsverbrechen gebrandmarkt. Die Konfliktparteien hätten die Pflicht, die Zivilbevölkerung zu schützen. Stattdessen bombardierten sie zivile Infrastruktur wie Krankenhäuser und Schulen, sagte Maas vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Auch Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus würden niemanden von der Einhaltung des humanitären Völkerrechts freisprechen. Der SPD-Politiker verlangte nochmals eine sofortige Waffenruhe. (–19/nlg/28-2-20.)

3. Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt in Deutschland
Das Coronavirus breitet sich weiter in Deutschland aus. Im Laufe des Donnerstags wurden mindestens 22 neue Fälle nachgewiesen. So gibt es jetzt 14 neue Infektionen in Nordrhein-Westfalen, vier in Baden-Württemberg und jeweils einen in Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen. In Hamburg erkrankte ein Kinderarzt am Universitätsklinikum Eppendorf. Der Krisenstab der Bundesregierung berät an diesem Freitag über weitere Vorkehrungen. Dabei geht es auch darum, wie mit Großveranstaltungen - wie der Reisemesse ITB in der nächsten Woche in Berlin - umgegangen werden soll. (–19/nlg/28-2-20.)

4. Israel plant 1800 Siedlerwohnungen im Westjordanland
Israel hat den Bau von fast 1800 Wohnungen im besetzten Westjordanland genehmigt. Die zuständige Behörde habe vier Tage vor der Parlamentswahl Bauplänen in zehn Siedlungen zugestimmt, teilte die Friedensorganisation Peace Now mit. Mehr als 90 Prozent davon lägen tief im Inneren des Westjordanlands, in Gebieten, die von den Palästinensern als Teil eines künftigen Staates beansprucht werden. Peace Now kritisierte, die rechts-religiöse Übergangsregierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wolle sich damit die Unterstützung rechter Wähler sichern. (–19/nlg/28-2-20.)

5. Metallica sind Namenspaten für Tiefseekrebs
Ein neu entdeckter Tiefseekrebs ist nach der Heavy-Metal-Band Metallica benannt worden. Forscher vom Senckenberg Forschungsinstitut und der Universität Gent gaben der wurmartigen Krebsart den Namen Macrostylis metallicola. Die Tiere leben am Meeresboden zwischen Mexiko und Hawaii. Dort werden Untersuchungen für zukünftigen Manganabbau durchgeführt. Der bis zu 6,5 Millimeter lange Krebs lebt in einer Tiefe von rund 5000 Metern. Manganknollen enthalten neben den Bestandteilen Mangan und Eisen auch Elemente wie Kupfer, Kobalt sowie seltene Erden. Umweltschützer befürchten, dass der Abbau Ökosysteme und ganze Arten zerstören könnte. (–19/nlg/28-2-20.)

6. Leverkusen und Wolfsburg im Europa-League-Achtelfinale
Die Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg stehen im Achtelfinale der Europa League. Leverkusen gewann 3 zu 1 beim FC Porto, die Niedersachsen siegten 3 zu 0 bei Malmö FF. Das Zwischenrunden-Rückspiel von Eintracht Frankfurt bei RB Salzburg ist wegen einer Orkanwarnung vom Donnerstagabend um 21 Stunden auf diesen Freitagabend verschoben worden. (–19/nlg/28-2-20.)


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